Deutsche Arbeitnehmer fehlen im Schnitt im vergangenen Jahr 19,5 Tage krankheitsbedingt bei der Arbeit. Damit liegen die Fehlzeiten nur knapp unter denen aus 2024, erklärt die DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat einen Reformvorschlag, um dem Problem zu begegnen.
Die Diskussion um die Fehlzeiten deutscher Arbeitnehmer läuft aus Sicht von Arbeitspsychologen gründlich schief. Die Kritik widerspricht fundamental wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die politischen Forderungen könnten die Ausfallzeiten sogar noch verschärfen, heißt es.
Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland ist so hoch wie nie. Darunter leiden angeblich die Wirtschaft und die Sozialkassen, weshalb die Mittelstandsunion, das Recht auf Teilzeit einschränken will. Diese Argumentation ist völlig falsch. Die Forderung hat trotzdem ihre Berechtigung. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Teilzeitdebatte:
Photovoltaik ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende. Der Ausbau läuft lange gut in Deutschland, kommt aber zuletzt deutlich ins Stocken. Die Reaktion darauf fällt unterschiedlich aus. Während Wirtschaftsministerin Reiche die Förderung kürzen will, sieht ein Verbandschef das anders.
Der Wirtschaftsflügel der Union will das Recht auf Teilzeit stoppen und löst damit Streit aus. Ist der Anteil der »Lifestyle«-Teilzeit tatsächlich so relevant? Und was hilft, um Menschen mehr in Vollzeit zu bringen? Der Faktencheck.
Die Bahn steht vor großen Herausforderungen. Die Pünktlichkeit muss rauf, die Infrastruktur muss auf Vordermann gebracht werden und gespart werden muss auch noch. Und das will Konzernchefin Palla tun - 500 Millionen Euro jährlich - nur in der Leitung. Dabei könnte es aber nicht bleiben.
Eine Tafel Schokolade kostet heute im Schnitt fast 70 Prozent mehr als im Jahr 2020. Die Deutschen greifen deshalb seltener zu. Besonders stark ist der Rückgang in der "Hochsaison" der Süßigkeit.
Die EU feiert das neue Handelsabkommen mit Indien als historischen Durchbruch. Ökonomen bremsen jedoch die Erwartungen: Kurzfristig sind die Effekte gering, viele Zölle bleiben bestehen. Die eigentliche Bedeutung liegt weniger im Wachstum als in der geopolitischen Signalwirkung.
Der Neustart aus der Insolvenz im Oktober läuft für die Raumausstatter von Hammer holprig. Die Warenversorgung rumpelt. Nun geht es erneut in die Zahlungsunfähigkeit. Dann aber soll es für die Beschäftigten unverändert weitergehen.
Das Bremer Unternehmen Polaris entwickelt ein neuartiges Hyperschall-Flugzeug für die Bundeswehr. Das System soll von normalen Landebahnen starten und der Forschung dienen. Laut dem Hersteller ist der Auftrag ein absolutes Novum in Europa.
Die Bilanzsaison hält die Wall Street weiter auf Trab. Die Zahlen von General Motors kommen gut an, die von Boeing weniger. Trumps neue Zollankündigungen gegen Südkorea scheinen die US-Anleger dagegen relativ kalt zu lassen.
Büros der Deutschen Bank sind der Staatsanwaltschaft Frankfurt zufolge unter dem Verdacht der Geldwäsche durchsucht worden. Verdächtigt werden Verantwortliche und Mitarbeiter des Geldinstituts. Die Bank hatte schon öfter Ärger mit der Aufsicht.
Vietnam ist ein wichtiger Markt für Rohstoffe, die in der Rüstungsindustrie unerlässlich sind. Bei diesen und weiteren Themen möchten EU und Hanoi enger zusammenarbeiten, ein entsprechendes Papier wird morgen unterzeichnet. Der Entwurf kritisiert indirekt die Strategien der USA, Chinas und Russlands.
Die Interessenten waren da, aber die Fragezeichen blieben zu groß. Vor allem die Mietsituation schreckt potenzielle Käufer am Ende ab. Nun werden die acht noch verbliebenen Wormland-Läden nach und nach geschlossen. Für die 250 Beschäftigten bedeutet dies das Aus.
Hilft mehr Vollzeit der Wirtschaft wirklich? Guido Zander berät Firmen bei der Organisation von Arbeitszeit und kritisiert die wirre Debatte. Statt Stunden zu zählen, solle man sich um die Produktivität kümmern.
An der Wall Street spielt die Zinsentscheidung der Fed eine nachgeordnete Rolle. Die Anleger schauen stattdessen auf die Quartalszahlen von Tesla, Microsoft und Meta. Folglich ändert sich wenig.
Kunden zahlen seit Jahren immer mehr für Schokolade. Heute kostet eine Tafel im Schnitt fast 70 Prozent mehr als 2020. Viele akzeptieren das nicht länger, der Verkauf sinkt - die ersten Supermärkte ergreifen nun Maßnahmen.
Ob die Überbleibsel der unrühmlich zu Ende gegangenen "Yeezy"-Ära, die von der Trump-Regierung verhängten Zölle oder der schwache Dollar: Viele Faktoren hätten Adidas das Geschäft im Jahr 2025 vermiesen können. Doch der Sportartikel-Gigant überrascht mit hervorragenden Zahlen.
Im Bundestagswahlkampf hatte CDU-Chef Friedrich Merz versprochen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Jetzt warten die Unternehmen auf Reformen. Die Mittelständler haben die Hoffnung fast aufgegeben.
Die Tarifverhandlungen entfalten nach Einschätzung der Ver.di-Unterhändler noch nicht die gewünschte Dynamik. Bundesweite Warnstreiks im Nahverkehr sollen den Druck auf die kommunalen Arbeitgeber jetzt verstärken.
Die Weltlage belastet Bosch, auch die Konkurrenz aus China ist groß. Um sich für die Zukunft aufzustellen, entlässt der Autozulieferer Tausende Mitarbeitende. Das kostet erst mal Geld, wie die Geschäftszahlen zeigen.
Die Deutschen spüren die Inflation vor allem an der Supermarktkasse. Im Januar ist die Teuerung überraschend wieder auf 2,1 Prozent geklettert. Ein weiterer Preistreiber sind Gastronomie und Deutschlandticket.
"Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit": Dieser Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels stößt vor allem wegen der Wortwahl auf Ablehnung. Jetzt soll der Antrag überarbeitet werden.
Die Teilnahme von Wirtschaftsministerin Reiche an einem angeblich privaten VIP-Gipfel zeigt, wie lasch die Transparenzregeln für deutsche Regierungsmitglieder sind. Andere Länder und selbst die EU-Kommission sind schon weiter.