Die AfD hat hohe Erwartungen an die Europawahl: Die Rechtsaußenpartei peilt mindestens 20 Mandate an – obwohl sie die EU eigentlich ablehnt. Für das nächste Parlament stehen nun die ersten Kandidaten fest.
Die AfD bestimmt ihre Kandidaten für die Europawahl. Die überbieten sich in ihrer Bewerbung mit rechtsextremistischen Verschwörungstheorien. Hoch im Kurs steht etwa die Furcht vor "Masseneinwanderung" und "Umvolkung". Belohnt wird aber auch der angekündigte "Kampf" gegen Bill Gates und George Soros.
Nach dem AfD-Parteitag betont Thüringens Landesparteichef die große Distanz seiner CDU zur Rechtsaußenpartei. Die AfD sei extremistisch und eine "Chaos-Truppe". Voigt sieht zudem Parallelen zu den Grünen: "Die wollen den Leuten einreden, dass wir kurz vor dem Weltuntergang sind." Die CDU müsse gegenhalten.
2022 war ein schlechtes Jahr für die Parteien, nun füllen wieder mehr Großspenden die Kassen. Die größte Zuwendung erhielt die AfD, zwei andere Parteien gingen indes komplett leer aus.
2022 war ein schlechtes Jahr für die Schatzmeister der Parteien. Nur spärlich gehen Großspenden ab 50.000 Euro auf ihren Konten ein. Inzwischen sind die Geldgeber wieder großzügiger. Über den größten Geldregen freut sich die AfD. Die Linke geht leer aus.
Wenn die Republikaner im nächsten Jahr das Weiße Haus erobern, soll die Machtübernahme nicht wieder so chaotisch laufen wie unter Trump. Konservative Thinktanks haben daher ein "Playbook" geschrieben. Es zeigt, wie die Republikaner den Staat umbauen und kontrollieren wollen.