Söldner-Chef Prigoschin kündigt den Einmarsch in die russische Stadt Rostow an, wenige Stunden später sind seine Soldaten bereits dort. Der Wagner-Anführer fordert von den Militärvertretern die Auslieferung von Verteidigungsminister Schoigu, der sich in der Stadt aufhalten soll.
Nachdem Wagner-Truppen militärische Objekte in der südrussischen Stadt Rostow am Don besetzen, meldet sich Präsident Putin zu Wort. Er spricht von Verrat, Meuterei und Bestrafung für die Beteiligten - ohne dabei den Namen von Söldner-Chef Prigoschin zu nennen.
Söldner-Chef Prigoschin kündigt den Einmarsch in die russische Stadt Rostow am Don an, wenig später sind seine Soldaten bereits dort. Der Wagner-Anführer fordert die Auslieferung von Verteidigungsminister Schoigu. Berichten zufolge sollen die Söldner sogar bereits in Woronesch die Kontrolle übernommen haben.
Wagner-Söldner bewegen sich nach Erkenntnissen des britischen Verteidigungsministeriums im Bezirk Woronesch nach Norden. Sie sollen höchstwahrscheinlich nach Moskau ziehen. Ihr Aufstand ist nach Ansicht britischer Geheimdienste für den russischen Staat die "größte Herausforderung" der jüngeren Zeit.