Passend zum NATO-Gipfel in der kommenden Woche bereitet das Verteidigungsbündnis ein neues Hilfsprogramm für die Ukraine vor. Unter anderem soll die Zusammenarbeit zwischen der NATO und Kiews Streitkräften verbessert werden. Auch auf der politischen Ebene wird eine Vertiefung der Kontakte angestrebt.
Die Ukraine hofft auf Mitgliedschaft in der NATO und entsprechende Signale vom anstehenden Gipfel. Der Kreml rüstet vor Beginn des Treffens verbal auf. So sei die Sicherheitsarchitektur in Europa zwar ohnehin schon halb zerstört. Doch ein Bündnisbeitritt Kiews sei eine "absolute Gefahr und Bedrohung" für Russland.
Die Ukraine ist enttäuscht vom NATO-Gipfel in Vilnius, denn das Verteidigungsbündnis bleibt in der Frage eines Beitritts vage. Das sei eine verpasste Chance, sagt der CDU-Politiker und Oberst a. D. Roderich Kiesewetter. Die Menschen in der Ukraine hätten ein Signal der Zuversicht gebraucht.