Die Gewerkschaft IG Metall will der nordwestdeutschen Stahlindustrie den Weg in die Vier-Tage-Woche ebnen - bei deutlich höherem Lohn. Bei den Arbeitgebern stößt das vor der nächsten Tarifrunde erneut auf Ablehnung. Auch von "existenzieller Gefährdung" ist die Rede.
Die Gewerkschaft IG Metall will der nordwestdeutschen Stahlindustrie den Weg in die Viertagewoche ebnen - bei deutlich höherem Lohn. Bei den Arbeitgebern stößt das vor der nächsten Tarifrunde erneut auf Ablehnung. Auch von "existenzieller Gefährdung" ist die Rede.
In der Heizungsdebatte kratzt die Ampel im Frühjahr gewaltig am Image der Wärmepumpe. Dennoch ist die Branche überzeugt, dass ihre Technologie die bestmögliche für die Wärmewende bleiben wird. Denn bei der Förderung macht Deutschland viel richtig, sagt der Wärmepumpen-Verband im "Klima-Labor".
Als Chef von Volkswagen steckte Herbert Diess Milliarden in den Wettlauf mit Tesla. Sein neues Projekt ist ähnlich ambitioniert: Der Ex-Manager will die Solarindustrie zurück nach Europa holen – und eine Fabrik in Deutschland bauen.
Die mittlerweile bankrotte Maple Bank prellt den Fiskus mit Cum-Ex-Aktiendeals um Hunderte Millionen Euro. Die früheren Chefs der Bank sitzen dafür schon im Gefängnis. Jetzt geht die Justiz gegen Hintermänner vor: Angestellte der Bank und einen Steueranwalt, der die Täuschungsmanöver vorbereitet haben soll.
In New York dürfen Unterkünfte über Airbnb künftig nur noch unter strengen Regeln vermietet werden. Das neue Gesetz soll eigentlich die Wohnungsnot in der Stadt lindern. Vermieter gegen auf die Barrikaden. Die Plattform wehrt sich vehement gegen die Neuregelung.
Zwischen der EU-Kommission und der österreichischen Regierung knirscht es. Die Alpenrepublik ist noch immer stark abhängig von Energiesendungen aus Moskau, was der Vertreter der Europäischen Kommission in Wien kritisiert. Nun wird er in das Außenministerium in Wien zitiert.
Lässt der Hype um Künstliche Intelligenz schon wieder nach, oder sind Sondereffekte und technische Neuerungen der Grund, weshalb die ChatGPT-Website seltener aufgerufen wird? Fest steht: Die Besucherzahlen und die Verweildauer sind deutlich zurückgegangen.
China riskiert, den Handelskrieg mit den Vereinigten Staaten anzufeuern, indem es das iPhone-Verbote ausweitet. Nicht nur die Titel von Apple leiden unter der Maßnahme, sondern der gesamte Index der Technologiebörse Nasdaq. Zudem belasten Zinssorgen die Solarbranche.
Die Konjunktur dürfte auch in den kommenden Monaten kaum anspringen. Ablesen lässt sich das an einigen Frühindikatoren – etwa die Zahl der Anträge für Investitionskredite.
Ölkonzerne haben bei vielen jungen Menschen wegen der Klimakrise ein schlechtes Image. Um sich in ein besseres Licht zu stellen, spannen die Konzerne Influencer bei Tiktok, Instagram und Twitch ein. Für die Werbeträger hat das indes oft negative Folgen.
Eigentlich wollte Michael Otto Arzt werden, stattdessen leitet er ein Handelsimperium. Dabei geht der 80-Jährige gar nicht gerne shoppen, wie er im ntv-Podcast "Biz & Beyond" verrät. Für wohlhabende Menschen hat der Milliardär eine wichtige Botschaft parat.
Ökonomen weltweit schauen mit Skepsis auf die wirtschaftliche Entwicklung Chinas. Das Land braucht nach der Corona-Pandemie lange, um sich zu erholen, rutscht zuletzt gar in die Deflation. Im August steigen allerdings erstmals wieder die Verbraucherpreise. Analysten glauben, die Talsohle sei durchschritten.
Keine andere Partei profitiert von der aktuellen Stimmung wie die AfD. Das sorgt nicht nur die Politik, sondern zunehmend Wirtschaftsverbände. Die sehen laut einer Studie bei Erfolgen der Partei den Standort Deutschland in Gefahr. Den Fachkräftemangel könnte dies weiter verschärfen.
An den Aktienmärkten läuft es nicht rund. Und dennoch wirkt die Stimmung besser als die wirtschaftliche Lage. Kann sich die Börse von immer schlechteren Wirtschaftsdaten abkoppeln? Entlädt sich die Divergenz? Darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Matthias Hüppe von HSBC und Holger Graf von goldgraf.de.
Bis 2030 will die Ampelkoalition Wohnungslosigkeit überwinden – doch geschehen ist seit Amtsantritt so gut wie nichts. Ein neuer Bericht der Hilfsdienste zeigt die prekäre Lage, vor allem in einem Bereich.
Das Magazin »Katapult« machte Auflage mit kreativen Infografiken, sein Gründer Benjamin Fredrich wurde zum Star einer siechenden Medienbranche. Nun droht die Pleite – warum?
Bordeauxweine standen für Luxus und erzielten Rekordpreise, doch der Geschmack hat sich gewandelt: Die schweren, roten Tropfen kommen zunehmend aus der Mode. Die Winzer sind verzweifelt: Wie kann es weitergehen?
Die Zahl der Todesfälle und schweren Verletzungen im Zusammenhang mit dem Tesla-Autopiloten steigt. Für zwei tödliche Unfälle muss sich der Elektro-Autopionier demnächst vor Gericht verantworten. Im Kern wird es vor allem um die Bezeichnung "Full Self-Driving" gehen.
Um die Arbeitsabläufe in der Logistik zu beschleunigen, plant Otto den Einsatz von Robotern. Am wichtigsten sei dabei die Entlastung der Be- und Entladung von Containern durch einen Greifarmroboter. Doch auch tierähnliche Roboter sollen dem Konzern bald dienen.
Mini-Wachstum in der Eurozone und eine schrumpfende Wirtschaft in Deutschland: Die EU-Kommission blickt deutlich skeptischer als noch im Frühjahr auf die Konjunktur.
Der Ukraine-Krieg und die schwächelnde Weltwirtschaft machen sich auch in der EU bemerkbar. Die Kommission korrigiert ihre Wachstumsprognose spürbar nach unten. Trotz überwundenen Energiepreisschocks verhindert vor allem ein Land eine deutlich positivere Entwicklung.
Sein Image als Hersteller von Ökolatschen hat Birkenstock längst abgelegt und ist zu einer globalen Lifestyle-Marke avanciert. Jetzt wollen die Anteilseigner die Rendite einfahren – mit einem Gang an die Börse.
In den kommenden Jahren müssen Hunderte Flugzeuge außerplanmäßig in die Werkstatt. Grund sind Probleme bei der Metallbeschichtung der Triebwerke. An deren Produktion ist auch der DAX-Konzern MTU beteiligt. Er muss seine Jahresziele zunächst unter Vorbehalt stellen.
Die US-Börsen erholen sich - in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Während der Index Dow Jones Industrial moderat steigt, legen der marktbreite S&P 500 und die technologielastigen Nasdaq-Indizes deutlich zu.
Die IG Metall startet mit der Forderung nach einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich in die Tarifverhandlungen. Der Verdi-Chef will da nicht gleichziehen. Für die Dienstleistungsbranche sei das Modell nicht geeignet, meint er. Statt auf kürzere Arbeitszeiten setzt Werneke auf deutlich mehr Lohn.
Die Grünen und Teile der SPD wollen der Industrie einen staatlich vergünstigten Stromtarif von rund 5 Cent gewähren. Der Verdi-Chef meint, das sei gar keine gute Idee, wenn die Bürger derweil 35 Cent bezahlen müssen. "Ich kann den politischen Akteuren nur abraten", sagt Werneke.
Die IG Metall startet mit der Forderung nach einer Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich in die Tarifverhandlungen. Der Verdi-Chef will da nicht gleichziehen. Für die Dienstleistungsbranche sei das Modell nicht geeignet, meint er. Statt auf kürzere Arbeitszeiten setzt Werneke auf deutlich mehr Lohn.
Zwei Milliarden Euro sollten der Kultur in der Coronakrise helfen. Doch nicht einmal die Hälfte der Mittel kam frühzeitig an. Laut Bundesrechnungshof lag das auch an der Bürokratie: Die Regelung hatte 88 Bausteine.
Gerade erst stellt Apple der Welt seine Neuheiten vor, doch der Tag bringt nicht nur Freudennachrichten. In Frankreich droht dem Tech-Giganten ein Rückruf für das iPhone 12, weil die Strahlenwerte zu hoch sind. Auch in China hängt der Konzernsegen schief.
Kurz nach der großangelegten Invasion Russlands in der Ukraine schießen die Spritpreise in Deutschland durch die Decke. In den vergangenen Monaten normalisiert sich die Lage. Doch nun legt der Preis für Diesel deutlich zu. Der ADAC hält den starken Anstieg für nicht nachvollziehbar.
Die Engpässe bei der Versorgung mit Arzneimitteln sind umfangreich, laut Apothekerverband sind jeden Tag 1,5 Millionen Bürger davon betroffen. Vor allen Dingen Präparate für Kinder bleiben Mangelware.
Nachdem das Heizungsgesetz vom Bundestag verabschiedet worden ist, stellen sich viele Fragen: Welche der in Zukunft erlaubten Heiz-Alternativen ist die richtige für mich? Ist es die Wärmepumpe, und wenn ja, welche? Und was ist zu tun, bevor ich mich für eine neue Heizung entscheide?
Die Chipfirma Arm geht in New York an die Börse. Der Ausgabepreis für das Papier liegt bei 51 Dollar und damit im oben Bereich der Preisspanne. Somit bleibt der Erlös hinter den ursprünglichen Erwartungen des japanischen Eigners zurück.
Von der Firma Arm haben Sie vermutlich noch nie gehört – obwohl fast jeder täglich Smartphones mit Technik des Chip-Herstellers nutzt. Nun strebt der Konzern an die Börse und dürfte direkt mit 54 Milliarden Dollar bewertet werden.
Erstmals seit längerer Zeit schwächeln die Ausfuhren der heimischen Elektro- und Digitalindustrie. Der Branchenverband ZVEI verzeichnet ein zweistelliges Auftragsminus. Trotzdem sieht es mit Blick auf den bisherigen Jahresverlauf für die Branche nicht schlecht aus.
Weltweit belasten die Abgase der Schifffahrt die Umwelt stärker als der Luftverkehr. Maersk will daher bis 2040 klimaneutral transportieren. In Kopenhagen wird nun der erste mit grünem Methanol betriebene Frachter der Reederei eingeweiht und getauft.
Die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen noch einmal erhöht. Doch trotz anhaltend hoher Inflation dürfte das der vorerst letzte Schritt gewesen sein. Die Aussichten für die Wirtschaft sind zu schlecht.
Die EZB schraubt die Zinsen weiter in die Höhe. Das drückt zwar die Inflation, macht aber zugleich eine Rezession wahrscheinlicher. Die Notenbank steckt in der Zwickmühle.
Es ist der größte Börsengang des Jahres in den USA: Die Aktien des Chipherstellers Arm liegen am ersten Handelstag 20 Prozent über dem Ausgabepreis.
Die Anleger an den US-Börsen legen ihre Zurückhaltung ab und greifen bei Aktien zu. Im Blick stehen zum einen starke Konjunkturdaten, die Einfluss auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche haben könnten. Zum anderen zieht der Chipdesigner Arm mit dem größten Börsengang des Jahres hohe Aufmerksamkeit auf sich.
Die Bahn soll eine echte Alternative zum Auto in Deutschland werden. Aktuelle Zahlen ziehen die Attraktivität aber in Zweifel. Denn die Pünktlichkeit 2022 liegt auf einem Rekordtief. Das hänge stark mit der zurückgebauten Infrastruktur zusammen - Zugkonflikte entstünden immer öfter.
Das bisherige Erfolgsmodell der deutschen Automobilbranche ist laut dem Institut der deutschen Wirtschaft "am Scheideweg angekommen". Die Exporte gehen zurück, die Umsätze brechen erheblich ein. Autobauer und Politik seien gefordert. Ein Vorhaben der EU-Kommission sehen die Experten skeptisch.
Der Hamburger Hafen steckt in der Krise. Weil der Senat Anteile an der HHLA verkaufen will, ist ein bizarrer Bieterkampf entbrannt. Im Zentrum: der streitbare Milliardär Klaus-Michael Kühne – und die Hybris der Hansestadt.
Die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank dürfte Festgeldanlagen noch einmal attraktiver machen. Doch Vorsicht: Die Zeit der steigenden Zinssätze könnte bald vorbei sein.
In mehreren US-Autowerken hat die Belegschaft die Arbeit niedergelegt. Einige Experten befürchten Auswirkungen auf die Inflation und damit auf die Gesamtwirtschaft. Andere halten die Folgen für überschaubar. Zusammen mit Konjunkturdaten ohne klare Richtung geht es an der Wall Street zunächst nach unten.
In der Stahlindustrie will die IG Metall der Vier-Tage-Woche den Weg ebnen. Bei der Metall- und Elektroindustrie hält sich die Gewerkschaft hingegen noch zurück. Das heißt allerdings nicht, dass sie von ihrer Forderung abrückt.
Mit einer Mehrwertsteuersenkung dämpft die Bundesregierung nach Kriegsbeginn die hohen Gaspreise. Doch die will Finanzminister Lindner nun vorzeitig wieder kassieren. Experten befürchten zum Januar heftige Kostensteigerungen. Allerdings ist das letzte Wort dazu noch nicht gesprochen.
Nicht bei jedem Haus hält Bundesbauministerin Geywitz bestimmte Energiestandards für sinnvoll. Die weitreichenden Sanierungspläne der EU sind ihr daher ein Dorn im Auge. Im Winter dürfte es deshalb ungemütlich für Geywitz werden.
In der Pandemie hat sich der Börsenwert von Biontech vervielfacht. Viele Anleger hofften aufs schnelle Geld – und wurden dann bitter enttäuscht. Kommt mit dem angepassten Impfstoff jetzt die Wende?
Der hoch verschuldete Evergrande-Konzern steht beispielhaft für die Exzesse auf dem chinesischen Immobilienmarkt. Nun hat die chinesische Polizei offenbar mehrere Manager der Firma festgenommen.
Die Gastronomie arbeitet seit Jahren am Limit: Corona-Lockdowns, akuter Personalmangel, Preisschock und nun die drohende Mehrwertsteuererhöhung. Die "vielen Brände" seien eine zunehmende Herausforderung, sagt Starkoch Tim Raue ntv.de. Selbst für ihn macht ein anderes Business inzwischen mehr Sinn.
Die enge wirtschaftliche Verflechtung mit China hat in Europa viel zum Wohlstand beigetragen. Inzwischen stellen Experten allerdings immer stärker die Gefahren in den Mittelpunkt, die damit verbunden sind.
Die siebte Tesla-Fabrik wird derzeit in Mexiko gebaut, doch wo entsteht die nächste Elektroauto-Stätte? Indien ist bereits in Musks-Wunschtopf, aber auch der türkische Präsident wirft jetzt seinen Ring in den Hut. Und das ganz persönlich in New York.
Die Preise sind hoch, die Umsätze sinken: Deutschlands Restaurants, Cafés und Hotels machen weniger Umsatz als noch vor einem Jahr. Die Branche warnt vor einem Anstieg der Mehrwertsteuer.
In Bonn beginnt der Prozess gegen den Finanzunternehmer Christian Olearius. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft vor, aktiv in den Cum-Ex-Skandal verstrickt zu sein. Die Verhandlung birgt auch politischen Sprengstoff: Es geht um die Rolle des Kanzlers in seiner Hamburger Zeit.
Seit mehr als 20 Jahren rollen in der Gläsernen Manufaktur Volkswagen-Modelle vom Band. Doch die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen schwächelt. Einem Medienbericht zufolge soll die Produktion in Dresden nun eingestellt werden. Die 300 Mitarbeitenden bekämen andere Aufgaben.
Personalabbau im E-Auto-Werk in Zwickau, drohendes Aus für die »Gläserne Manufaktur« in Dresden: Der VW-Konzern kürzt an zwei symbolträchtigen E-Auto-Standorten. Was jetzt auf den Autobauer und seine Kunden zukommt.
Belebende Impulse hat es für die deutsche Wirtschaft auch im Sommer nicht gegeben. Damit dürfte es das vierte Quartal in Folge ohne Wachstum sein, schreibt die Bundesbank. Gründe sind die hartnäckige Inflation und hohe Zinsen. Das bremst Konsum und Investitionen.
Zum Wochenstart bleiben die Anleger an der Wall Street in Deckung. Vor dem Fed-Entscheid am Mittwoch will keiner auf der falschen Seite landen. Besonders Pharma-Aktien und Tech-Werte müssen Federn lassen.
Die Daten der Postbank-Kunden ziehen zur Deutschen Bank um und das sorgt seit Monaten für Turbulenzen. Die sind offenbar so gravierend, dass die Aufsichtsbehörde Bafin ihre übliche Zurückhaltung aufgibt und die beiden Institute dringend verwarnt.
Weltweit ist kein starkes Wachstum in Sicht – zu dieser Vorhersage ist die Industriestaaten-Organisation OECD gekommen. China und die Bundesrepublik haben demnach besonders zu kämpfen. Die Gründe unterscheiden sich.
Seit Juni bereitet der deutsche Autokonzern Volkswagen ein umfangreiches Sparprogramm vor. Die Kernmarke soll die Rendite bis 2026 hochschrauben. Nun will VW mit dem Betriebsrat über die geplanten milliardenschweren Einsparungen verhandeln. Die Betriebsratschefin Cavallo kritisiert die Renditevorgaben.
Am Tag vor dem Leitzinsentscheid der US-Notenbank Fed scheuen die Anleger in New York das Risiko. Zwar erwarten die Analysten eine Zinspause, allerdings deuten die Konjunkturdaten nicht auf ein Ende der Straffung hin. Die Ölpreise legen weiter zu.
Seit Jahresbeginn haben rund 50 Krankenhäuser in Deutschland Insolvenz angemeldet. Nun fordert die Lobbyvereinigung der Kliniken mehr Geld und einen Inflationsausgleich für die Häuser – und will Druck auf der Straße machen.
Russland rutscht auf Rang 36 der deutschen Handelspartner ab. Die »Entflechtung« sei in vollem Gang, meldet die neue Chefin des Ost-Ausschusses der deutschen Wirtschaft – und warnt zugleich vor Druck auf Firmen, die in Russland bleiben.
Der Entwicklungsökonom Patrick Kaczmarczyk fordert einen Neustart für den Kapitalismus – und setzt dabei ausgerechnet auf die katholische Soziallehre. An der Oppositionspolitik der CDU lässt er kein gutes Haar.
Gloria von Thurn und Taxis irritiert mit Äußerungen zu Kindesmissbrauch und Migration, ist aber Schirmherrin der Schlossfestspiele Regensburg. Nun zieht der Sponsor BMW laut einem Zeitungsbericht wohl Konsequenzen.
Wo ist die Gefahr am größten, dass die Immobilienblase platzt? Die Lage in Frankfurt und München hat sich laut einer Studie etwas entspannt. Doch im Vergleich sieht es in der »Weltstadt mit Herz« noch immer schlecht aus.
Die Entwicklung der Preise auf Herstellerebene ist oft ein Fingerzeig für die Entwicklung der Inflation. Derzeit gehen die Erzeugerpreise deutlich zurück – doch das hat auch etwas mit der Vergleichsbasis zu tun.
An der A5 harren Trucker aus Osteuropa seit neun Wochen auf Raststätten aus, kämpfen um ihr Gehalt. Es ist bereits die zweite Aktion dieser Art. Die Fahrer sind andere, der bestreikte polnische Spediteur ist derselbe. Nun eskaliert der Streit.
Die deutschen Unternehmen haben im ersten Halbjahr ihre Investitionen im Ausland drastisch zusammengestrichen. Ungebrochen zieht es die Betriebe aber nach China. Die dortigen Direktausgaben lagen erneut auf hohem Niveau. Damit hat die Bedeutung Chinas für Unternehmen weiter zugenommen - trotz der Debatte um ein De-Risking.
Wollen sie so die Tarifverhandlungen untergraben? Angesichts der galoppierenden Inflation und des Drucks ihrer Mitarbeiter heben nun immer mehr Handelsunternehmen einseitig die Gehälter an. Mit dabei: die Rewe-Gruppe und Aldi.
Durch den geplanten Einsteig der Reederei MSC beim Hamburger Hafen fühlen sich die großen Mitbewerber vor den Kopf gestoßen. Der Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne mahnt dennoch zur Besonnenheit - und macht einen alternativen Vorschlag.
Für bis zu eine Milliarde Euro könnte der DAX-Konzern Delivery Hero einen Teil seiner Asien-Aktivitäten beenden. Derzeit verhandelt der Essenlieferer über Rückzug aus etlichen Regionen. Die Gespräche seien noch in einer frühen Phase, der Preis offen, hieß es. Aktionäre atmen aber bereits hörbar auf.
Dass die US-Notenbank eine Zinspause einlegt, war an der Wall Street erwartet worden und sorgte deshalb nicht für Freude. Im Gegenteil: Hinweise des Fed-Chefs auf eine weitere Straffung noch in diesem Jahr drückte die Kurse ins Minus.
Der Inflationsdruck lässt nach, die US-Währungshüter legen eine Zinspause ein: Im Inneren der weltgrößten Volkswirtschaft springen die Signale auf Grün. Wie entwickelt sich der Schlüsselzins in den Vereinigten Staaten?
Volkswagens E-Auto-Produktion in Dresden droht das Aus – diese Nachricht hatte für Aufregung gesorgt. Nach der Betriebsversammlung am Donnerstag beschwichtigt der Konzern: Man suche nach einer zukunftssicheren Lösung für den Standort.
Zuletzt wollte Volkswagen laut Medienberichten die Fahrzeugfertigung in der "Gläsernen Manufaktur" in Dresden einstellen. Für den Umbau der Marke spiele das kleinste Werk des Autoherstellers kaum eine Rolle. Nun teilt VW mit, die Produktion in Sachsens Landeshauptstadt soll weiterlaufen.
Die EZB und die US-Notenbank haben wieder über ihren Leitzins entschieden. In Europa wird weiter erhöht, die USA legen eine Pause ein: so weit, so erwartet. Aber wie geht's weiter? Und warum reagieren die Anleger verschnupft auf die Entscheidung aus den USA?
Bundeskanzler Olaf Scholz hält die aktuell hohen Zinsen nicht für ein Hindernis, um ein Haus zu bauen. In den Siebzigerjahren hätten die Sätze deutlich höher gelegen als heute. Das stimmt - und ist dennoch nur die halbe Wahrheit.
Bei Volkswagen ruht die Produktion im Stammwerk Wolfsburg, sowie in Emden, Osnabrück und Zwickau. Schuld ist eine IT-Störung, die die zentrale Infrastruktur des Konzerns lahm gelegt hat. Noch ist die Ursache unbekannt. Nach aktuellem Stand gelte ein Angriff von außen aber als unwahrscheinlich, heißt es.
Nichts fährt mehr: Eine IT-Störung hat die zentrale Infrastruktur von VW außer Betrieb gesetzt. Die Ursache ist noch unklar, der Autobauer hat einen Krisenstab einberufen.
Bei VW und Audi laufen derzeit keine Fahrzeuge vom Band, die zentrale IT-Infrastruktur des Konzerns ist lahmgelegt. Nicht nur Werke, sondern auch Händler und Werkstätten sind betroffen. Ein Krisenstab ist eingerichtet. Auf einen Hackerangriff deute derzeit nichts hin, heißt es.
Aufatmen in Wolfsburg. Eine IT-Störung legt am Mittwoch große Teile der Fahrzeugproduktion des Konzerns lahm. Es wird fieberhaft nach der Ursache gesucht. Nun gibt ein Sprecher Entwarnung. Die Produktion kann wieder starten. Das Problem scheint dabei im Unternehmen selbst zu liegen.
In der Nacht können die IT-Infrastrukturprobleme im Netzwerk von Autobauer Volkswagen behoben werden. Ein verdächtiges Datenpaket ist identifiziert und isoliert worden. Ein Sprecher erklärt: Es gibt keine Anzeichen, dass die Störung durch externe Einflüsse verursacht wurde.
Die Autohersteller fahren die Produktion von E-Autos hoch. Die Nachfrage hält sich allerdings in Grenzen. Volkswagen will sich deswegen auch an andere Käufer als Technik-Enthusiasten und Eigenheimbesitzer wenden. Ein Experte sieht zudem die Preise unter Druck - und erwartet Rabatte.