Der Iran ist der drittgrößte Produzent in der Organisation erdölexportierender Länder. Die militärische Eskalation treibt den Ölpreis hoch, die Sorge vor Lieferausfällen wächst. Doch das Öl-Kartell Opec+ will wohl gegensteuern.
Die militärische Eskalation im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft: Die Bank Barclays erwartet einen deutlich steigenden Ölpreis - denn der Verkehr durch die Straße von Hormus könnte beeinträchtigt werden.
Nicht der Angriff auf den Iran lässt die Ölpreise steigen. Es ist vor allem die Sperrung der Straße von Hormus, die den Transport von Öl über das Meer behindert. Der Rohstoff dürfte noch teurer werden, eine Entscheidung der Opec+ wird daran nichts ändern.
Bei der Sanierung der wichtigen Strecke Berlin – Hamburg läuft es nicht rund. Vom Konzept der Vollsperrungen will die Bahn aber nicht abrücken. Das Vorgehen sei alternativlos, heißt es.
Zehn Jahre braucht die Bahn, um die maroden Strecken in Ordnung zu bringen. Laut Bahnchefin Evelyn Palla ist der Plan alternativlos. Die Verzögerung der aktuellen Sanierungsarbeiten schiebt sie auf den Winter.
Die Straße von Hormus ist geschlossen, Öltanker sind Ziele von Angriffen. Der Konflikt in der Golfregion hat unmittelbare Auswirkungen auf Öltransporte aus der Region. Das sorgt für einen kräftigen Anstieg der Preise.
Die Straße von Hormus ist eine wichtige Transportroute der internationalen Schifffahrt. Der amerikanisch-israelische Angriff auf den Iran verbreitet unter Rohstoffhändlern Schrecken: Die Öl- und Gaspreise steigen stark. Im Dax büßen die Lufthansa, Tui und die Deutsche Bank deutlich ein.
Zehn Jahre braucht die Bahn, um die maroden Strecken in Ordnung zu bringen. Laut Bahn-Chefin Evelyn Palla ist der Plan alternativlos. Die Verzögerung der aktuellen Sanierungsarbeiten schiebt sie auf den Winter.
An deutschen Tankstellen kosten Benzin und Diesel so viel wie fast zwei Jahre nicht mehr. Dafür sorgt vor allem der eskalierende Konflikt im Nahen Osten. Die Sorge vor Engpässen könnte die Preise noch weiter in die Höhe treiben. Andere Förderstaaten wollen nun gegensteuern.
Die Preise für Öl und Gold steigen, der Dax fällt: Nach den Angriffen von USA und Israel auf Iran herrscht Unruhe an den Finanzmärkten, Panik bleibt aber aus. Was das für Privatanleger bedeutet.
Nach Jahren der Dauerkrise zeichnet sich gerade eine leichte Belebung der Wirtschaft ab. Der Iran-Krieg könnte das zunichtemachen. Der Chefvolkswirt der ING rechnet mit einer Verdoppelung der Energiepreise und mit einer Rückkehr der Inflation. Erinnerungen an die letzte Energiekrise werden wachen.
Die Lufthansa hat das größte Passagierflugzeug der Welt in der Golfregion - und muss es leer von Abu Dhabi nach München fliegen lassen. Währenddessen sitzen Zehntausende Reisende wegen des Iran-Kriegs fest. Grund sind Sicherheitsanforderungen der Luftfahrt.
Iran hat die Straße von Hormus weitgehend blockiert – der Ölpreis schießt in die Höhe, Gas verteuert sich kurzzeitig um fast 50 Prozent. Die Folgen für die Weltwirtschaft könnten gravierend sein, ebenso für die Verbraucher.
Katar ist ein Schwergewicht der globalen Flüssiggasversorgung. Der Iran nimmt die LNG-Anlagen des Emirats nach den amerikanisch-israelischen Attacken ins Visier. Offenbar mit Erfolg: Die Produktion steht still, der Gaspreis in Europa explodiert - obwohl Deutschland nicht zu den Kunden gehört.
Ölmärkte unter Druck: Die eingeschränkte Durchfahrt durch die Straße von Hormus sorgt weltweit für steigende Preise. Da alternative Routen kaum Entlastung bieten, wächst die Sorge vor längerfristigen Engpässen.
Jahrzehntelang steht Dubai als unerschütterliche Bastion für globales Kapital und Luxus. Doch der Iran-Konflikt entlarvt die geopolitische Verwundbarkeit der Metropole, sagt Finanzexpertin Sandra Navidi. Steht das Steuerparadies vor einer historischen Flucht der Investoren?
Noch 1,2 Prozent der Fläche Deutschlands wird vom Mobilfunknetz der Deutschen Telekom nicht abgedeckt. Um auch diese Lücken zu schließen, setzt der Konzern jetzt auf eine Kooperation mit Starlink. Der Musk-Konzern will dafür eine neue Technologie einsetzen.
Seit fast zweieinhalb Jahren ruhen die Bauarbeiten am ehemaligen Benko-Projekt in der Hansestadt. Nun kommen die Pläne für die Fertigstellung eines gestutzten Elbtowers offenbar in Schwung.
Im Podcast HSBC Daily Trading analysiert Jörg Scherer, Leiter technische Analyse bei der HSBC wöchentlich neue Themen am Finanzmarkt: In der aktuellen Folge geht es um den Ölpreis.
Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran sorgen an den US-Börsen nicht für dauerhafte Turbulenzen. Bis zum Handelsschluss erholen sich die Indizes wieder. Aufwärts geht es bei den Ölpreisen und Rüstungsaktien.
Iran droht Schiffen in der Straße von Hormus mit Beschuss und blockiert so den Ölhandel. In der Folge steigen die Energiepreise. Das trifft auch Autofahrer in Deutschland.
Die Rückholung deutscher Urlauber aus dem Nahen Osten werde einige Tage dauern, sagt Tui-Chef Sebastian Ebel bei ntv. Heute sollen die ersten Flüge mit Partner-Airlines durchgeführt werden. Der Reisebranche bringt der Krieg große Unsicherheit.
Nachdem die USA und Israel ihre Angriffe auf den Iran starten, steigen die Preise für Öl und Gas sprunghaft. Infolgedessen könnte die Inflation generell klettern, erklärt EZB-Chefvolkswirt Lane. Wie stark, das hängt vor allem von der Dauer des Kriegs.
Die Straße von Hormus ist nach iranischen Angaben dicht, was das US-Militär allerdings dementiert. Tatsächlich sollen mehr als 100 Containerschiffe in der strategisch wichtigen Meerenge festhängen - rund zehn Prozent der weltweiten Containerflotte. Die Furcht vor Lieferausfällen wächst.
Tanker stecken in der Straße von Hormus fest - wie lange, ist unklar. Die Öl-Preise steigen aktuell beträchtlich. Die Auswirkungen möglicher Lieferengpässe treffen aber nicht alle Industriestaaten gleichermaßen. Während die USA weitgehend autark sind, sieht das in China und Indien anders aus.
Der Iran kontrolliert die für die Schifffahrt wichtige Straße von Hormus und hat die faktisch geschlossen. Ein Fünftel der weltweiten Ölproduktion wird in der Regel über diese Handelsroute transportiert - der Ölpreis schießt nach oben.
Lediglich bei jedem zehnten Paar hat die Frau ein höheres Einkommen als der Mann. In Familien mit Kindern ist der Anteil noch geringer. Eine Forscherin appelliert an Väter, Mütter mehr zu entlasten.
Vor allem die Union glaubt, die hohe Teilzeitquote lässt die Konjunktur in Deutschland nicht wieder anspringen. Merz und Co. fordern Mehrarbeit. Die Arbeitnehmer tun 2025 aber das Gegenteil und arbeiten so viel Teilzeit wie nie. Angst vor zu wenig Arbeitsstunden ist aber unbegründet.
Am ersten Handelstag nach Ausbruch des Iran-Kriegs halten sich die Verluste an der Börse noch in Grenzen. An diesem Dienstag sieht das anders aus. Der Dax bricht um bis zu 4,2 Prozent ein und verliert zwischenzeitlich mehr als 1000 Punkte. Die Preise für Öl und Gas gehen dagegen durch die Decke.
Die Wertpapiere fielen zeitweise um 18 Prozent: Beiersdorf blickt auf ein schwieriges Jahr zurück und ist auch für 2026 skeptisch. Der Chef will den Fokus nun auf »erschwingliche Gesichtspflegeangebote« legen.
Der Krieg im Nahen Osten erschüttert die Aktienmärkte, denn der Iran greift Energie-Infrastruktur in der Golfregion an. Das Regime folgt damit einem Plan, den Ajatollah Chamenei vor seinem Tod in Auftrag gegeben hatte.
Wie steht es um die Gleichberechtigung in der IT-Branche? Laut einer Umfrage räumen Unternehmen zwar Defizite ein, knapp 30 Prozent sagen aber: Frauen zu fördern, sei nicht notwendig.
»Der allerbeste Stil ist das sicher nicht«: Der Wirtschaftsweise Achim Truger kritisiert die Kommunikation um die Absetzung seiner Kollegin Ulrike Malmendier. Der Rat habe davon erst aus den Medien erfahren.
Der Versicherungskonzern Allianz will sich an Batteriespeicherprojekten des französischen Energieversorgers TotalEnergies beteiligen. Es geht um elf Projekte, die die Umstellung auf saubere Energie vorantreiben sollen.
Die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten kommen umgehend bei den Verbrauchern in Deutschland an. Die Preise an den Tankstellen schnellen deutlich nach oben. Auch beim Heizöl wird es teurer.
Wegen des Krieges im Nahen Osten ist der Flugverkehr massiv gestört. Die Pilotengewerkschaft VC warnt vor höheren Ticketpreisen und sorgt sich um die Sicherheit auf den Flügen.
Nach dem Angriff auf Iran hat sich der Gaspreis im Großhandel fast verdoppelt. Wirtschaftsministerin Reiche reaktiviert nun einen Krisenstab aus dem Jahr 2022. Für Deutschland kommt der Schock besonders ungünstig.
An den Börsen schnellen die Preise für Gas und Öl in die Höhe. Warnungen vor einer Rückkehr der Inflation werden laut und Erinnerungen an die Energiekrise ab 2022 wach. Doch der Energiemarkt hat sich grundlegend verändert.
Ende vergangenen Jahres stellt der Hemdenhersteller Eterna einen Insolvenzantrag und begibt sich auf die Suche nach einem Käufer. Doch alle Rettungsversuche scheitern - im Sommer wird das Unternehmen endgültig abgewickelt.
Die gestiegenen Energiepreise seien "ein harter Schlag" für die Industrie, doch Lieferengpässe fürchtet Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller nicht. Sollte der Konflikt in der Golfregion aber länger andauern, könnten auch Privathaushalte die Auswirkungen spüren.
Nach der Ruhe des Vortags zieht an den US-Börsen die Nervosität ein. Steigende Energiepreise und wachsende Inflationsängste bremsen die Kauflaune. Die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen verpuffen.
In Deutschland verschärft sich die Wohnungslage. Die Mieten steigen weiter, auch abseits der großen Metropolen. Unsere interaktive Karte zeigt, mit welchen Preisen Sie rechnen müssen.
Die Energiepreise schnellen seit Beginn des Irankriegs in die Höhe – die Folgen sind an Tankstellen und Börsen sichtbar. Ökonom Martin Lück erklärt, wann es auch im Supermarkt teurer wird und was sonst noch droht.
Das iranische Regime will die Kosten des US-israelischen Angriffskriegs für den Westen in die Höhe treiben: Bei den Vergeltungsschlägen sind auch Energieanlagen im Nahen Osten das Ziel, die Straße von Hormus wird blockiert. Das bekommen auch Verbraucher in Deutschland zu spüren.
Der Ökonom Gabriel Felbermayr soll in den Rat der Wirtschaftsweisen einziehen. Das Kabinett empfiehlt seine Berufung. Der Handelsexperte folgt auf Ulrike Malmendier, deren Abgang Streit ausgelöst hat.
Die Pläne für einen gemeinsamen Kampfjet der nächsten Generation stocken seit Längerem. Nun macht der Chef des französischen Rüstungskonzerns Dassault seinem Partner Airbus schwere Vorwürfe.
Volkswagen hat überraschend mehr Geld in der Kasse, die Arbeitnehmer verlangen eine Prämie aus den Milliarden. Nach SPIEGEL-Informationen zögert der Vorstand das nun mit einem Rechtsgutachten heraus. Betriebsratschefin Cavallo schäumt.
Deutschland bezieht kein Flüssiggas aus Katar, Europa nur sehr wenig. Dennoch explodiert der hiesige Gaspreis durch den Iran-Konflikt. Auf Verbraucher im Pech schlagen die Verwerfungen bereits durch, sagte ein Energiemarktexperte bei ntv.de. Noch schlimmer trifft es die deutsche Industrie.
Sprit kostet an der Tankstelle wegen der Nahostkrise inzwischen zwei Euro und mehr je Liter. Erste Politiker sprechen sich für eine Preisbremse wie 2022 aus. Die aber hätte gleich mehrere Nachteile.
Das Tagesgeschäft lief bei Bayer zuletzt solide. Doch der Konzern kämpft noch immer mit dem Thema Glyphosat. Das muss endlich aufhören, befindet nun der Chef. Noch vor dem Sommer stehen wegweisende Urteile an. Operativ bleibt es dagegen wohl weiterhin bestenfalls solide.
Benzin und Diesel werden beide aus Rohöl destilliert. Dennoch gibt es für beide unterschiedliche Märkte mit unterschiedlichen Preisentwicklungen. Im Gegensatz zum Superbenzin schlägt beim Diesel der Irankrieg direkt auf den Tankstellenpreis in Deutschland durch.
Der Reifenhersteller Conti baut sich gewaltig um und konzentriert sich wieder aufs Kerngeschäft. Das kostet zunächst Geld und drückt den Dax-Konzern ins Minus. Im Tagesgeschäft sind die Aussichten weiter verhalten - die Autokonjunktur lahmt. Anders sieht es bei Ersatzreifen aus.
Hunderte Schiffe stecken im Persischen Golf fest, darunter mehrere von Hapag-Lloyd. Die Flottenchefin von Deutschlands größter Reederei berichtet über Probleme an Bord – und sagt, wie lange ihre Leute noch durchhalten können.
Auch die neunte Generation des Golf wird am Mittellandkanal gebaut. Auf der Betriebsversammlung zeigt der Konzern der Belegschaft schon einmal die Silhouette. Die Arbeitnehmervertreter rufen dabei den Vorstand auf, die einzelnen Marken wieder an die enge Leine zu nehmen.
Begriffe wie »Veggie-Burger« sollen verschwinden, mit diesem Votum sorgte das EU‑Parlament für Aufsehen. Nun deutet sich ein Kompromiss an, der vor allem tierische Bezeichnungen wie »Hühnchen« oder »Speck« untersagen soll.
Benzin und Diesel werden beide aus Rohöl destilliert. Dennoch gibt es für beide unterschiedliche Märkte mit unterschiedlichen Preisentwicklungen. Im Gegensatz zum Superbenzin schlägt beim Diesel der Iran-Krieg direkt auf den Tankstellenpreis in Deutschland durch.
Fast jeder dritte Liter Öl kommt aus der Region um den Persischen Golf, beim Flüssigerdgas sieht es ähnlich aus. Nun blockiert Iran die Straße von Hormus. Diese Karten zeigen, wie abhängig die Welt ist.
Für die IG Metall endet die Betriebsratswahl für die Tesla-Fabrik in Grünheide mit einer Niederlage. Nachdem die Gewerkschaft 2024 noch die Mehrheit erobern konnte, schafft sie jetzt nur noch den zweiten Platz. Die Funktionäre beklagen sich über Manipulationen der Arbeitgeberseite.
Per Videobotschaft hat Elon Musk vor der Gewerkschaft gewarnt. Die Abstimmung über den neuen Betriebsrat dürfte ihn nun zufriedenstellen. Die IG Metall muss sich der gewerkschaftsunabhängigen »Giga United« geschlagen geben.
Bei den Ölpreisen stehen die Zeichen auf Entspannung. Für die Beruhigung der Anleger sorgen Bemühungen der US-Regierung, die Durchfahrt der Öltanker im Persischen Golf zu stabilisieren. Berichte, wonach die Regierung in Teheran gesprächswillig ist, geben der Wall Aufwind.
Vor den Zwischenwahlen will die US-Regierung den Bürgern steigende Energiepreise ersparen. US-Präsident Trump verpflichtet die großen Tech-Konzerne, ihren wachsenden Strombedarf für die Künstliche Intelligenz selber zu decken. Auch in Stromnetze sollen sie investieren müssen.
Die EU hat sich zu einem Stopp der Gaslieferungen aus Russland bis Ende 2027 durchgerungen. Nun droht Kremlchef Putin damit, den Hahn selbst schon früher abzudrehen.
Auch die günstigste gängige Benzinsorte kostet laut ADAC nun verbreitet mehr als zwei Euro pro Liter. Der erste Regierungschef fordert, die Mineralölkonzerne mit einer Übergewinnsteuer zur Kasse zu bitten.
Der Kriegsausbruch im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf die Spritpreise. Im Tagesdurchschnitt kostet Diesel mehr als 2 Euro, und auch das sonst günstigste Super E10 überschreitet die Marke. Die Minister Reiche und Klingbeil sind misstrauisch.
Die Lufthansa ist im Aufwind, zumindest an der Börse. Aber für den Sprung zurück in den Dax reicht es doch noch nicht so ganz. In der Heimat der Airline, dem MDax, passiert im März dennoch einiges. Und auch im SDax gibt es etwas Bewegung.
Die Lage am Gasmarkt ist wegen der Nahostkrise angespannt. Jetzt droht auch noch Wladimir Putin mit einem Lieferstopp. Wie könnte Europa das verkraften?
Die Vereinten Nationen sehen die Gleichberechtigung von Frauen und Mädchen in keinem Land der Welt durchgesetzt. Einstige Fortschritte seien zudem heute wieder in Gefahr.
Lange Zeit kann der Finanzminister mit einer jährlichen Überweisung der Bundesbank rechnen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Zum inzwischen sechsten Mal bleibt die Zahlung aus. Und daran wird sich absehbar auch nichts ändern. Grund ist die EZB-Krisenpolitik.
Der Ölpreis steigt, der Gaspreis auch. Der Iran-Krieg ist ein weiterer Grund, sich mit einer Wärmepumpe zu beschäftigen. Ein anderer ist die Heizreform von Union und SPD. Die schwarz-roten Pläne würden Heizen mit Öl und Gas teurer machen als das bisherige Heizungsgesetz, sagt eine Expertin für Gebäudeenergie.
Es ist passiert - hierzulande hat die Post erstmals mehr mit der Paket- als der Briefzustellung verdient. Im globalen Geschäft fielen die Einnahmen geringer aus, doch der Konzern steuert mit dem Rotstift gegen. Im Ergebnis fallen Gewinn und Dividende höher aus.
Seit dem russischen Großangriff auf die Ukraine steht die deutsche Vertretung des Ölkonzerns Rosneft unter Kontrolle der Bundesregierung. Von US-Sanktionen bleibt das Tochterunternehmen aber verschont. Eine entsprechende Ausnahmegenehmigung verlängert Washington.
Mit Flex-Preisen und Rabattaktionen wollte eine neue Reederei die alteingesessene Konkurrenz auf der Norderney-Route in Bedrängnis bringen. Bereits ein gutes Jahr später gerät "Meine Fähre" selbst in Schieflage. Die Expansionspläne der Investoren sind vorerst gestrichen.
Das EU-Parlament votierte im Herbst für ein Namensverbot für Fleischalternativen. Nun gibt es einen Kompromiss, der lediglich tierische Bezeichnungen wie »Hühnchen« oder »Speck« untersagen soll.
Die Raffinerie PCK in Schwedt muss keine Sanktionen der USA fürchten: Eine bestehende Ausnahmegenehmigung für den Mutterkonzern Rosneft Deutschland hat die Trump-Regierung entfristet.
Die Deutsche Bahn kämpft nicht nur mit verspäteten Zügen, sondern auch mit der Kommunikation dieser Verzögerungen. Das soll sich kurzfristig ändern, verspricht Bahnchefin Palla. Dabei soll KI helfen, aber auch Mitbewerber.
Die Geopolitik hält die US-Börsen fest im Griff. Hoffnungen auf ein schnelles Kriegsende im Iran verflüchtigen sich, der Ölpreis erreicht ein neues Jahreshoch. Die Konjunkturdaten geraten dabei aus dem Blick.
Noch bleibt auf den Anbauflächen in Deutschland der Spargel von Folie bedeckt. Doch bereits ab Mitte des Monats sollen die ersten Stangen geerntet werden, erklärt der zuständige Verband. Dieser verspricht: Es gibt keine Horrorpreise für das Gemüse.
Indien gehört seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine zu den wichtigsten Handelspartnern für Russland. Eine Vereinbarung mit den USA führt dazu, dass die Modi-Regierung den Import von russischem Öl zurückfahren will. Jetzt kommt der Krieg im Nahen Osten dazwischen.
Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wird eine Stromsteuersenkung festgeschrieben. Die Umsetzung lässt jedoch weiter auf sich warten. Der Iran-Konflikt bringt das Thema erneut ins Gespräch. Landesminister Krischer sieht im Tankrabatt "kein geeignetes Instrument" zur Entlastung.
Viel haben die Gäste von der Senkung der Mehrwertsteuer für Restaurants und Kneipen zu Jahresbeginn nicht gemerkt. Einer Auswertung zufolge sind die Preise tatsächlich nur leicht gesunken.
Bei der größten deutschen Airline geht es aufwärts: Das Betriebsergebnis steigt im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent. Auch bei der Kernmarke vermeldet die Lufthansa Fortschritte.
Die Lufthansa hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordumsatz erzielt und verspricht ihren Aktionären mehr Dividende. Den Ambitionen für das kommende Jahr steht die Krise in Nahost entgegen.
Die Preisrallye an der Zapfsäule setzt sich fort, der Liter Sprit kostet nun im Schnitt über zwei Euro. Den Ärger darüber laden die Kunden bei den Tankstellenpächtern ab. Die aber sehen sich zu Unrecht am Pranger.
Die Nahostkrise war gerade fünf Tage alt, da wurden die erste Rufen nach einem Tankrabatt laut. Solche Ad-hoc-Forderungen offenbaren ein schräges Staatsverständnis.
Bundeskanzler Friedrich Merz muss sich bei seinem Besuch auf der Handwerksmesse in München auf schwierige Gespräche einstellen. Die Verbände fordern Reformen, und zwar schnell.
Einige Zeit schon berechnet die US-Regierung hohe Zölle auf Einfuhren aus vielen Ländern. Ein Gericht verbietet das, ein anderes fordert die Rückzahlung der Beträge. Jetzt geht fast die Hälfte der US-Bundesstaaten gegen Trumps Neuregelung vor.
Seit dem Atomausstieg erzeugt Deutschland mehr als die Hälfte seines Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen. 2025 dominieren Solar- und Windkraft. Der steigende Bedarf geht allerdings auch zugunsten der fossilen Quellen: Rekordzahlen gibt es auf beiden Seiten.
Als Reaktion auf die Angriffe durch die USA und Israel attackiert Iran Nachbarstaaten in der Golfregion. Jetzt warnt die Regierung von Katar in einem Interview vor den Auswirkungen auf die weltweite Energieversorgung.
Mehrere Milliarden hat der US-Angriff auf Iran bereits in den ersten Tagen gekostet, darin sind sich Experten einig. Die Schätzungen gehen allerdings noch weit auseinander, je nachdem, was in die Kalkulation einfließt.
Eine der ältesten Zeitungen Großbritanniens bekommt einen deutschen Eigentümer. Der Springer-Verlag übernimmt die »Telegraph«-Gruppe – nachdem er vor 20 Jahren damit gescheitert war.
Die Preissprünge an der Zapfsäule beleben die Debatte über eine neu Spritpreisbremse. Forscher der RWTH Aachen haben in Modellrechnungen ermittelt, wer profitieren würde – und sprechen von einem »Irrweg«.
Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist nahezu zum Erliegen gekommen. Mehrere Seeleute starben bei iranischen Angriffen. Den wenigen Reedern, die bereit sind, ihre Schiffe und Besatzungen dieser Gefahr auszusetzen, winken Rekordgewinne.
Die Aufgabe, die illegalen Trump-Zölle an betroffene Unternehmen zurückzuzahlen, ist laut der US-Zollbehörde eine beispiellose Herausforderung. Offenbar will sich die US-Regierung nun aus der Affäre ziehen.
Donald Trump hat seinen Wählern sinkende Preise versprochen. Doch nun schießen durch den Nahostkrieg die Energiepreise nach oben. Und durch die Zölle wird der Alltag teurer. Hat sich der US-Präsident verkalkuliert?
Der Krieg im Nahen Osten sorgt auch an den Tankstellen in Deutschland für Preiserhöhungen. Laut einem Branchenvertreter spüren viele Angestellte die Wut der Autofahrer. Dabei werde über die Preise ganz woanders entschieden.
Vor wenigen Wochen noch sah es für die russische Kriegswirtschaft düster aus. Doch Donald Trumps Iran-Angriff wendet das Blatt: Wladimir Putins Erpressungspotential in Europa wächst - und er bekommt neue Chancen auf dem Schlachtfeld in der Ukraine.
Die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Preise für Erdgas möchte Russlands Machthaber Putin für sich nutzen. Er will neue Absatzmärkte erobern - und EU-Sanktionen zuvorkommen. Ein Teil der Lieferungen soll laut Kreml schon in Kürze nach Asien gehen.
Schwache Arbeitsmarktdaten und der Iran-Krieg treiben die Ölpreise auf neue Höchststände, was Stagflationssorgen schürt. Der Dow Jones fällt, während Marvell Technology dank KI-Nachfrage stark zulegt.
Die Preise an der Zapfsäule sind weit stärker gestiegen als die Ölpreise. Das zeigen Berechnungen, die dem SPIEGEL vorliegen. Experten werfen der Mineralölwirtschaft Abzocke vor.
Mit Ausbruch des Iran-Kriegs vor einer Woche schnellen die Preise für Diesel und Benzin in die Höhe. Das macht Bauern zu schaffen. Verbraucher werden das an der Kasse im Supermarkt und Discounter zu spüren bekommen.
Der Iran-Krieg beeinträchtigt auch die Schifffahrt massiv. Tausende Seeleute kommen nicht weiter und könnten deshalb ungewollt zur Zielscheibe werden.
Das Zollchaos in den USA hält die globale Wirtschaft weiter in Atem. Die Börsen scheint das allerdings bislang weitestgehend kalt zu lassen. Woher kommt diese Widerstandskraft und wie lange kann sich diese Zuversicht noch halten?
Die Abhängigkeit von den USA soll auch im Bereich der Satellitentechnik reduziert werden. Die Bundeswehr plant ein eigenes Netzwerk und will Angebote mehrerer Unternehmen einholen. Die gehen einem Bericht zufolge einen anderen Weg und wollen das Projekt gemeinsam auf die Beine stellen.
Infolge des Iran-Kriegs steigen die Spritpreise in Deutschland deutlich. Tankstellen berichten von frustrierten Kunden, die Schlangen vor ausländischen Zapfsäulen werden länger. Der Tankstellenverband findet dazu klare Worte - und benennt einen Schuldigen.
Es ist einer der größten Skandale in der Geschichte der berufsständischen Altersvorsorge: Tausende Zahnärzte in Berlin, Brandenburg und Bremen stehen mit weniger Rente da. Das Zahnärzte-Versorgungswerk hat ihr Geld verzockt. Die neue Führungsriege zieht vor Gericht und will Millionen Euro an Schadenersatz.
Die Privathaushalte in Deutschland verzeichnen ein Rekordvermögen. Nichtsdestotrotz hat ein Viertel der Haushalte keine Ersparnisse. Wie passt das zusammen?
Der Streit zwischen Chiphersteller Nexperia und China schwelt bereits seit Monaten. Im Oktober ist die Produktion der globalen Autoindustrie daraufhin ins Stocken geraten. Nun nimmt der Konflikt wieder Fahrt auf - wegen angeblich gesperrter Konten.
Innerhalb eines Tages haben Hunderte Firmen einen Appell gegen die Energiepolitik der Bundesregierung unterzeichnet. Besonders in der Kritik: die Reformen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
Nach der Affäre um KI-Bilder im »heute journal« kommt das ZDF nicht zur Ruhe. AfD und rechte Portale greifen den Sender an, die Belegschaft ist zermürbt. Hinzu kommt Verrat aus den eigenen Reihen.
Die Angriffe auf Nachbarstaaten und die Straße von Hormus lähmen die Wirtschaft massiv. Katar und der Irak kürzen bereits ihre Gasförderung. Einem Dokument zufolge will Kuwait nun seine Ölförderung drosseln. Zwei weitere Staaten könnten folgen.
Die Branche steckt in der Krise. Und trotz Rüstungsaufträgen sehen die Arbeitgeber in der Metallindustrie keine Besserung. Im Gegenteil: Für 2026 prognostizieren sie einen massiven Arbeitsplatzabbau.
Kein Industriezweig verliert derzeit schneller Arbeitsplätze als die deutsche Autobranche. Von ntv.de zusammengetragene Daten und Grafiken zeigen, wie es dazu kam, welche Regionen besonders stark betroffen sind - und wie es für die Industrie nun weitergehen kann.
Quoten und Appellen zum Trotz sind Frauen auf Chefposten immer noch in der Minderheit. In manchen Branchen wird die Kluft sogar größer.
Die Union schickt Gabriel Felbermayr in den Rat der Wirtschaftsweisen. Der Ökonom erklärt, wie er die Arbeit des zerstrittenen Gremiums verändern will – und wie das Land weniger verwundbar für Schocks der Weltwirtschaft werden könnte.
Die Eskalation im Iran erreicht die Weltwirtschaft: Massive Kurssprünge an den Energiebörsen in Chicago und Europa führen zeitweise zu Ölpreisen jenseits der 100-Dollar-Marke. Die drohende Blockade der Straße von Hormus verschärft die Sorge vor einem Engpass bei Öl und Gas.
Der Ukraine-Krieg ist der größte Treiber globaler Waffenexporte. Um Russland abzuschrecken, rüsten auch die Europäer massiv auf. Davon profitiert die deutsche Rüstungsbranche. Sie rangiert jetzt weltweit auf Platz vier, bilanziert das schwedische Institut Sipri.
Rasant steigende Kosten für Rohöl erschüttern die Aktienmärkte, in Asien sind die Verluste erheblich. Experten warnen vor weiteren Preissprüngen. Und Donald Trump? Der findet das alles halb so wild.
Der Iran-Krieg erschüttert die Weltwirtschaft: An den Energiebörsen in Chicago und Europa springen die Ölpreise auf weit über 100 US-Dollar je Barrel hoch. In Japan und Südkorea stürzen Nikkei und Kospi deshalb ab. Die Aktien von Fluglinien gehen auf Talfahrt.
Die größten Banken in Europa können mit ihrer Konkurrenz in den USA bei den Gewinnen nicht annähernd mithalten. Im letzten Jahr wachsen die Gewinne auf dem europäischen Kontinent aber deutlich. In Übersee sieht das anders aus.
Massive Verluste an der Frankfurter Börse zum Handelsstart: Der Dax verliert in den ersten Minuten 2,6 Prozent. Auch in Asien stürzen die Märkte ab.
Mit wachsender Nervosität blicken die Öleinkäufer in Deutschland auf das Kriegsgeschehen im Nahen Osten. Der Grund: Von dort kam in den vergangenen Jahren ein wachsender Anteil der Importe.
Analysten sprechen von einem Schock: Ihnen war klar, dass die Industrieaufträge zum Jahresstart zurückgehen würden, das Ausmaß jedoch übertrifft ihre Erwartungen. Es ist ein doppelter Rückschlag für die deutsche Konjunktur, denn auch die Produktion sinkt.
Im Dezember noch sah die Auftragslage für die Industriebetriebe in Deutschland rosig aus. Doch im Januar blieben die Großaufträge aus – und zwar in einem Umfang, der selbst Experten überrascht hat.
Die rapide steigenden Ölpreise entwickeln sich zur handfesten Bedrohung für die Weltkonjunktur. Ein Gegenmittel könnte die Freigabe der Reserven sein. Die G7-Staaten sondieren bereits die Möglichkeiten.
Bei VW in Zwickau wird die Betriebsratswahl zum Stimmungstest: Erstmals könnten AfD-nahe Arbeitnehmer in einer deutschen Autofabrik eine zentrale Rolle übernehmen. Mit ihren Parolen bringen sie das eigene Werk in Gefahr.
Durch den Iran-Krieg springen die Ölpreise über die wichtige Marke von 100 US-Dollar. Wirtschaftsexperten warnen: Sollten sie dieses Niveau längerfristig halten, wird es für die deutsche Wirtschaft kritisch.
Erst kürzlich erhöht Bahrain die Kapazität der Ölraffinerie Al Ma'ameer auf etwa 400.000 Barrel Öl pro Tag. In der vergangenen Nacht wird der Komplex zum Ziel eines iranischen Angriffs. Auch eine Insel wird getroffen. Die Rede ist von schwerverletzten Kindern.
Der Ölpreis schnellt zeitweise auf fast 120 Dollar, die Börsen rutschen ins Minus: In Woche zwei des Irankriegs spitzt sich die weltwirtschaftliche Lage zu. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Die Inflationsrate dürfte infolge des Iran-Kriegs wieder deutlich steigen - ein neues Risiko für die seit Jahren schwächelnde Konjunktur. Selbst wenn sich die Energiepreise bald wieder erholen, ist den deutschen Unternehmen zusätzlicher Gegenwind garantiert.
Der Iran-Krieg treibt die Energiepreise nach oben und belastet auch die Landwirtschaft. Bauernpräsident Joachim Rukwied fordert deshalb ein Aus für die CO₂-Abgabe auf Diesel. Gleichzeitig müssten die Preise für Agrarerzeugnisse deutlich steigen.
Das Unternehmen Anthropic stellt eine wirksame KI her. Die US-Regierung will sie unter anderem zur Massenüberwachung einsetzen. Die Tech-Schmiede lehnt ab und wird zum Risiko für die nationale Sicherheit erklärt. Das lässt das Unternehmen nicht auf sich sitzen.
Nicht nur Autofahrer, auch Unternehmen und Landwirte leiden seit Beginn des Kriegs gegen den Iran unter hohen Mehrkosten - und rufen nach der Politik. Der Staat soll "Abzocke" durch die Mineralölkonzerne unterbinden und Entlastung schaffen. Welche Maßnahmen werden gefordert und was bringen sie?
Der Krieg in Nahost treibt die Preise für Öl und Gas hoch. Russland sitzt auf riesigen Vorkommen und wird sie wegen der Sanktionen nicht los. Präsident Putin unternimmt nun einen neuen Anlauf und macht Europa ein Angebot.
Die US-Börsen schließen nach einem turbulenten Handelstag deutlich im Plus. Die morgendliche Panik wegen des hohen Ölpreises weicht bis zum Abend einer Hoffnung auf ein schnelles Ende des Iran-Krieges. Treiber ist US-Präsident Trump.
Die hohen Preise an den Tankstellen beunruhigen Verbraucher. Der Tankstellenverband rechnet nicht mit einer schnellen Entspannung der Lage. Daran habe auch die Wirtschaftsministerin Reiche ihren Anteil, heißt es.
Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Ein Grund dafür sind die US-Zölle, ein anderer die schlecht laufenden Geschäfte bei Porsche. Für 2026 wird aber ein Umsatzplus erwartet.
Während Rohöl und Gas nach Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zu einem angeblich raschen Ende des Golfkrieges wieder günstiger wurden, klettern die Preise an der Zapfsäule weiter. Mineralölkonzerne wehren sich gegen Abzocke-Vorwürfe.
Der Gewinn bei Volkswagen halbiert sich, Geld verdient der zweitgrößte Autobauer der Welt mit profanen Massenmodellen statt Audis und Porsches. Die Zentrale in Wolfsburg greift nach mehr Macht.
Die Bundesregierung will die Krankenkassenbeiträge stabil halten. Doch die Kosten steigen immer weiter. Zahlreiche Kassen setzen auf höhere Abgaben - mit Erfolg. Sie erwirtschaften 2025 ein Plus. Das dürfte allerdings nur ein Strohfeuer bleiben.
Der Irankrieg treibt die Preise für Benzin und Diesel in die Höhe. Viele Politiker wollen nun die Mineralölkonzerne mit einer Übergewinnsteuer zur Kasse bitten. Doch Ökonomen warnen.
Für 48 Stunden sollen die Piloten bei der Lufthansa ihre Arbeit niederlegen. Hintergrund sind Verhandlungen mit dem Konzern über Betriebsrenten. Für einen Tag beteiligen sich auch die Cockpits der Regionallinie Cityline. Sie führen ihre eigenen Verhandlungen.
Der KI-Hype lässt Vermögen kräftig wachsen. Das "Forbes"-Magazin setzt so viele Milliardäre auf seine Liste der Superreichen wie noch nie. Elon Musk verteidigt die Spitzenposition. Der Schätzung zufolge kommt danach erstmal lange niemand. Ein Deutscher schafft es in die Top 30.
Die US-Regierung tut einiges, um den Ölpreis zu stabilisieren. Ein nahes Kriegsende sagt etwa US-Präsident Trump voraus. Das hievt die Wall Street zumindest zeitweise ins Plus. Zum Abend ist die Skepsis zurück. Die Aktien von Biontech müssen kräftig Federn lassen.
Der Iran-Krieg belastet die Ölpreise massiv. Die Nutzung von strategischen Ölreserven rückt in den Fokus. Berichten zufolge schlägt die Internationale Energieagentur eine historische Freigabe vor.
Die Regierung von US-Präsident Trump hat Handelsschiffen mehrfach Geleitschutz für die Passage der Straße von Hormus in Aussicht gestellt. Doch solch eine Eskorte gestaltet sich schwieriger als gedacht.
Mit der Übernahme der Credit Suisse holt sich die UBS auch deren Historie ins Haus. Bei einer Untersuchung werden neue Nazi-Verbindungen der Bank entdeckt. Die UBS versucht nun weitere Klagen vor einem US-Gericht zu verhindern.
Ob Emirates, Qatar Airways oder Etihad: Lange wirkten die Golf-Airlines unantastbar. Doch die jüngsten Drohnenangriffe auf Dubai haben ein Geschäftsmodell erschüttert. Kehrt die Macht am Himmel nach Europa zurück?
Ein Fünftel des weltweiten Ölhandels passiert täglich die Straße von Hormus. Ist diese Schifffahrtsroute länger außer Betrieb, könnten nicht nur die Energiepreise noch stärker unter Druck geraten. Energieökonom Fyfe zeigt in drei Szenarien, welche Folgen für Wirtschaft und Industrie drohen.
Die Internationale Energieagentur will nach den Preissprüngen beim Öl den Anstieg eindämmen. Wegen des Irankriegs sollen die Mitgliedstaaten so viele Ölreserven freigegeben wie noch nie.
Ursula von der Leyen will umfassend prüfen, wie die EU die durch den Irankrieg gestiegenen Energiekosten für Verbraucher senken kann. Verschiedene Optionen würden vorbereitet, kündigte die Kommissionspräsidentin an.
Die Schweizer Migros-Gruppe trennt sich von den vor allem in Hessen verbreiteten Tegut-Märkten. Die Zukunft der Kette in Deutschland ist ungewiss, ein Teil der Standorte soll aber an Edeka gehen.
Der Anstieg der Öl- und Gaspreise fällt laut dem DIW deutlich geringer aus als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Doch Autofahrer spüren den Iran-Krieg längst an der Tankstelle. Wie sehr er die deutsche Konjunktur belastet, bewerten Ökonomen unterschiedlich. Vor allem ein Punkt macht ihnen Sorgen.
Angesichts katastrophaler Bilanzen der Autobranche hegt manch einer die Hoffnung, die Rüstungsindustrie könnte die deutsche Wirtschaft retten. Ein gefährlicher Irrglaube.
Im Streit um die Reste des Signa-Imperiums könnten Gläubiger das Nachsehen haben. Die der Familie von René Benko zugerechnete Laura Privatstiftung ist in die Pleite gerutscht. Sie galt lange als deren »eiserne Reserve«.
Der Schweizer Lebensmittelriese Migros sieht für sich keine Zukunft mehr in Deutschland. Hunderte Tegut-Filialen sind daher von der Schließung bedroht. Für einen Großteil der Geschäfte wird nun eine Lösung gefunden.
Die Straße von Hormus ist neuralgisch für den weltweiten Öltransport - und derzeit nicht zu befahren. Da der Ölpreis teils auf über 100 US-Dollar pro Barrel schießt, reagiert eine internationale Staatengruppe. Es werden Ölreserven im großen Stil freigegeben - ein seltener Schritt.
Seit Beginn des Irankriegs gibt es für die Spritpreise kein Halten mehr. Die Regierung will jetzt unter anderem Preiserhöhungen begrenzen. Für ADAC-Experte Christian Laberer reicht das aber bei Weitem nicht aus.
Donald Trump gelobte im Wahlkampf: Die Amerikaner werden sich wieder mehr leisten können. Nun schießen die Spritpreise wegen seines Kriegs immer weiter hoch. Der Iranschock hält laut US-Behörde wohl noch mindestens ein Jahr.
Der Krieg im Iran führt in Deutschland zu spürbaren Verwerfungen: Die Preise für Benzin und Diesel ziehen kräftig an, die Kosten für Heizöl, Transport und Lebensmittel dürften bald folgen. Was kostet Rohöl aktuell an den Weltmärkten? Die Daten zur Spritpreiskrise im Überblick.
Die steigenden Ölpreise erweisen sich als Gift für jede Zinssenkungshoffnung. Auch die Kauflaune der US-Anleger ist gebremst. Trumps Hinweise auf ein baldiges Kriegsende und die Freigabe größerer Ölreserven reichen nicht, um an der Wall Street die Nervosität zu vertreiben.
Nach der Internationalen Energieagentur wollen auch die USA Millionen Barrel an Rohöl aus der Reserve auf den Markt pumpen. Noch ziehen die Ölpreise wegen des Iran-Krieges weiter an. US-Präsident Trump sagt bei einem Wahlkampfauftritt massiv fallende Kurse voraus.
Vorsichtiges Aufatmen an der Tankstelle: Die Preise für Benzin und Diesel kommen zur Wochenmitte das erste Mal seit Kriegsbeginn leicht zurück, im bundesweiten Tagesdurchschnitt wird Tanken billiger. Nur: Die neuesten Ereignisse am Golf sind in der ADAC-Einschätzung noch nicht enthalten.
Der Krieg in Nahost wird noch keine zwei Wochen geführt, doch die Sorge vor den Folgen auch für die deutsche Wirtschaft ist groß. Das Ifo-Institut entwickelt gleich mehrere Szenarien. Auch andere Institute legen Berechnungen vor.
Bis zum Ende des Jahrzehnts will der Stromerzeuger RWE 35 Milliarden Euro investieren - die Hälfte davon in den USA. Dort ist der Stromhunger durch die KI-Rechenzentren groß. Operativ setzt sich das Dax-Unternehmen hohe Ziele - vor allem für 2027.
Die größte Öl-Intervention der Geschichte verpufft: Trotz der Freigabe von 400 Millionen Barrel schießen die Preise weiter nach oben. Experten warnen: Die Straße von Hormus ist unersetzbar. Hält die Krise an, drohen Ölpreise von bis zu 150 Dollar – und der Sturz in eine globale Rezession.
Der Krieg im Nahen Osten lässt die Ölpreise weiter klettern. An der Wall Street schürt die Entwicklung neue Inflationsängste. Besonders der Finanzsektor leidet. Die Dating-App Bumble gehört zu den wenigen Gewinnern des Tages.
Die US-Regierung will Staaten mit zusätzlichen Zöllen belegen, die nicht energisch genug gegen Zwangsarbeit vorgehen. Der Grund dafür dürfte eher der Kampf gegen Wettbewerbsvorteile als gegen Ausbeutung sein.
Kremlchef Putin kann sich die Hände reiben: Der Iran-Krieg lässt die Ölpreise explodieren und setzen die USA unter Druck. Nun reagiert das US-Finanzministerium und setzt Sanktionen gegen Russland vorübergehend außer Kraft.
Der Iran-Krieg hat zunehmend Folgen auch für die deutsche Wirtschaft - zur Besorgnis von Ökonomen: Wenn der Krieg mehr als vier Wochen dauere und mehr Öl- und Gasanlagen zerstört würden, komme es "zu echten Engpässen auf dem Weltmarkt", warnt ein Ökonom. Ihn besorgt noch etwas anderes.
Die Stiftung Warentest hat die unterschiedlichen Möglichkeiten untersucht, wie man sein Fahrrad versichern kann. Ein kleiner Leitfaden.
In Krisenzeiten zeigt sich, ob Unternehmen Verantwortung gegenüber der Gesellschaft übernehmen. An den Tankstellen zeigt sich gerade, dass die Mineralölkonzerne das nicht tun. Die Bundesregierung reagiert bislang nur mit Symbolpolitik - sie muss zu schärferen Mitteln greifen.
Wegen fallender Ölpreise und stark rückläufiger Exporte ist Russland in den vergangenen Monaten finanziell in Bedrängnis geraten. Der Ölpreisschock infolge des Iran-Krieges spült nun plötzlich riesige Summen in die Kasse von Russlands Machthaber Putin.
Der bisherige Tegut-Eigentümer, der Schweizer Handelskonzern Migros, will sich aus Deutschland zurückziehen. Um die Filialstandorte bemühen sich bereits Edeka und Rewe. Mit Aldi kommt ein weiterer Interessent hinzu.
Hohe Energiepreise und die schwache Wirtschaft lassen Deutschlands Chemieindustrie schwächeln. Wegen der Blockade der Straße von Hormus schwinden nun die Vorräte an wichtigen Grundstoffen für Dünger. Den heimischen Unternehmen falle eine "strategische Planung" immer schwerer, teilt die Branche mit.
Der Betriebsrat am Braunschweiger VW-Standort rückt ein Stück nach rechts: Erstmals sind dort künftig Mitglieder vertreten, die mit der AfD sympathisieren. Die IG Metall spricht dennoch von einem guten Ergebnis.
Die Deutsche Börse schien lange nicht mehr gefragt. Nach Jahren der Zurückhaltung spielen nun auffallend viele Unternehmen wieder mit dem Gedanken, ihre Aktien hierzulande an den Markt zu bringen. Die Rüstungsbranche legt Parade-Debüts vor, doch nicht alle Kandidaten sind Selbstläufer.
Der Ausbau der KI-Infrastruktur kostet Meta viel Geld. Künstliche Intelligenz sorge künftig dafür, dass eine Person Leistungen erbringe, für die bislang große Abteilungen nötig waren, erklärt Mark Zuckerberg zu Jahresbeginn. Nun zieht die Facebook-Mutter offenbar Konsequenzen.
Die Bundesregierung plant ein Altersvorsorgedepot, das durch Kapitalmarktanlagen lukrativer sein soll als die Riester-Rente. Die Kostenobergrenze für Verbraucher soll bei jährlich 1,5 Prozent der Sparsumme liegen, doch Verbraucherschützer äußern Zweifel.
Jahrelang wird über die Besitzverhältnisse bei Tiktok gestritten. Im Januar gibt es eine Einigung, die das Geschäft der App in ein mehrheitlich von den USA geführtes Unternehmen verlagert. Für seine Rolle in dem Prozess wird die Regierung von Donald Trump nun offenbar fürstlich bezahlt.
Der Start der Räumung des maroden Atommülllagers im niedersächsischen Asse ist wieder offen. Die geplante Rückholung des radioaktiven Abfalls ab 2030 ist geplatzt. Es gibt offenbar noch zu viele Unsicherheiten.
Vier-Tage-Woche, Schulschließungen und neuer Dresscode: Der Iran-Krieg erschüttert Asiens Energieversorgung. Da fast die Hälfte aller Öllieferungen für die Region im Nadelöhr der Straße von Hormus feststeckt, greifen Regierungen zu drastischen Sparmaßnahmen.
Krieg, Ölpreis, Zölle: Die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft schwindet. Die Unsicherheit über die Weltlage gerät zum Konjunkturrisiko.
China ist der Gigant der erneuerbaren Energien. Allein 2025 installiert die Volksrepublik dreimal so viele Solaranlagen, wie Deutschland insgesamt hat. Aber auch Kohlekraftwerke schießen wie Pilze aus dem Boden. Im Umland von Peking darf aber nicht mit Kohle geheizt werden.
Bei den einen sinken die Gewinne, bei den anderen stürzen sie ab. Die Deutsche Autoindustrie ist in der Krise - doch die Prognosen für 2026 zeigen meist nach oben. Eine große Unbekannte: die Zollpolitik von US-Präsident Trump.
Deutschland ist ein Junkie. "Wir sind abhängig von fossilen Brennstoffen. Das macht der Iran-Krieg deutlich", sagt Bastian Gierull. Im "Klima-Labor" von ntv erklärt der Chef von Octopus Energy, wie er günstige Versorgungssicherheit herstellen würde. Ein Vorschlag: eine Strompreisobergrenze.
Von zehn Werken blieben nur zwei übrig. Laut »Bild« soll McKinsey VW die Schließung fast aller deutschen Autowerke vorschlagen. Der Betriebsrat nennt die Spekulationen »haltlos«. Doch andere Sparmaßnahmen dürften kommen.
US-Präsident Donald Trump tritt die Regeln der Welthandelsorganisation mit Füßen. Deren Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala sieht darin »die schlimmsten Verwerfungen der letzten 80 Jahre« – und hofft trotzdem auf die USA.
Der einst wichtigste Autoboss des Landes fordert Gespräche zwischen demokratischen Parteien und der rechtsextremen AfD. Es ist nicht die einzige radikale Position, die Ex-VW-Chef Matthias Müller in einem Interview äußert.
Im Weißen Haus herrscht Alarmstimmung. Wegen der gesperrten Straße von Hormus befürchten die Chefs der US-Ölriesen weitere Härten bei den Energiepreisen. Die Internationale Energieagentur flutet den Markt mit 400 Millionen Barrel an Notreserven.
Der Iran-Krieg treibt die Kosten für Gas und Öl in der EU stark nach oben. In Brüssel suchen die Energieminister nach Lösungen. Welche Optionen liegen auf dem Tisch? Dazu Fragen und Antworten.
Der Übernahmekampf um die Commerzbank währt bereits seit mehr als einem Jahr. Die Unicredit ist derzeit der größte Investor. Jetzt legt das Geldhaus ein offizieles Angebot vor.
Krupp war einst ein Stahlunternehmen von Weltrang, heute arbeitet der Konzern an seiner Zerschlagung. Unklar ist sogar, ob die Zentrale am Gründungsort Essen bleibt. Was macht das mit der Stadt, in der ich aufgewachsen bin?
Die Commerzbank wehrt sich seit Monaten gegen die Begehrlichkeiten der Unicredit. Daran ändert auch der jüngste Schachzug aus Italien nichts. Rückendeckung bekommt das Finanzinstitut derweil von der Bundesregierung.
Im Handel wird das freiwillige Übernahmeangebot der Unicredit an die Commerzbank als strategisch cleverer Schachzug beschrieben. Die Titel des Finanzinstituts steuern als Reaktion auf das größte Tagesplus seit einem Jahr zu.
Nach der Lufthansa wird es nun auch bei der Tochter Eurowings zu einem Streik kommen. Die meisten Piloten entscheiden sich bei einer Abstimmung für einen Arbeitskampf. In der nächsten Woche soll es weitere Verhandlungen geben.
Nach den Abgaben der letzten Tage startet die Wall Street mit Schwung in die neue Woche. Neben einem leichten Rückgang der Ölpreise sorgen vor allem Nachrichten aus dem KI-Sektor für Optimismus.
Steigende Energiepreise, mehr Kleinkredite und so viele neue Zahlungsausfälle wie seit Jahren nicht: Die Daten der Schufa zeichnen ein angespanntes Bild der finanziellen Lage vieler Verbraucher. Gleichzeitig will die Auskunftei transparenter werden. Schufa-Chefin Tanja Birkholz erklärt, was Verbraucher jetzt tun können.
Ob Konten oder Kreditkarten: Bei der Schufa laufen wichtige Daten zu Ihrer Kreditwürdigkeit zusammen. Nun will das Unternehmen transparenter werden – und macht die Kriterien öffentlich, die über die Einstufung entscheiden.
Während die Straße von Hormus für die meisten Schiffe seit Kriegsbeginn gesperrt war, kann der Iran sein eigenes Öl weiter ungehindert ausführen. Dank des steigenden Ölpreises verdient das Regime kräftig. Die USA lassen das ganz bewusst geschehen.
In Berlin eskaliert der Streit über die hohen Spritpreise. SPD-Politikerin Isabel Cademartori erklärt, warum ihr nach einem Treffen mit Wirtschaftsbossen der Kragen platzte.
Während in der Autobranche die Gewinne schrumpfen, legt Audi zu: Unterm Strich steht ein sattes Plus von 10 Prozent. Die schlechte Nachricht: Es rührt nicht von besonders gut laufenden Geschäften. Die Ingolstädter VW-Tochter befindet sich im Umbruch.
Laut zwei Wirtschaftsinstituten wurde das Geld aus dem Sondervermögen bislang nicht so eingesetzt wie geplant. Der Chef der Jungen Union fordert Aufklärung, die Grünen-Fraktionschefin spricht von einer »verzockten Chance«.
Steigt der Ölpreis, gehen die Kraftstoffpreise schneller und stärker nach oben, als sie bei einem Preisrückgang sinken. Den Preisschock infolge des Iran-Kriegs nutzen Mineralölkonzerne sogar für noch größere Gewinne als sonst.
Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran und die Vergeltungsschläge Teherans schüren Inflationssorgen. Diese Woche wollen sich die Notenbanken äußern. Beobachter rechnen vorerst nicht mit abrupten Richtungsänderungen.
Die Wall Street bleibt auf Erholungskurs - wenn auch deutlich langsamer als am Vortag. Die Sorgen vor einem Endlos-Krieg im Iran scheinen etwas nachzulassen. Die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung haben die Anleger kurz vorm Fed-Entscheid aber auch begraben.
Am Montag legt die Unicredit ein freiwilliges Übernahmeangebot für die Commerzbank vor. Bei dem Geldhaus ist man darüber allerdings gar nicht begeistert. Dennoch legt der Chef des italienischen Instituts nach und will die Situation im "konstruktiven Dialog" lösen.
Nachdem die US-Regierung die Sanktionierung von russischem Öl aufhebt, sind die Befürchtungen groß, dass der Kreml seine Kriegskasse für die Ukraine-Invasion füllen kann. Zu Unrecht, wie eine Schätzung zeigt. Denn an den Häfen ist von gestiegenen Exporten noch nichts zu spüren - im Gegenteil.
Für viele Start-ups ist die USA attraktiver als die EU - dort können sie leichter wachsen und erfolgreich werden. Das soll sich nun ändern: Nach einem Vorschlag der EU-Kommission soll eine neue Unternehmensform Gründer in der EU halten, für maximal 100 Euro.
Die Aussage, die Bundesregierung habe bis zu 95 Prozent des Sondervermögens für Infrastrukturinvestitionen zweckentfremdet, hält der Ökonom und Haushaltsspezialist Florian Schuster-Johnson für unhaltbar. Der schwarz-roten Koalition wirft er vor, sie habe die eigenen Finanzprobleme "bewusst" verschlimmert.
Ein Extra-Rabatt, der nur über die App eingelöst werden kann? Diskriminierend, sagt die Verbraucherzentrale. Ein Richter spricht nun von einem »klaren Fall«.
Der Irankrieg treibt die Ölpreise in die Höhe und löst Inflationssorgen aus. Angesichts der wirtschaftlichen Situation bleibt die US-Notenbank vorsichtig.
In der Slowakei steigen die Benzinpreise weniger stark als in den Nachbarländern. Die Regierung hat mit der Raffinerie Slovnaft eine freiwillige Preisbremse vereinbart. Die Folge: Im Grenzgebiet zu Polen kommt es zu Engpässen an den Tankstellen.
Dass die hohen Energiepreise Gift für die US-Wirtschaft sind, spricht Fed-Chef Powell deutlich aus. An der Wall Street sorgt diese Einsicht für Kursverluste. Die Anleger gehen davon aus, dass Zinssenkungen erst mal nicht in Sicht sind.
Volkswagen steckt in der Krise, trotzdem erhalten die Vorstände hohe Boni. Nun konnte der Betriebsrat auch für die Beschäftigten eine Prämie durchsetzen. Um die Höhe wurde offenbar heftig gerungen.
Im vergangenen Jahr kürzt die Bundesnetzagentur die Trassenentgelte für den Nahverkehr und erhöht diese für den Fern- und Güterverkehr. Mehrere Eisenbahnunternehmen haben mit ihrer Klage gegen die Praxis nun Erfolg. Für die Fahrgäste könnte das erhebliche Folgen haben.
Durch den Iran-Konflikt und die Sperrung der Straße von Hormus für die meisten Schiffe steigen die Ölpreise massiv und lösen starken Inflationsdruck aus. Die Europäische Zentralbank ändert den Leitzins jedoch nicht.
Israel bombardiert Irans wichtigstes Erdgasfeld, Iran beschädigt die weltweit größte LNG-Anlage in Katar: Der Krieg in Nahost eskaliert bedenklich. Was bedeutet das für die Weltwirtschaft – und für Sie?
Der Krieg in Nahost treibt die Energiekosten und die Folgen könnten rund um den Globus zu spüren sein. Die WHO erwartet ohnehin einen geringeren Welthandel als zuletzt. Und der könnte bei einer längeren Auseinandersetzung zusätzlich betroffen sein.
Israel greift in dieser Woche erstmals wichtige Gasanlagen im Iran an. Obwohl Katar das israelische Vorgehen verurteilt, reagiert der Iran mit Vergeltungsattacken auf die Gasinfrastruktur des Landes. Die Angriffe haben wirtschaftliche Auswirkungen auf die ganze Welt.
Trumps Krieg am Golf lässt Putins Öleinnahmen in die Höhe schnellen. Eine neue Studie zeigt: Ziehen sich die Kämpfe bis September hin, würde das Russland sogar mehr Geld einbringen als nach Beginn der Energiekrise 2022.
Wegen des Iran-Kriegs wird Benzin teurer, auch die Düngemittelpreise schießen durch die Decke. In der Golfregion befinden sich einige der größten Düngerfabriken. Das ist fatal für die Landwirte: Zur Aussaat im Frühling können sie kaum auf Dünger verzichten.
Die Schäden an der Flüssiggas-Infrastruktur am Persischen Golf sind auch hierzulande ein Risiko für die Gasversorgung. Der Preis dürfte weiter steigen, damit lohnt sich das Einspeichern erst recht nicht mehr - und für manches Unternehmen die Fertigung. Beim Heizen werden sich Verbraucher wieder Gedanken machen.
Der Ölpreis klettert und verstärkt die Sorgen, dass die Inflation wieder Fahrt aufnehmen könnte. Eine Zinssenkung rückt in den Augen der US-Anleger immer weiter in die Ferne. Kauflaune kommt da eher nicht auf.
Krieg im Nahen Osten, steigende Energiepreise, fallende Kurse in Europa - die zweite Hälfte der Börsenwoche hatte es in sich. Der DAX gerät unter Druck, während Öl und Gas spürbar anziehen. Doch ausgerechnet die Wall Street zeigt sich unbeeindruckt. Ein Fehler?
Zunehmender Onlinehandel, dümpelnde Konsumlaune: Der Einzelhandel in Deutschland schrumpft. In diesem Jahr dürfte die Zahl der Läden laut einer Schätzung erstmals seit Jahrzehnten auf unter 300.000 fallen. Die Branche sieht die Politik in der Pflicht.
Im Herbst 2024 steigt die Unicredit bei der Commerzbank ein. Das Ziel der italienischen Großbank ist bekannt: Sie möchte das deutsche Geldhaus final übernehmen. Wie genau soll das geschehen? Was ist der Plan für die Zeit danach? Commerzbank-Chefin Orlopp sagt: "Bis heute sind wir im Unklaren."
Nach der Wahl-Niederlage in Rheinland-Pfalz ist die SPD in der Defensive. Als einer der Ersten ergreift Sozialexperte Karl Lauterbach die Initiative: mit einer Wiederbelebung der Idee einer Umverteilung im Rentensystem.
Gold gilt als Schutz für Anleger in Krisenzeiten. Dennoch rauscht der Preis nach den Angriffen auf den Iran in die Tiefe - und der Absturz gewinnt weiter an Dynamik.
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für Unruhe an den Finanzmärkten. Die Rendite für deutsche Bundesanleihen liegen auf dem höchsten Stand seit 15 Jahren. Ein Ökonom warnt langfristig vor einer enormen Belastung für den Staatshaushalt.
Der Krieg kostet das iranische Regime jeden Tag mehr Geld, als es auftreiben kann. Gleichzeitig hungert die Bevölkerung, eine Hyperinflation steht vor der Tür, die Währung stürzt ab. Die Lösung: Ein neuer Geldschein in Rekordhöhe.
Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine werden international beispiellose wirtschaftliche Sanktionspakete gegen den Aggressor verhängt. Doch durch die Umstellung auf eine Kriegswirtschaft wischt Moskau die Folgen scheinbar weg. Jetzt kommen aus dem Kreml andere Töne.
Die europäischen Staaten suchen dringend nach zuverlässigen Partnern, (nicht erst) seit in den USA das Chaos regiert. Nun steht ein EU-Deal mit Canberra. Die deutschen Autobauer frohlocken.
Fast 400.000 Millionäre hat New York – und die sollen nach Ansicht des Bürgermeisters etwas tun für die Stadt: mehr Steuern zahlen. Manche planen bereits die Flucht, doch ein paar Reiche begrüßen höhere Abgaben.
Wer bisher kostenlos über den Partner krankenversichert war, soll künftig womöglich selbst zahlen. Die SPD dementiert eine Einigung, die Gewerkschaften kritisieren die Idee bereits als Angriff auf Familien.
Die Sperrung der Straße von Hormus treibt die Kosten für Versicherungen, Heuer und für Treibstoff in die Höhe. Je länger der Seeweg blockiert bleibt, desto teurer wird es. Und die Reeder wollen die Preiserhöhungen direkt weitergeben.
Der ADAC erwägt einem Bericht zufolge saftige Beitragserhöhungen für seine Mitglieder. Je nach Tarif ist von 20 bis 25 Prozent mehr die Rede. Der Club verweist auf gestiegene Kosten.
Die deutschen Immobilienfinanzierer haben im vergangenen Jahr ein starkes Wachstum bei neuen Krediten verzeichnet, besonders für Mehrfamilienhäuser. Doch jetzt treibt der Irankrieg die Bauzinsen nach oben.
Bei mehreren Fahrzeugmodellen des Volkswagen-Konzerns gibt es Probleme mit der Batterie. Diese könnte im schlimmsten Fall sogar in Flammen aufgehen. Die Wolfsburger holen daher fast 100.000 Autos in die Werkstätten.
Zahlreiche Luxusliner von Qatar Airways fliegen das gleiche Ziel an. Satellitenbilder einer ehemaligen Militärbasis zeigen: In der Nahost-Krise dient die spanische Provinz als sicherer Rückzugsort für einige der größten Passagierflugzeuge der Welt.
Als Leiterin der Ermittlungsabteilung der US-Wertpapieraufsicht steht die konservative Juristin Margaret Ryan zunächst hinter dem Kurswechsel der Behörde unter republikanischer Führung. Dann tritt sie plötzlich zurück. Offenbar gab es Streit um Fälle mit Verbindungen zum amerikanischen Präsidenten.
Was haben Wurstverkäufer, Baggerfahrerinnen und Steuerberaterinnen gemeinsam? Der Anteil der Stellen in ihren Berufen, die nicht besetzt werden können, nimmt besonders schnell zu.
Unter vielen Reformideen für das Gesundheitssystem wird die Abschaffung der Mitversicherung für Ehepartner diskutiert. Sie würde Einverdiener-Haushalte belasten – ein No-Go für CSU-Chef Markus Söder.
Die Krankenkassen verlangen immer höhere Beiträge, trotzdem reicht das Geld nicht aus. Es gibt gleich mehrere Kostentreiber. Die Lösung vieler Probleme wäre dagegen günstig zu haben.
Die hohen Kosten für Öl und Gas durch die Blockade der Straße von Hormus werden für viele Unternehmen in Deutschland zum Problem. Das spiegelt sich auch im Ifo-Geschäftsklimaindex wider. Für das in diesem Jahr erhoffte Wirtschaftswachstum sieht es derzeit schlecht aus.
Noch immer beschäftigt die Skandalbank HRE die Branche. Die in der Finanzkrise ausgelagerten toxischen Wertpapiere bringen der Bad Bank aber einmal mehr einen Millionen-Gewinn. Doch noch immer existiert gut ein Fünftel des damaligen Bestands.
Der Schokohase ist diese Ostern im Schnitt 25 Prozent teurer als im vorigen Jahr, ermittelt die Hamburger Verbraucherzentrale. Das überrascht angesichts der Weltmarktpreise für Rohkakao.
Die Chemiebranche steckt in der Krise: Der Iran-Krieg und die damit steigenden Energiepreise stürzen große Konzerne wie BASF und Evonik in zusätzliche Turbulenzen. In dieser Situation geben sich die Gewerkschaften mit einem eher bescheidenen Tarifvertrag zufrieden.
Geht den Tankstellen infolge des Iran-Kriegs bald das Benzin aus? Wirtschaftsministerin Reiche spricht von "Knappheiten" möglicherweise schon Ende April. Der Verband der Mineralölkonzerne hält diese Warnung für berechtigt. Für die kommenden Monate ist Deutschland allerdings gut gerüstet.
Einfachere Förderung, mehr Rendite und ein besseres Vorsorgeprodukt: Die Bundesregierung will die private Altersvorsorge reformieren. Wer profitieren soll und welche Tücken es gibt.
Die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern in der Krankenkasse steht womöglich vor dem Aus. CSU-Chef Markus Söder und der DGB warnen vor den Folgen für Familien. Dabei zeigen Daten: Die wenigsten Betroffenen betreuen überhaupt Kinder.
Um die Folgen des Iran-Kriegs abzufedern, hat der Nationalrat ein Maßnahmenpaket beschlossen. Eine Steuersenkung und der Eingriff in Gewinnspannen sollen die Inflation dämpfen – wenn auch nicht stoppen.
Die US-Regierung scheint willens, den Krieg im Nahen Osten auf dem Verhandlungsweg zu beenden und strebt zumindest eine Waffenruhe an. Das hören die Anleger an der Wall Street gern. Viele bringen sich schon für eine mögliche Erholungsrallye in Position.
Um Umweltschäden zu verhindern, müssen große Klärwerke zusätzliche Schadstofffilter einbauen. Den Großteil der Kosten sollen Kosmetik- und Arnzeifirmen tragen. Doch Europas Konservative wollen die Richtlinie kippen.
Der US-Präsident nimmt mit seiner Außenpolitik die Weltwirtschaft in Geiselhaft. Ökonomen sehen Deutschland in einer besonders schwierigen Lage. Die SPIEGEL-Titelstory.
Die EU-Kommission erwägt, sogenannte Ewigkeitschemikalien zu verbieten. Maßgeblich dafür ist die Einschätzung der EU-Chemiebehörde ECHA. Diese gibt nun eine Empfehlung ab.
Im Kampf gegen die stark gestiegenen Spritpreise hat der Bundestag verschiedene Maßnahmen beschlossen: Tankstellen sollen nur noch einmal am Tag die Preise erhöhen dürfen, außerdem wird das Kartellrecht verschärft.
BASF hat mehr als acht Milliarden Euro in einen neuen Standort in Südchina investiert. In dem Land liegt etwa die Hälfte der weltweiten Chemie-Nachfrage. Doch Kritiker fürchten, der Konzern mache sich abhängig von einem autokratisch geführten Staat. Das ist nicht ihre einzige Sorge.
Erst vor wenigen Monaten ist die Pendlerpauchale bereits gestiegen, nun bahnt sich eine weitere Anhebung an: Angesichts der hohen Spritpreise zeigt sich Wirtschaftsministerin Reiche aufgeschlossen für eine Steuererleichterung.
Um die Kosten für Wirtschaftsreformen einzudämmen, könnte die Regierung die Mehrwertsteuer anheben. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hält einen solchen Schritt für »Gift«, auch der Einzelhandel warnt.
Das Bundeswirtschaftsministerium will für abgeschaltete Ökostromanlagen in Engpassgebieten bei Netzüberlastung die Entschädigung streichen. Auch die Einspeisevergütung für neue Photovoltaik-Dachanlagen bis 25 kW könnte es treffen. Vertreter der Wind- und Solarbranche warnen vor drastischen Folgen.
Die Verbraucher schauen pessimistisch auf die Entwicklung ihres Einkommens und bleiben beim Konsum zurückhaltend. Das liegt auch am Irankrieg. Der Handel erwartet ein enttäuschendes Ostergeschäft.
Brüssel stand vor der Entscheidung kräftig unter Druck der USA. Nun hat das Europaparlament für die vereinbarte Abschaffung von EU-Zöllen auf Industriegüter votiert – allerdings unter Auflagen.
Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel übernimmt die Haarpflegemarke Olaplex. Das US-Unternehmen soll im Zuge des Milliardendeals von der Börse genommen werden.
Der Ökonom Mohamed El-Erian erklärt, wie der Irankrieg die Inflation befeuert. Er sieht zwei weitere Crash-Risiken für die Weltwirtschaft – und hat einen Tipp für Anleger.
Angesichts der hohen Erdgaspreise lohnt es sich nicht, die leeren Speicher wieder zu füllen. Energieministerin Reiche lehnt ein staatliches Eingreifen ab. Noch.
Bei mehr als der Hälfte der deutschen Dax-Unternehmen erhalten die Chefs mehr als sechs Millionen Euro pro Jahr an Gehalt. Trotz der Wirtschaftskrise hierzulande stiegen die Vergütungen im vergangenen Jahr überwiegend an. Banken-Boss Sewing macht dabei einen ganz großen Sprung.
Der US-Präsident wird nicht müde zu betonen, dass der Krieg im Nahen Osten bald beendet sei, an der Wall Street ist man inzwischen weniger optimistisch. Die Ölpreise ziehen wieder an und die Angst wächst, dass die nächsten Zinsschritte der Fed nicht nach unten, sondern nach oben gehen könnten.
Schon länger war von einem Aus für Karin Dohm die Rede. Jetzt bestätigt die Deutsche Bahn die Trennung von der Finanzvorständin. Für das schnelle Aus nach nur wenigen Monaten nennt der Konzern Gründe, die von den Medien abweichen.
Massenhaft bestellen Kunden in der EU bei Online-Händlern wie Shein, Temu oder AliExpress. Die Ware ist billig und der Versand auch - doch das könnte sich ändern. Um die Kosten für die Einfuhrkontrolle zu decken, kommt eine neue Gebühr.
Bei mehr als zwei Euro für einen Liter Benzin steigen viele Autofahrer lieber auf die Bahn um – hofft der Staatskonzern. Allein: Das System ist schon jetzt überlastet.
Mit verschiedenen Maßnahmen will die Bundesregierung den hohen Spritpreisen begegnen. Einer Umfrage zufolge gehen die Vorhaben der überwiegenden Mehrheit nicht im Ansatz weit genug.
Ab 2027 haben die Bürger neue Möglichkeiten, privat und staatlich gefördert für ihr Alter vorzusorgen. Der Bundestag hat einen Nachfolger für die unbeliebte Riester-Rente verabschiedet.
Schon länger war von einem Aus für Karin Dohm die Rede. Jetzt bestätigt die Deutsche Bahn die Trennung von der Finanzvorständin. Für das schnelle Aus nach nur wenigen Monaten nennt der Konzern Gründe.
Für eine erfolgreiche Energiewende braucht es in Deutschland unter anderem Smart Meter. Die Bundesregierung fordert eine Einbauquote von 20 Prozent von den Netzbetreibern. Die Vorgabe reißen allerdings viele - und müssen nun mit Konsequenzen rechnen.
Die Deutsche Bahn profitiert von wachsender Nachfrage. Doch im vergangenen Jahr stieg auch der Verlust im Fernverkehr. Die Zahlen zeigen, woran es oft hapert.
Um mehr Frauen in Arbeit zu bringen, diskutiert die Regierung über ein Ende des Ehegattensplittings und der beitragsfreien Mitversicherung. Eine neue Studie könnte die Politik auf weitere Ideen bringen.
Vor einem Monat starten die USA und Israel ihren Krieg gegen den Iran, ein Ende ist nicht in Sicht. Der Konflikt treibt Experten zufolge auch die Verbraucherpreise in Deutschland nach oben. Die Koalitionsfraktionen sehen bei den Lebensmittelpreisen jedoch keinen Handlungsbedarf.
An der Wall Street können auch die jüngsten Signale der US-Regierung über eine Deeskalation im Iran-Krieg die Sorgen der Anleger nicht mindern. Experten verweisen auf die diplomatische Dissonanz zwischen Washington und Teheran. Der Dow Jones rutscht in eine Korrektur.
Für Verkehrsminister Schnieder sind die anhaltenden Probleme bei der Bahn eine Demokratiebedrohung. Es sei gefährlich, wenn Menschen denken, dass »der Staat nicht funktioniert«. Zugleich dämpft er Erwartungen an eine Taskforce.
Die heftige Kritik am schuldenfinanzierten Sondervermögen findet Jens Südekum "nicht in Ordnung". Im Interview erklärt der einflussreiche Ökonom außerdem, was die Regierung als nächstes gegen steigende Spritpreise tun und wie sie die gigantischen Haushaltslücken schließen kann.
An der Zapfsäule sind die Konsequenzen des Iran-Kriegs so deutlich zu spüren wie nirgends sonst. Wirtschaftsministerin Reiche möchte für Entlastung sorgen. Die von Finanzminister Klingbeil ins Spiel gebrachte Übergewinnsteuer kommt für die CDU-Politikerin jedoch nicht infrage.
Gesetzlich ist festgelegt: Spätestens 2038 gehen die letzten deutschen Kohlemeiler vom Netz. Der Kanzler hinterfragt den Plan. Der Versorgungssicherheit zuliebe. Die Grünen im Bundestag haben dafür kein Verständnis.
Der große Solar-Boom in deutschen Eigenheimen ist vorbei. Gut so, sagt das Solarhandwerk. Denn nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurde auf deutschen Dächern viel Schindluder getrieben. Die Technik lohnt dennoch, auch ohne Einspeisevergütung. Im Interview verrät das Solarhandwerk, warum.
In China wird Massentierhaltung auf die Spitze getrieben. Zuchtbetriebe halten Hunderttausende Schweine in gigantischen, 26-stöckigen Hochhäusern. Mit den hoch technisierten Anlagen soll der Hunger nach Fleisch gestillt werden. Nun exportiert die Volksrepublik die Methode sogar in andere Länder.
Eintrittsgeld, Zuzahlungen, Kürzungen: Wie bekommt man die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung in den Griff? Deren Verband kritisiert viele Vorschläge der vergangenen Monate.
Der Frühling ist da, Ostern steht vor der Tür. Die Reiselust steigt bei vielen Deutschen. Das ist auch bei der Deutschen Bahn zu spüren. Dort steigt die Nachfrage nach Tickets teils deutlich. Das kann an Wetter und Ferien liegen, aber auch mit der Weltpolitik zu tun haben.
Nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine profitiert kaum ein deutsches Unternehmen so sehr von neuen Rüstungsanstrengungen wie Rheinmetall. Zuletzt wird die Konkurrenz aber härter. Die Ukraine selbst macht zudem große Fortschritte. Der Rheinmetall-Chef hat dafür allerdings nur Spott übrig.
Kurz vor Trumps Verschiebung des Iran-Angriffs platzieren Händler eine 500-Millionen-Dollar-Wette auf einen Sturz des Ölpreises. Und das ist nicht der einzige Fall: Analysten entdecken verdächtige Finanzgeschäfte, die präzise auf Trumps Entscheidungen abgestimmt zu sein scheinen.
Mit dem Iran-Krieg steigen die Preise für Waren und Dienstleistungen wieder stärker an. Der Trend setzt sich im März wohl fort. Und auch in der nächsten Zeit rechnen viele Unternehmer damit, dass sie an der Preisschraube drehen müssen.
Wenn es um die Durchsetzung eigener Interessen geht, ist Billigflieger Ryanair nicht zimperlich. Das bekommt in der Diskussion über die Kopfpauschale für Passagiere auch die österreichische Regierung zu spüren.
Wie lassen sich die Milliardenlöcher bei den Krankenkassen stopfen? Die von der Regierung eingesetzte Reformkommission macht nun 66 Vorschläge. Manche Ideen dürften auf heftigen Widerstand stoßen.
Die Weltordnung verschiebt sich - und mit ihr die Spielregeln an den Märkten. Handelskonflikte, geopolitische Spannungen und neue Machtblöcke sorgen für Unsicherheit, eröffnen Anlegern aber zugleich Chancen. Investor Christophe Braun von der Capital Group erklärt, wo künftig Rendite und Risiko liegen.
Der Irankrieg kostet die Verbraucher in Deutschland viel Geld. Allein im März sind die Preise nach ersten Erhebungen um durchschnittlich 2,7 Prozent gestiegen. Das wäre der stärkste Anstieg der vergangenen zwei Jahre.
Der Krieg im Nahen Osten lässt die Preise hierzulande deutlich anziehen. Für den März verzeichnet das Statistische Bundesamt den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren. Experten befürchten, dass dies erst der Anfang sein könnte.
In den vergangenen Jahren steigen die Preise im Supermarkt massiv. Die Teuerung hält sich hartnäckig. Infolge des Iran-Kriegs könnte der Blick auf den Kassenzettel noch schmerzhafter werden, vor allem für Kunden mit niedrigen Einkommen.
Wer für Ostern Eier kaufen möchte, muss in diesem Jahr womöglich improvisieren. Einige Regale in Supermärkten und Discountern sind aktuell nicht so gut gefüllt wie gewohnt. Hat das etwas mit der Ausbreitung einer Tierseuche zu tun? Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Die Europäische Zentralbank kündigt an, die Risikomodelle von Banken weniger streng zu kontrollieren. Diese legen fest, wie viel Eigenkapital nötig ist, um die Geschäfte der Kredithäuser abzusichern. Droht jetzt die Aufweichung einer Lehre aus der Finanzkrise?
Schlecht für Ärzte und Pharmakonzerne, aber gut für die meisten Versicherten: Die Gesundheitskommission zeigt auf, wie sich 40 Milliarden Euro sparen lassen – fast ohne schmerzhafte Einschnitte bei den Leistungen.
Experten erarbeiten Vorschläge, wie die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung gedrückt werden können. Betroffen wären neben Versicherten auch Ärzte, Krankenhäuser und sogar der Einzelhandel. Ein Überblick über zentrale Anliegen und ihre möglichen Einsparungen.
Viele Ideen im Bemühen, den Anstieg der Benzin- und Dieselpreise zu dämpfen, beruhten auf vermeintlichen Gewissheiten, die sich längst als falsch herausgestellt haben. Trotzdem sind einige davon Grundlage des Gesetzespakets geworden, das bald in Kraft treten soll.
Der Ukrainekrieg hat die Energieversorgung der Slowakei in Mitleidenschaft gezogen. Deshalb müssen Ausländer inzwischen einen Preisausschlag an der Tankstelle bezahlen. Kritik aus Brüssel weist Premier Fico zurück.
Steigende Energiepreise, unsichere Lieferketten und weitere Risiken: Der Iran-Krieg versetzt deutsche Firmen in Alarmbereitschaft. Die Hoffnung auf einen Aufschwung haben Netanjahu und Trump mit ihrem Krieg vorerst begraben.
In der aktuellen Nahost-Krise gibt es wohl nur wenige Autofahrer, die nicht über die hohen Benzinpreise schimpfen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt aber: Die Klage ist nicht ganz berechtigt.
Angesichts von Krisen und Kriegen verlangen deutsche Reeder die Einführung eines Seediensts auf Handelsschiffen – zum Aufbau einer zivilen maritimen Reserve. Der zuständige Koordinator der Bundesregierung begrüßt den Vorstoß.
Die Straße von Hormus ist seit Wochen kaum befahrbar. China stellt das vor Probleme, weil das Land große Mengen Energie aus der Region bezieht. Der Angriff der USA auf den Iran könnte China aber auch langfristig einen Strich durch die geopolitische Rechnung machen.
Wie wird Deutschland fit für die nächsten Jahrzehnte? Darüber streitet die schwarz-rote Koalition. Die SPD-nahe Denkfabrik Dezernat Zukunft macht nun konkrete Vorschläge – auch bei der umkämpften Einkommensteuer.
Australien gehört zu den größten Exporteuren von Kohle und Erdgas weltweit. Doch Benzin und Diesel importiert das Land: Vor gut zehn Jahren schließen die Mineralölkonzerne eine Raffinerie nach der anderen. Im Iran-Krieg bezahlen australische Autofahrer den Preis. Experten warnen vor einer Rückkehr zum alten System.
Steigende Kerosinpreise setzen die Lufthansa unter Druck. Um die finanziellen Belastungen abzufedern, erwägt das Unternehmen, ältere Jets aus dem Verkehr zu ziehen. Für die Beschäftigten soll es aber keine Konsequenzen geben.
Donald Trump scheint den Iran-Krieg bald beenden zu wollen, die Wall Street nimmt die Nachricht freudig auf. Nach der jüngsten Talfahrt machen die US-Börsen wieder einen großen Satz nach oben.
Eigentlich soll es für Nike nach einem hausgemachten Tief wieder bergauf gehen. Doch die neuesten Geschäftsaussichten sehen überraschend schlecht aus. Ein Grund für die enttäuschenden Prognosen: der Iran-Krieg.
Vom Bastelprojekt in der Garage zum mächtigsten Tech-Konzern der Welt - Kultprodukte, Krisen und Comebacks machen den iPhone-Hersteller zur globalen Ikone. Doch kann Apple auch künftig für den nächsten großen Umbruch sorgen?
Wie 2022 steht Deutschland vor einem Energiepreisschock, der sich zur Krise ausweiten könnte. Wieder wird ein Eingreifen des Staates gefordert, um Bürger und Unternehmen zu schützen. Heute tritt die neue Tankregel in Deutschland in Kraft. Bevor die Regierung ihren Werkzeugkasten von 2022 wieder auspackt, unterzieht ntv.de die Instrumente darin einem Kosten-Nutzen-Check.
Das Murren an den Tankstellen ist groß - und die Rufe nach Entlastungen sind laut. Einem Medienbericht zufolge soll die Bundesregierung nun damit liebäugeln, die Kfz-Steuer zu senken - und dabei erstmals den "Direktauszahlungsmechanismus" nutzen.
Erneuerbare Energien rücken zurzeit wieder stärker in den Fokus. Im Vergleich zum Vorjahr können sie ihre Bedeutung bei der Stromerzeugung steigern. Dabei spielt auch die Witterung eine Rolle.
Pro Ticket macht die Senkung der Luftverkehrssteuer für Reisende nur einen geringen Unterschied aus. Doch darum geht es auch nicht, wie Verkehrsminister Schnieder feststellt. Er hat offenbar ein anderes Ziel.
Die Straße von Hormus ist faktisch zu, die Ölpreise schießen in die Höhe. IEA-Chef Fatih Birol bringt die Freigabe weiterer Reserven ins Spiel.
In den letzten Monaten der Ampel sprang er als Bundesfinanzminister ein, nun kehrt Jörg Kukies in die Bankenbranche zurück. Er bekommt einen Topjob bei der US-Investmentbank Morgan Stanley.
Die Welt ächzt unter den hohen Spritpreisen, doch es gibt offenbar auch Profiteure. Die Mineralölkonzerne streichen laut einer Untersuchung satte Übergewinne ein. Besonders der Handel mit Diesel scheint ein lukratives Geschäft zu sein.
Der Energiepreisschock wird das Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr wohl halbieren. Doch die Prognose der führenden Wirtschaftsinstitute lässt noch Schlimmeres erwarten.
Pete Hegseth wollte wohl vor dem Irankrieg in einen Rüstungsfonds investieren. Der Verteidigungsminister wäre nicht der Erste. Die berühmteste Traderin im Washingtoner Machtzirkel ist eine Ikone der Demokraten.
Die Aussicht auf eine Deeskalation im Konflikt mit dem Iran beflügelt die Kurse an der Wall Street. Doch der Brentpreis bleibt oberhalb der Marke von 100 Dollar. Bei den Einzelwerten gibt es Bewegung bei den Chipkonzernen.
Angesichts der Kostenexplosion an der Zapfsäule will der Umweltverband BUND eine gerechtere Entlastung für Berufstätige. Statt der Pendlerpauschale soll es ein "Mobilitätsgeld" geben, unabhängig vom Einkommen. Doch die Bundesregierung verfolgt offenbar einen ganz anderen Plan.
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt langsamer als das Rentenalter. Laut Informationen der Bundesregierung entscheidet auch der Wohnort darüber, wie viel Zeit den Menschen nach dem Renteneintritt noch bleibt.
Die "Panama Papers" enthüllen 2016 einen der größten Finanzskandale weltweit: das systematisch verborgene Vermögen der Superreichen. Bis jetzt hat sich nicht viel geändert. "Das Problem besteht fort und wir alle zahlen den Preis", kritisiert Oxfam.
Die Straße von Hormus ist blockiert, die Ölpreise gehen deshalb durch die Decke. Donald Trump behauptet, das sei nicht das Problem der USA. Doch hier irrt der US-Präsident.
Die Citibank beordert ihr Frankfurter und Pariser Personal ins Homeoffice. Sie reagiert damit auf einen Anschlagsversuch auf die Bank of America. Frankreichs Behörden vermuten eine proiranische Gruppe hinter der Tat.
Der Preis für die Rohölsorte Brent ist auf ein Vier-Jahres-Hoch gestiegen. Die Öl-Allianz Opec+ bereitet sich derweil wohl darauf vor, mehr Öl auf den Markt zu bringen. Insidern zufolge planen die Mitgliedsländer, die Förderquoten zu erhöhen.
Neues vom Weltall-Wetteifern der Tech-Milliardäre Jeff Bezos und Elon Musk: Der Amazon-Gründer will der Satellitenfirma Starlink Konkurrenz machen. Mit dem geplanten Kauf des Unternehmens Globalstar soll die Aufholjagd beginnen.
Die Airline TAP wird 2020 im Zuge der Corona-Pandemie vom Staat gerettet und verstaatlicht. Nun wird ein Teil wieder privatisiert. Zu den Interessenten gehört auch die Lufthansa, die bereits Pläne mit dem Hauptstandort Lissabon hat.
Der Absatz von E-Autobauer Tesla gerät unter Druck. Im ersten Quartal lieferte das Unternehmen weltweit 358.023 Fahrzeuge aus - weniger als erwartet. Grund sind das Ende der US-Steuergutschriften für E-Autos und die anhaltende Konkurrenz durch Rivalen wie BYD.
Die Aussagen von Donald Trump zum Iran-Krieg lassen die Ölpreise und den Dollar als Krisenwährung steigen. Ein unbestätigtes Einlenken Teherans bei der Blockade der Straße von Hormus sorgt aber für eine leichte Wende.