Vor dem Wochenende verzeichnen die Aktienmärkte aufgrund der Entspannung im Nahen Osten deutliche Gewinne, der Ölpreis fällt. Doch schon kurz darauf nehmen die Spannungen wieder zu. Das dürfte sich bei den Indizes bemerkbar machen.
Die Spitzengehälter im Dax klettern weiter: Vorstandschefs haben 2025 im Schnitt deutlich mehr als im Vorjahr kassiert. Kritiker warnen: Die Verhältnisse "amerikanisieren" sich.
Während chinesische Autobauer immer stärker nach Europa drängen, bringt Niedersachsens Ministerpräsident Lies eine ungewöhnliche Option ins Spiel. Er regt an, den Bau chinesischer Autos bei VW zu prüfen.
Die staatlichen Energiehilfen sind aus Sicht von DIW-Präsident Fratzscher nicht nur zu kompliziert, sondern auch sozial ungleich verteilt. Er fordert stattdessen eine klare Einmalzahlung für alle Erwachsenen, die über die Steuer individuell angepasst wird und gezielt entlastet.
Die Millionengehälter für die Obersten der Dax-Konzerne legen weiter kräftig zu. Einige Topmanager bekamen im vergangenen Jahr mehr als 10 Millionen Euro Gehalt.
Als Reaktion auf die Energiepreiskrise empfiehlt die EU-Kommission Homeoffice und ÖPNV-Zuschüsse. Bevormunden will die Kommission aber niemanden.
Die geplante Entlastungsprämie ruft die Arbeitgeber auf den Plan: Handwerk und Mittelstand sprechen von sozialer Ungerechtigkeit und zusätzlicher Belastung. Viele Betriebe wollen oder können die 1000-Euro-Zahlung nicht leisten.
Der Weg zur nächsten Postfiliale darf nicht allzu weit sein, so sieht es das Gesetz vor. Doch mancherorts ist die Strecke länger als gedacht - oder man findet am Ort lediglich einen Automaten.
Steigende Öl- und Gaspreise schüren in Europa Inflationsängste. Anders als in der Vergangenheit fehlt aber die Grundlage für eine breite Lohn-Preis-Spirale, da der Arbeitsmarkt zu schwach ist. Die EZB dürfte dennoch handeln, um ihre Glaubwürdigkeit zu wahren.
Mit harten Einschnitten versucht der Traditionskonzern Bosch, aus der Krise zu kommen. Doch zunächst reißt das Sanierungsprogramm ein Milliardenloch in die Bilanz. Der Wandel in der Autoindustrie ist nicht die einzige Baustelle des Konzerns.