Zoom stand eigentlich schon als der große Gewinner der Corona-Krise fest. Binnen weniger Wochen schnellte die Zahl der Nutzer des Video-Dienstes von 10 auf 200 Millionen pro Tag hoch. Dann kamen Zweifel am Datenschutz auf. Google zieht jetzt Konsequenzen.
Vor rund fünf Monaten startete der Disney-Streamingdienst in den USA. Nun meldet das Unternehmen: Weltweit seien bereits 50 Millionen zahlende Abonnenten registriert. Der Abstand zu Netflix ist aber weiter riesig.
Die Corona-Pandemie zieht weltweite Reisebeschränkungen und -verbote nach sich. Das trifft auch die Flugzeughersteller. So zieht Airbus nun Konsequenzen und produziert ein Drittel weniger Flugzeuge, als noch zuvor.
Im brandenburgischen Grünheide soll eine riesige Tesla-Fabrik entstehen. Auf dem zukünftigen Baugelände wurden dafür schon Ameisenhaufen umgesiedet und vorzeitig Wald gerodet. Nun wird klar: Tesla muss weitere Unterlagen an das Land nachreichen.
Nach leichten Verlusten am Vortag kehrt die Wall Street am Mittwoch auf die Gewinnerstraße zurück. Die steigenden Kurse beruhen vor allem auf der Hoffnung, dass die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie früher als erwartet zurückgenommen werden.
Normalerweise befördert die Lufthansa täglich rund 350.000 Fluggäste. Wegen der Corona-Krise sind es derzeit nur etwa 3000. Die Verluste sind gigantisch. Konzernchef Spohr spricht von der "größten Herausforderung unserer Geschichte".
Die Corona-Krise trifft Italien auch wirtschaftlich schwer. Seit Wochen stehen die Fabriken im Land weitgehend still. Viele Firmen plagen massive Existenznöte - einen Plan für die Rückkehr zum Alltag gibt es noch nicht.
Die Condor-Rettung durch LOT steht vor dem Aus. Damit nicht genug: Die Polen fordern Geld, um von den Bezugsrechten zurückzutreten. Aber vielleicht kann die Lufthansa davon profitieren.
Kohlemeiler, Billigflieger und andere CO2-intensive Geschäftsmodelle sollten laut Linkspartei keine Konjunkturhilfen erhalten. Sonst gehe es dem Umweltschutz wie nach der Finanzkrise 2007.
Daimler muss im ersten Quartal des Jahres wie erwartet große Umsatzeinbrüche hinnehmen - immerhin hält sich der Konzern aber in den schwarzen Zahlen. Nun soll binnen Wochen die Produktion wieder anlaufen.
Die Osterfeiertage werden für Lebensmittelhändler ein zusätzlicher Kraftakt. Um Schlangen vor den Geschäften zu vermeiden, appelliert der Deutschland-Chef von Aldi Nord, de Lope, an die Kunden. Als Profiteur der Corona-Krise sieht er den Discounter nicht.
Im schlimmsten Fall könnte der Welthandel durch die Corona-Krise um mehr als 30 Prozent einbrechen, rechnet die Welthandelsorganisation vor. In der deutschen Wirtschaft hat die Pandemie bereits tiefe Spuren hinterlassen.
Wenn alles gut geht, dann sollte sich die Wirtschaft schnell von der Corona-Krise erholen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute machen Hoffnung, dass Pleitewellen und Massenarbeitslosigkeit ausbleiben. Doch die Annahmen für dieses Szenario sind nicht verlässlich.
Viele Unternehmen stellen ihre Produktion um, weil sie im Kampf gegen das Coronavirus helfen wollen. Was davon ist echte Unterstützung, was der Versuch, neue Umsätze zu erschließen - und was möglicherweise Imagepflege? Ein Hemdenhersteller, der umgerüstet hat, stellt sich den Fragen.
Bei der Lufthansa bleiben die Passagiermaschinen reihenweise am Boden, dafür brummt das Frachtgeschäft. Die Fluggesellschaft reagiert und funktioniert kurzerhand mehrere A330 um.
Mit dem Beginn der Corona-Krise fangen die Deutschen an, wie wild zu hamstern. Überraschenderweise steht dabei Toilettenpapier ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Doch jetzt verzeichnen die Händler plötzlich sinkende Umsätze. Woran liegt das?
Obwohl die Corona-Pandemie auch beim Autohersteller Porsche für geringere Umsätze sorgt, erhalten die Mitarbeiter dennoch 9700 Euro Prämie in diesem Jahr. Sie sind dazu angehalten, das Geld für einen guten Zweck zu spenden.
Die Entscheidung über Corona-Bonds ist auf morgen verschoben. Das gibt der Bundesregierung Zeit, sich um eine besonders verwundbare Gruppe zu kümmern: Menschen, die Meilen sammeln.
Möglicherweise haben die Deutschen inzwischen genug Toilettenpapier gebunkert. Laut Statistischem Bundesamt ist in der vergangenen Woche weniger verkauft worden als im Sechs-Monats-Durchschnitt.
Weil der Automarkt in der Coronakrise eingebrochen ist, stehen in den USA die BMW-Werke still. Nun schickt der Konzern Tausende Mitarbeiter ohne Bezüge in den Zwangsurlaub.
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