Im Sudan ist ein Machtkampf zwischen der dort herrschenden Armee und der paramilitärischen Gruppe "Rapid Support Forces" (RSF) in Gewalt umgeschlagen. In der Hauptstadt Khartum fallen erst Schüsse, dann rollen Panzer durch die Straße. Mehrere Menschen sterben.
Der Machtkampf zwischen der Armee und Paramilitärs im Sudan eskaliert in der Nacht weiter. Eine örtliche Ärzteorganisation spricht von mindestens 27 Toten. Die Vereinten Nationen zeigen sich besorgt.
Ein schwerer Konflikt zwischen der Armee unter Machthaber al-Burhan und einer paramilitärischen Gruppe unter dessen Vize Daglo stürzt den Sudan ins Chaos. Beide Seiten beanspruchen die Kontrolle über die Militärbasen. Der Kampf hat auch internationale Auswirkungen.
Im Sudan liefert sich Mohamed Hamdan Daglos RSF-Truppe Straßenschlachten mit den Kräften des Armeechefs Al Burhan. Daglo hat große Ambitionen und mit der Gruppe Wagner bekannte Verbündete. Selbst in Moskau begrüßen ihn hohe Regierungsvertreter - nur kurz nach dem Überfall auf die Ukraine.