Seit Monaten ringen Verdi und die Arbeitgeber im Einzelhandel um höhere Löhne. Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, die Verhandlungen zu blockieren. Die Handelsverband HDE macht den Unternehmen nun nach 50 Verhandlungsrunden einen unverbindlichen Vorschlag.
Seit Monaten stocken die Tarifverhandlungen mit Rewe, Edeka und Co. Nun mischt sich der Handelsverband in den laufenden Streit ein – und empfiehlt 5,3 Prozent höhere Löhne. Die Gewerkschaft Ver.di hat dafür wenig Verständnis.
Die Tarifgespräche im Einzelhandel sind festgefahren. Der Branchenverband HDE geht einen ungewöhnlichen Schritt und empfiehlt den Unternehmen, das bisherige Angebot umzusetzen - auch ohne Einigung. Verdi lehnt die Offerte bislang ab. Die Liste der Betriebe, die nun die Löhne anhebt, wird derweil immer länger.
Der laute Ruf nach einer branchenweiten Vier-Tage-Woche, junge Menschen, die sich angeblich vor Arbeit drücken. Sind die Deutschen faul geworden? Laut Statistik gehören sie zu denen, die in der EU am kürzesten arbeiten. ntv.de erklärt, warum.
Hohe Vorstandsboni, selbst wenn die Züge notorisch unpünktlich sind – damit soll Schluss sein. Nach SPIEGEL-Informationen plant das Aufsichtsgremium des Staatskonzerns, die Bezahlung der Topmanager zu ändern.
Der Turbinenhersteller CFM hat Teile in seinen Flugzeugtriebwerken verbaut, die keine Zulassung haben. Die weist das Unternehmen einem Zulieferer zu, der die Unterlagen gefälscht haben soll. Der Fall könnte weite Kreise ziehen.
Der Turbinenhersteller CFM hat Teile in seinen Flugzeugtriebwerken verbaut, die keine Zulassung haben. Die Schuld weist das Unternehmen einem Zulieferer zu, der die Unterlagen gefälscht haben soll. Der Fall könnte weite Kreise ziehen.
In den Flugzeugtriebwerken von Turbinenhersteller CFM International sind Teile verbaut, die keine Zulassung haben. Betroffen sind Airbus und Boeing. Der Hersteller gibt die Schuld einem Zulieferer, Unterlagen sollen gefälscht sein.
Die deutsche Wirtschaft schrumpft im ersten Halbjahr. Doch die Entwicklung unterscheidet sich in den einzelnen Ländern teils erheblich. So erweist sich der Autobauer Tesla als Zugpferd für Brandenburg. In Rheinland-Pfalz schlägt sich hingegen die Entspannung in Sachen Corona negativ auf das BIP nieder.
Ist die Talfahrt an den Wall Street gestoppt? Nach den deutlichen Verlusten der letzten Tage geht es für die Kurse erst bergauf - doch als die Schlussglocke läutet, sind die Indizes wieder ins Minus gerutscht. Einige chinesische Firmen widersetzen sich dem Trend.
Die Krise am Wohnungsmarkt war lange ein Problem der Metropolen und ihres Umlandes. Das ist inzwischen vorbei: Im vergangenen Jahr sind gerade in kleineren Städten, in denen Wohnraum bislang noch erschwinglich war, die Mieten besonders schnell gestiegen.
Die IAA in München hat es eindrucksvoll gezeigt: Elektro ist Trumpf. Das Problem dabei: Die deutschen Autohersteller rücken immer mehr ins zweite Glied. Die chinesischen Autobauer übernehmen das globale Steuer.
Kann maschinelles Lernen helfen, die Inflationserwartungen zu messen? Ja, sagen Forscher der Frankfurt School of Finance & Management. Ihre Datengrundlage: Beiträge in sozialen Medien.
Die konjunkturelle Flaute verschont auch die Gütersparte der Bahn nicht. Der Konzern tritt nun offenbar auf die Kostenbremse und will Hunderte Stellen streichen. Konkretes werde gerade mit den Arbeitnehmervertretern besprochen. Kündigungen sollen wohl vermieden werden.
In den deutschen Chefetagen ist die Stimmung weiterhin gedrückt. Die Unternehmen blicken weiter pessimistisch auf die kommenden Monate. Experten verweisen auf die schwierigen Finanzierungsbedingungen angesichts der Zinspolitik der EZB. Dennoch könnte Experten zufolge die Talsohle in einigen Branchen erreicht sein.
Zuletzt erhöht die Europäische Zentralbank wegen der Rekordinflation die Leitzinsen erneut. Danach spekulieren Finanzmärkte: Das Ende der Fahnenstange könnte erreicht sein. Doch EZB-Chefin Lagarde bekräftigt: Die Währungshüter wollen sich Zeit lassen.
Den US-Börsen gelingt zum Wochenauftakt eine weitere Stabilisierung. Ein Plus schaffen die Indizes allerdings erst gegen Handelsende. Den Tag über lasten die weiter hohen Zinsen auf den Gemütern der Anleger.
Mit massiven Eingriffen in den Markt hatte die Bundesregierung den Anstieg der Energiepreise im vergangenen Jahr gebremst. Jetzt fordert die Branche ein Folgeprogramm.
Als Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine steigen 2022 die Energiepreise stark. Um diese zu dämpfen, holt die Bundesregierung vor einem Jahr zu einem "Doppelwumms" an Maßnahmen aus. Sie entlasten die Verbraucher. Aber sind sie noch notwendig?
Bis zu 200 Milliarden Euro hat die Bundesregierung für die Abfederung der Energiekrise eingeplant. Die Preisbremsen für Strom und Gas dürften jedoch weit weniger Geld kosten als geplant.
Die privaten Geldanlagen haben rund um den Globus soviel an Wert verloren wie seit der Finanzkrise nicht. Laut "Global Wealth Report" des Versicherers Allianz haben allein Deutschlands Verbraucher fast fünf Prozent ihrer Geldvermögen eingebüßt. Auch in diesem Jahr dürfte die Teuerung Kapitalgewinne beinahe aufzehren.
Das Anspringen der Konjunktur verschiebt sich nach Ansicht von Experten weiter. Das IMK und die Banken erwarten für nächstes Jahr inzwischen nur noch ein geringes Wachstum. Zu sehr lasten die Zinspolitik und der maue Auslandsnachfrage auf den Unternehmen. Immerhin soll der Arbeitsmarkt stabil bleiben.
Die Aussicht auf weiter hohe Marktzinsen trübt die Stimmung an der Wall Street. Hinzu kommt die drohende Möglichkeit eines Regierungs-Shutdowns in den USA. Vor allem für Tech-Werte geht es abwärts. Es gibt aber auch ein Papier, das einen wahren Kaufrausch auslöst.
Bis zu 10.200 Euro Förderung lobt die Bundesregierung für Hauseigentümer aus, die ihr E-Auto mit eigenem Solarstrom betanken wollen. Das sind viele: Unter dem Ansturm der Interessenten bricht zeitweise das Portal der KfW zusammen. Wer nicht schnell genug war, muss sich bis nächstes Jahr gedulden.
Die 2022 in die Höhe schießenden Energiepreise haben zu deutlich niedrigerem Verbrauch geführt. Die Deutschen profitierten allerdings auch von der relativ milden Witterung.
Die hohen Energiepreise infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine machen die Deutschen beim Heizen sparsam: Allein im Jahr 2022 - und damit nur den halben vergangenen Winter über - geht der Energieverbrauch temperaturbereinigt um fünf Prozent zurück.
Die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher halten ihr Geld zusammen: Laut GfK ist die Neigung der Deutschen, ihr Geld zur Seite zu legen, stärker als die Lust am Konsum. Wegen der anhaltend hohen Inflation dürfte sich daran so rasch auch nicht viel ändern, so die Marktforscher.
Solarpaneele aufs Dach, E-Auto in die Garage: Mit einem Multimillionen-Förderprogramm will die Bundesregierung Privatleute zur Ökoenergie bringen. Doch der Geldsegen verpufft, es profitieren zu wenige. Und die Falschen.
Der Erholungsversuch der US-Börsen wird durch die anhaltenden Zinssorgen behindert. Im Tagesverlauf geben die Indizes deutlich nach, dann witterten einige Anleger Kaufchancen. Ein kleines Plus gibt es aber nur bei den Technologiewerten.
Beim Thema Künstliche Intelligenz ist das Wettrüsten der Tech-Schwergewichte in vollem Gange. Die KI werde verändern, wie Menschen Facebook, Instagram oder Whatsapp nutzen, sagt Meta-Chef Zuckerberg. Jetzt zeigt der Konzern, wie das aussehen kann.
Eine aktuelle Studie zeigt: Viele Arbeitnehmer identifizieren sich nicht mehr mit ihrem Job wie früher. Gleichzeitig nimmt KI einen immer größeren Teil der Arbeitswelt ein, die Vier-Tage-Woche steht im Raum. In "Brichta und Bell" erklärt Zukunftsforscher Ulrich Reinhardt, wie die Zukunft aussehen könnte.
Zum Ende einer von Zinssorgen geprägten Woche wagen sich die Anleger aus der Deckung. Angesichts robuster Konjunkturdaten drehen die US-Börsen ins Plus. Vor allem Tech-Werte wandern zurück in die Depots. Die Rally am Anleihenmarkt ist dagegen unterbrochen.
Die Arbeitslosigkeit nimmt im September zwar ab. Allerdings fällt der Unterschied geringer aus, als es für die Jahreszeit üblich ist. Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland ist dagegen weiterhin sehr hoch.
Der Streit zwischen Edeka und Kellogg’s um hohe Preise ist derart eskaliert, dass der US-Konzern die deutsche Supermarktkette nicht mehr beliefert. Die ruft nun die Wettbewerbshüter zu Hilfe.
Volkswagen hat die Pläne für seine Produktionsstätten erneuert und sorgt so bei Zehntausenden Beschäftigten für Klarheit. Für den Betriebsrat steht weiter der Stammsitz in Wolfsburg im Mittelpunkt - dort wird auf der neuen Plattform der E-Golf gefertigt. Auch Zwickau wird gestärkt.
Die Aussicht auf einen Shutdown am Sonntag um Mitternacht vermiest den Anlegern an der Wall Street die Stimmung - da können auch ermutigende Inflationsdaten nur begrenzt trösten. Die Börsen schließen deutlich unter ihren Tageshochs, nur der Nasdaq kann ein Plus retten.
Die Nachricht klingt zunächst gut in den Ohren der Verbraucher: Ab 1. Oktober fallen zwei Umlagen auf den Gaspreis weg, die brächten im Jahr einen dreistelligen Betrag Entlastung. Ob die Einsparung am Ende aber auch bei Verbrauchern ankommt, ist offen.
Was tun mit den Geflüchteten, die in Deutschland ankommen? Der Zentralverband des Deutschen Handwerks würde sie am liebsten schnell in die Betriebe integrieren. Doch dem steht die deutsche Bürokratie im Weg.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt hat im September ihre Produktionstätigkeit wieder ausgeweitet. Die Hilfen der Regierung zeigten Wirkung, sagt ein Analyst. Sorgenkind ist und bleibt aber der Immobiliensektor.
Hauseigentümer bekommen bis zu 10.200 Euro, wenn sie ihr E-Auto mit eigenem Solarstrom betanken. Die Haushaltsmittel sind in Höhe von 300 Millionen Euro sind schnell verbraucht. "Hier wird etwas gefördert, das sowieso schon attraktiv ist", kritisiert Ökonom Andreas Löschel.