Der Vorschlag eines Deutschlandtickets für Gelegenheitsfahrer findet im Bund einen prominenten Fürsprecher: Bundesverkehrsminister Bilger zeigt sich offen für ein bundesweites Nahverkehrsticket, bei dem Fahrgäste per Smartphone ein- und auschecken. Andere bremsen jedoch.
Die Immobiliensuchen sind voll davon: Immer mehr Wohnungen werden im Gegenhandel angeboten. Was für die einen eine Chance ist, lässt andere außen vor. Die Not auf dem Mietmarkt mindert der Trend ohnehin nicht.
Israel muss sich laut Ministerpräsident Netanjahu auf ein Wirtschaftssystem vorbereiten, in dem Finanztransaktionen am klassischen Bankensystem vorbeigeleitet werden. Als Option nennt er die Blockchain-Technologie. Doch einem Bericht zufolge birgt der Schritt erhebliche Gefahren.
Vor den Tarifverhandlungen kündigt Volkswagen weitere harte Einschnitte für Beschäftigte an. Der Konzern will Transfergesellschaften einführen, die Gewerkschaft hält dagegen.
Die EU-Landwirtschaftsminister entscheiden über neue Fangquoten für die Ostsee. Ein von der Kommission eingebrachter Vorschlag birgt keine guten Nachrichten für die Ostseefischer.
Insidern zufolge ruht bei Boeing die Produktion des Frachtflugzeugs 777, weil ein "unverzichtbares" Bauteil für die Tragflächen fehlt. Der Lieferstopp soll den Konzern mehrere Millionen Dollar pro Tag gekostet haben.
Die Kapazitäten für Atomstrom könnten in den kommenden Jahren weltweit deutlich ausgebaut werden, meint die Internationale Atomenergiebehörde. Bis 2060 könnte sie sich im extremen Fall verdreifachen.
2022 werden die Vorräte an Penicillin knapp. Die EU gibt Gelder frei, um das einzige europäische Werk in Kundl auszubauen. Doch hohe Kosten und Billigware aus China machen der Fabrik schwer zu schaffen. Für Europa könnte das bald noch mehr Abhängigkeit von Peking bedeuten.
Volkswagen will im großen Stil Stellen streichen. Dagegen wehrt sich die IG Metall. Vieles spricht dafür, dass sich die anstehenden Verhandlungen bis ins kommende Jahr ziehen werden. Um welche Punkte geht es und was wollen beide Seiten erreichen? Dazu Fragen und Antworten.
Hugo Boss hat einen neuen Mehrheitseigentümer. Die britische Frasers-Holding von Milliardär Mike Ashley stockt den eigenen Anteil am schwäbischen Modekonzern auf über 50 Prozent auf.
Das Abkommen zu einer globalen Mindeststeuer hat einen Haken: US-Konzerne dürfen ihre europäischen Gewinne auch in den USA versteuern. Mit seiner niedrigen Unternehmenssteuer hat Trump dem Bundeshaushalt viele Milliarden Euro abgeluchst.
Trumps Zölle gegen Kanada bereiten nordischen US-Bundesstaaten teils so große Probleme, dass Republikaner auf Distanz zum Präsidenten gehen. Nun gibt es Hoffnung - wohl auch zur Unterstützung der republikanischen Kandidaten für die Zwischenwahlen.
Die schwindelerregenden Investitionen in die KI setzen den Chipaktien zu. Nach tagelangem Aderlass beruhigt sich die Stimmung gegenüber den Tech-Werten ein wenig, während der Ölpreis steigt. Ein Vorstoß von SpaceX macht der Mobilfunk-Branche Angst.
Ryanair schließt seine Basis in Berlin. Die "Vereinigung Cockpit" wirft der Airline daraufhin gezielte Schwächung von gewerkschaftlichen Strukturen vor. Im April hatte die Gewerkschaft noch einen Erfolg vor dem Bundesarbeitsgericht verbuchen können.
Mitte August landet ein Flugzeug der Lufthansa am Münchner Flughafen deutlich zu früh. Mehrere Reifen der Maschine sowie Beleuchtungsanlagen nahe der Landebahn werden beschädigt. Die zuständige Bundesstelle veröffentlicht nun einen ersten Untersuchungsbericht.
Ursprünglich wollte die Lufthansa Group ihre Flüge nach Dubai am 25. Oktober wiederaufnehmen. Wegen der angespannten Lage im Nahen Osten, verschiebt der Konzern den Termin nun um einen Monat.
Die wichtigsten Ereignisse der Wirtschaft, Börse und Konjunktur.
Der Ton zwischen Volkswagen und seinen Beschäftigten wird rauer. Die IG Metall warnt vor einer "gewaltigen Maschinerie", falls der Konzern die Kündigungen der Haustarifverträge nicht zurücknimmt. Zum Jahreswechsel endet die Friedenspflicht.
Die dänische Nerzzucht war vor der Coronapandemie die größte der Welt und Ziel der Kritik vieler Tierschützer. Mit einem EU-weiten Verbot endet das Geschäftsmodell spätestens 2029, denn eine Ausnahme will die Regierung nicht beantragen.
Mehr Gehalt und Regeln zum Einsatz von KI: Das will die Gewerkschaft Ver.di unter anderem für Banker. Weil die Arbeitgeber den Forderungskatalog bisher pauschal ablehnen, erhöht Ver.di nun den Druck.
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