Im Tarifstreit in der amerikanischen Autobranche erhöht die Gewerkschaft UAW den Druck: Insgesamt 38 Fabriken der Autobauer Stellantis und General Motors sollen lahmgelegt werden. Ein Rivale bleibt verschont.
Der Streik in der US-Autoindustrie eskaliert weiter: Die Gewerkschaft UAW weitet den Streik auf alle 38 Zentren von General Motors und Stellantis aus. Ford als Dritter der "Big Three" bleibt von den Ausweitungen verschont, weil man dort in den Gesprächen Fortschritte mache, wie UAW mitteilt.
Für General Motors, Ford und Stellantis ist der Arbeitskampf mitten im Übergang ins Elektrozeitalter ein Debakel – mit drastischen Folgen für die US-Konjunktur und den Präsidenten. Nur Elon Musk kann sich freuen.
Als erster amtierender US-Präsident besucht Biden einen Streikposten. Der Demokrat unterstützt die Forderungen der Arbeitskämpfer in der Autoindustrie. Doch er ist nicht der einzige: Derweil reist Trump, sein potenzieller Herausforderer für 2024, in die Nähe der Autostadt Detroit.
»Die Wall Street hat dieses Land nicht erschaffen«: Joe Biden hat streikende Arbeiter der Autoindustrie in Detroit besucht – und die US-Mittelschicht und die Gewerkschaften gepriesen.
Erst vergangene Woche kündigt Premierminister Rishi Sunak eine Kehrtwende in der Klimapolitik an. Nun genehmigt die britische Regierung die Erschließung eines weiteren Ölvorkommens in der Nordsee. Kritik kommt nicht nur von Umweltschützern.
Spanien sucht auch zwei Monate nach der Wahl noch eine stabile Regierung. Die Konservativen bekamen ihren Parteichef in einer ersten Abstimmung nicht durch das Parlament. Am Freitag steht ein zweiter Versuch an. Derweil läuft die Frist, innerhalb der es ein Ergebnis geben muss. Andernfalls gibt es Neuwahlen.
Nach Medienberichten über Ermittlungen gegen Angestellte der Evergrande-Gruppe wird kurz darauf der Aktienhandel gestoppt. Der Immobilien-Gigant steckt in einer tiefen Krise - die sich auch auf China als Ganzes und sogar die globale Ökonomie auswirken könnte.
Staub in der Luft, häufige Rettungseinsätze: Nach einem Bericht über Unfälle im deutschen Tesla-Werk schlägt die IG Metall Alarm. Der US-Autobauer müsse jetzt genau kontrolliert werden, fordert Bezirksleiter Dirk Schulze.
Der Braunkohleabbau in der Lausitz belastet die Trinkwasserversorgung von Frankfurt (Oder). Doch über die Ursachen darf die Stadt nicht mehr sprechen: Das Recherchezentrum Correctiv berichtet im "Klima-Labor", dass sich der Kohlekonzern LEAG für fünf Millionen Euro das Schweigen der Stadt erkauft hat.
Die Verbraucherpreise bleiben hoch, die Inflationsrate sinkt jedoch kräftig: Durch den Tankrabatt und das 9-Euro-Ticket im vergangenen Jahr fällt der Wert in diesem September niedriger aus. Der Trend zu einem Rückgang der Preissteigerungen hält nach Expertenmeinung allerdings an.
Die Preise in Deutschland steigen zwar weiter, doch der Höhepunkt bei der Inflation ist überschritten. Das liegt auch an einem statistischen Effekt.
Tag der Abrechnung im Wirecard-Prozess: Die Strafverfolger weisen die Darstellung des langjährigen Konzernchefs Markus Braun scharf zurück. Seine Versuche, sich »zum Opfer zu stilisieren«, gingen an der Realität vorbei.
Gebäudeabrisse sind für die Hälfte der Abfälle in Deutschland verantwortlich und tragen maßgeblich zu den CO2-Emissionen des Bausektors bei. Der neue Abriss-Atlas dokumentiert, wo und welche Gebäude abgerissen werden - mit der Hoffnung, ein Umdenken in der Branche zu bewirken.
Der Industriekonzern Thyssenkrupp verhandelt Insidern zufolge intensiv über einen Teilverkauf seiner Stahlsparte an den tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky. Die Gespräche seien bereits fortgeschritten. An der Börse sorgen die Gerüchte für Begeisterung.
Die meisten Unternehmen in Deutschland wollen ihre Preise erhöhen - nur noch eine Minderheit plant, sie zu senken. Erstmals seit zwölf Monaten kippt dieses Verhältnis. Vor allem in der Gastronomie scheinen steigende Preise eine ausgemachte Sache. In einer Branche allerdings ist der Trend gegenläufig.
Experten warnen schon lange vor Finanzierungsproblemen der Rente. Ohne privat für den Ruhestand vorzusorgen, kann es im Alter knapp werden. Der Vorsitzende des Finanzdienstleisters MLP Uwe Schroeder-Wildberg spricht im Podcast "Die Stunde Null" über die Unlust der Deutschen an der Altersvorsorge.
Der Finanzdienstleister SCP hat ursprünglich die Einzelhandelskette Real erworben, den Großteil der Filialen versilbert und an Branchenkonkurrenten verkauft. Rund 60 Läden sind inzwischen wieder im Besitz von SCP. Fehlentscheidungen der Vorbesitzer hätten nun dafür gesorgt, dass für diese Läden Insolvenz angemeldet werden muss.
Sein Energiekonzern hält Beteiligungen an mehr als 70 Unternehmen in Europa - und die spielen einem gewissen deutschen Stahlhersteller in die Hände. Doch wer ist der tschechische Milliardär, der sich Berichten zufolge in die Stahlsparte von Tyhssenkrupp einkaufen will?
Mit einem Milliardenkredit hilft der Bund den Energieversorger Uniper vergangenes Jahr aus der Krise. Inzwischen legt der Konzern überraschend gute Zahlen vor - und begleicht fast vollständig seine Schulden. Wie die Zukunft des Unternehmens aussieht, ist dabei noch ungewiss.
Strom aus Windenergie wird dringender gebraucht denn je, gleichzeitig lohnen sich viele Anlagen vor der Küste nicht mehr. Ausgerechnet die Offshore-Industrie steckt in der Krise. Wie ist das möglich?
Die Regierung verspricht mit dem Ausbau der Erneuerbaren deutlich sinkende Strompreise. Auch deshalb debattiert sie über befristete Hilfen für die Industrie. Doch mehrere Entwicklungen sprechen gegen die schnelle Entspannung.
Nur ein kleiner Teil der großen Containerschiffe nutzt die tiefere Fahrrinne der Elbe, sagen Umweltverbände. Sie fordern einen Stopp der Bagger – und argumentieren auch mit schlechten Zahlen des Hamburger Hafens.
Betreutes Banking: Offenbar soll ein Sonderbeauftragter der Bafin sicherstellen, dass die Deutsche Bank das Chaos schnell beseitigt, das sie bei der Postbank angerichtet hat.
Teilweise wird der Zugriff aufs Konto verwehrt, der Kundenservice ist nicht erreichbar: Das Chaos bei der Postbank nervt Kunden massiv. Grund ist die Integration des Instituts in die Deutsche Bank. Die Finanzaufsicht Bafin stellt das Geschäft nun unter Kontrolle.
Er galt als Hoffnungsträger einer ganzen Finanzbranche. Jetzt beginnt in New York der Prozess gegen Sam Bankman-Fried, es geht um einen Milliardenbetrug. Die wichtigsten Fakten, analysiert von SPIEGEL-Redakteur Christoph Scheuermann.
Der russische Angriffskrieg und die westlichen Waffenlieferungen an die Ukraine sorgen für erhöhten Bedarf an Rüstungsgütern. Der Industriesektor in Deutschland profitiert davon enorm. Aber auch ein EU-Partner rüstet derzeit kräftig auf und sorgt für eine höhere Auftragslage.
Noch ist der genaue Zeitpunkt nicht bekannt - doch Birkenstock nennt Eckwerte für seinen Börsengang. Den Eigentümern sollen bis zu 1,6 Milliarden US-Dollar zufließen. Dabei nutzt das Unternehmen den Boom, den der Blockbuster "Barbie" rund um die Sandalen ausgelöst hat.
Das dritte Quartal läuft für Tesla nicht nach Plan. Der Autobauer verkauft weniger Fahrzeuge als geplant. Die Gründe dafür sind vielfältig. Experten zufolge könnte der Musk-Konzern nun seine China-Strategie ändern, um dort den Verkauf anzukurbeln.
Die Gräben zwischen Republikanern und Demokraten im US-Kongress sind noch immer tief. Zum Shutdown kommt es zwar nicht, doch eine nachhaltige Lösung im Schuldenstreit fehlt. Entsprechend zurückhaltend zeigen sich die Anleger. Doch es gibt eine Überraschung: Während Dow Jones und S&P 500 nachgeben, legt der Bitcoin zu.
Die Volksbank Schmalkalden steht wegen riskanter Kreditgeschäfte im Visier der Finanzaufsicht Bafin. Nun verlangen die Kontrolleure von dem Geldhaus einen täglichen Liquiditätsrapport, offenbar weil Kunden Geld abziehen.
In seinem neuen Buch rechnet der Wirtschaftsnobelpreisträger Angus Deaton mit dem amerikanischen Kapitalismus ab. Die Mehrheit der Bevölkerung sei abgehängt – und der Aufstieg von Donald Trump die logische Folge.
Die Preise steigen – und selbst beim Trinkgeld werden in vielen Restaurants höhere Beträge verlangt. Das liegt an der Inflation – und am technologischen Fortschritt.
Spotify ist einer der beliebtesten Musik-Streaming-Anbieter weltweit. Das schwedische Unternehmen bietet zahlreiche Abos für seine Kunden an. In den USA steigen die Preise dafür zuletzt, nun ist auch Deutschland an der Reihe. Bestandskunden müssen aber nicht sofort tiefer in die Tasche greifen.
Der Schwund der Büroflächen geht weiter: Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts planen 9,1 Prozent der deutschen Firmen, ihre Büroflächen zu reduzieren. Das dürfte die Krise am Immobilienmarkt verschärfen.
Der Bund versetzt mehrere Kohlekraftwerke wieder in den Stand-by-Modus. Da der Winter kalt und das Gas knapp werden könnten, können die Meiler wieder zur Stromproduktion hochgefahren werden. Das Ministerium will Vorschläge erarbeiten, die etwaigen Schadstoffausstöße zu kompensieren.
Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert. Während viele Unternehmen bereits ihre Büros an die neuen Arbeitsmodelle angepasst haben, führt das Homeoffice in einigen Branchen zu einem leichten Rückgang der Nachfrage nach Büroflächen.
Die Jobdaten haben die Sorgen der Investoren an der Wall Street über die US-Politik etwas gelindert. Die Arbeitsmarktdaten spielen für die Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed eine besonders wichtige Rolle. Dennoch mahnen Analysten nach dem Sturz von McCarthy im US-Repräsentantenhaus zur Vorsicht.
Auf den kometenhaften Aufstieg der Kryptobörse FTX folgte der überraschende Kollaps Ende 2022. Die Staatsanwaltschaft wirft Gründer Sam Bankman-Fried im Prozess um die Pleite Betrug, Lügen und Diebstahl vor. Die Verteidigung zeichnet ein ganz anderes Bild des einstigen Krypto-Milliardärs.
In dieser Folge tauchen wir ein in die Welt eines Investmentfonds, in dem die Künstliche Intelligenz das Ruder übernommen hat. Was unterscheidet die KI von menschlichen Fondsmanagern? Und vor allem: Wie erfolgreich ist sie dabei?
Der Augsburger Hersteller von Panzergetrieben Renk geht doch nicht an die Börse. Die sehr kurzfristige Absage begründet das Unternehmen mit einem »spürbar eingetrübten« Marktumfeld.
Die Zukunft des Ford-Werks im Saarland steht vor dem Aus. Weil ein möglicher Investor abgesprungen ist, stehen für die Beschäftigten nun Verhandlungen über einen Sozialplan an. Der Betriebsrat ist entsetzt.
»Das bedeutet ganz konkret, dass Menschen, die Hilfe brauchen, abgewiesen werden müssen«: Mit deutlichen Worten warnt die Arbeiterwohlfahrt vor einem Kollaps der sozialen Infrastruktur - und kritisiert Sparpläne der Regierung.
2017 bricht der Bitcoin-Hype aus, der junge Sam Bankman-Fried wird mit seiner Tradingplattform FTX zum Multimilliardär. Dann crasht der Markt. Die Datenanalyse zeigt, wie es dazu kam.
»Das bedeutet ganz konkret, dass Menschen, die Hilfe brauchen, abgewiesen werden müssen«: Mit deutlichen Worten warnt die Arbeiterwohlfahrt vor einem Kollaps der sozialen Infrastruktur – und kritisiert Sparpläne der Regierung.
Die Entgelte für den Überland-Transport von Strom in Deutschland bleiben im kommenden Jahr weitgehend stabil. Das gelingt aber nur dank der erneuten Bewilligung milliardenschwerer Staatshilfen – die eigentlich die Ausnahme bleiben sollten.
Das alle paar Jahre auftretende Wetterphänomen "El Niño" hat massive Folgen auf die australische Landwirtschaft: Die trockenen und heißen Bedingungen drücken die Ernte. Laut einer Prognose könnten die Einnahmen der australischen Bauern drastisch sinken.
Nach einer Erholung vom Vortag bekommen die US-Börsen einen Dämpfer. Weil die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe weniger stark steigen als erwartet, fürchten die Investoren weitere Zinsschritte der Notenbank. Auch die Lähmung im Kongress sorgt für Missmut.
In der Debatte über Alternativen zu Bargeld für Asylbewerber sorgt sich der Städtetag vor hohem Aufwand für die Kommunen. Sachleistungen seien schon heute möglich, aber eine riesige logistische Herausforderung – selbst mit Karte.
Mit Kraftstoffen können russische Raffinerien im Ausland mehr verdienen als auf dem heimischen Markt. In der Folge kommt es vor Ort zu Engpässen, der Kreml verhängt ein Ausfuhrverbot. In Europa schießen die Preise nach oben. Doch nun darf Diesel schon wieder exportiert werden - unter Bedingungen.
Im September sinkt die Inflation auf 4,3 Prozent. Doch Isabel Schnabel warnt vor Selbstzufriedenheit: Der Kampf gegen neue Preisschocks sei noch nicht gewonnen, sagt die deutsche EZB-Direktorin. Energiepreise, Lebensmittel und Löhne bergen Gefahren.
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten von der deutschen Wirtschaft. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wächst die Zahl der Industrieaufträge in Deutschland um fast vier Prozent. Die Prognosen lagen nicht einmal halb so hoch.
El Niño sorgt in einigen Regionen der Welt für Hitze sowie Dürren und in anderen für schwere Regenfälle. Primär in Indien und Thailand leidet deswegen die Zuckerproduktion. Auch hohe Ölpreise sorgen dafür, dass die Zuckerpreise auf den höchsten Stand seit vielen Jahren steigen.
Die Preise für Immobilien sind stark gesunken. Doch mit weiteren heftigen Korrekturen sei nicht mehr zu rechnen, sagt Lucie Lotzkat vom Maklerunternehmen Von Poll Finance und erklärt im Interview, worauf Kaufinteressenten achten müssen.
Die weltweit schwächelnde Wirtschaft belastet die Konjunktur. Die Bundesregierung soll von einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent in diesem Jahr ausgehen. Eine deutliche Entspannung wird 2024 bei der Inflation erwartet.
Angesichts der hohen Inflation macht es Wirtschaftsexperten derzeit Sorgen, dass der US-Arbeitsmarkt weiter stark performt. Denn genau das treibt die Lohnentwicklung und damit schlussendlich Preissteigerungen weiter an. Die Fed berücksichtigt dies bei Zinsentscheidungen.
Ein unerwartet starker US-Arbeitsmarktbericht belastet die New Yorker Börsen nicht nachhaltig. Nach einem schwächeren Auftakt legen die Indizes deutlich zu. Nur die Lebensmittelbranche muss Federn lassen, weil die Abnehm-Spritze den Appetit der Verbraucher zügelt.
Einer Erhöhung des Portos schiebt die Bundesnetzagentur einen Riegel vor. Die Post präzisiert nun, wie sie sich ein reformiertes System vorstellt: Danach soll es für Sendungen künftig zwei Geschwindigkeiten geben, je nach Preis. Der Standardbrief würde dann drei Tage unterwegs sein dürfen.
Wer seit 2016 in der Hotel-Kette Motel One abgestiegen ist, muss mit der Preisgabe persönlicher Angaben im Darknet rechen. Eine Hackergruppe wollte damit Lösegeld erbeuten. Warum der Konzern die Kundendaten massenhaft speicherte, ist allerdings bislang nicht beantwortet.
Beim internen IT-Dienstleister steht die Streichung von Hunderten Stellen schon fest, jetzt legt die Deutsche Telekom ein weiteres Sparprogramm auf. "Booster" sollen einem Bericht zufolge mehr als 2000 Jobs zum Opfer fallen. Auch gut bezahlte Posten in der Bonner Zentrale stehen auf der Kippe.
Die Krise auf dem Energiemarkt scheint überstanden. Um auf unerwartete höhere Kosten vorbereitet zu sein, wirbt die Bundestagsfraktion der SPD dennoch für ein Aufrechterhalten der Preisdeckel bis Ende April 2024.
Die meisten Immobilienbesitzer haben die Grundsteuererklärung abgegeben, in Hamburg sogar fast alle. Der Stadtstaat kommt aber nach SPIEGEL-Informationen mit der Bearbeitung kaum nach – ein anderes kleines Bundesland schon.
Trotz hoher Preise und Warnungen vor einem Mangel: Nicht die Bemühungen der Haushalte haben Deutschland 2022 durch die Energiekrise geholfen – sondern vor allem der milde Winter. Das zeigt eine Auswertung von knapp 4000 Wohngebäuden.
Die Mieten steigen, die Umfragewerte der AfD auch. Soziologe Jens Beckert sieht einen Zusammenhang – und fordert ein milliardenschweres staatliches Bauprogramm.
Der abgedrehte Gashahn aus Russland sorgt zunächst für helle Aufregung in Deutschland, dann für große Sparanstrengung. Einer aktuellen Studie zufolge fällt die in Ein- und Zweifamilienhäusern aber minimal aus. Der Grund für kältere Heizungen ist ein anderer.
Viele Firmen wünschen sich wieder mehr Präsenz ihrer Angestellten im Büro. Doch fünf Tage in der Woche unter Kolleginnen und Kollegen, das ist inzwischen nicht mehr die Regel. In einer Umfrage zeichnet sich ein klarer Trend ab, wie viele Bürotage nun üblich sind.
Dem neuen Chef von Thyssenkrupp fehlen Milliarden für den Öko-Umbau. Er sucht dringend einen Partner für die Stahlsparte, doch nur einer scheint sich anzubieten: der umstrittene tschechische Unternehmer Daniel Křetínský.
Die Zinsen werden wohl erst mal länger auf dem höheren Niveau bleiben - so die Meinung vieler Experten. Den Dax hat das diese Woche sogar mal unter die 15.000-Punkte-Marke rutschen lassen. Höhere Zinsen müssen aber nicht per se schlecht sein, sondern bringen Anlegern auch Vorteile.
Die Lage im Nahen Osten wirkt sich auch auf die Märkte in Asien aus. Die Börse in Shanghai gibt nach, der Index der wichtigsten Unternehmen in Shenzhen schrumpft, der asiatische Devisenhandel schwächelt ebenfalls. Zudem stets präsent: die Angst vor ausbleibenden Öl-Lieferungen.
Mit der Übernahme von Vitesco möchte der Autozulieferer Schaeffler ein führendes Unternehmen für E-Mobilität formen. Der Zusammenschluss soll jährlich Einsparungen von 600 Millionen Euro bringen. Doch der Vorstand des Antriebsspezialisten ist in die Fusionspläne nicht involviert.
Während die Baubranche weiter mit den hohen Zinsen kämpft, kann die Autoindustrie gestiegene Produktionszahlen vermelden. Insgesamt aber schrumpft die Industrieproduktion erneut. Dennoch sehen einige Stimmen die Talsohle erreicht und hoffen auf Stabilisierung oder gar Schwung.
Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die US-Ökonomin Claudia Goldin. Sie ist erst die dritte Frau, die diesen Preis erhält.
Der Zusammenschluss soll die Wettbewerbsfähigkeit verbessern: Schaeffler plant die Übernahme des E-Mobilität-Spezialisten Vitesco. Es geht um Kosteneinsparungen von 600 Millionen Euro im Jahr.
Durch ihre Forschung verbessert Claudia Goldin das Verständnis dafür, welche Rolle Frauen auf dem Arbeitsmarkt spielen. Dafür wird die 77-Jährige nun mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Sie ist damit erst die dritte Frau, die die prestigeträchtige Auszeichnung erhält.
Sie kann nuckeln, weinen und in die Windel machen: Baby Born ist eine der erfolgreichsten Puppen weltweit. Nun soll der oberfränkische Hersteller Zapf Creation verheiratet werden – mit einem amerikanischen Konzern.
Einkommensschwache Haushalte treffen höhere Energiekosten besonders schwer. Laut Sachverständigenrat für Verbraucherfragen wäre es entsprechend sinnvoll, die Preise für Energie weiterhin zu deckeln. Währenddessen fordert die Monopolkommission direkte Hilfen.
Die israelische Notenbank hat erhebliche Devisenreserven angehäuft. Um die Landeswährung zu stabilisieren, stellt sie Verkäufe und Tauschgeschäfte in Aussicht. Der Schekel wird nur kurz fester gehandelt. Auch an den Börsen geht es abwärts.
Warum haben Frauen bis heute seltener als Männer eine Erwerbsarbeit – meist schlechter bezahlt? Die neue Wirtschaftsnobelpreisträgerin Claudia Goldin erforscht diese Fragen. Auf Archive durfte sie allerdings nicht vertrauen.
Der Terrorangriff auf Israel sorgt an der Wall Street nicht für Erschütterungen. Die US-Börsen schließen im Plus, gefragt sind insbesondere Papiere von Rüstungsherstellern. Auch Gold und Rohöl werden teurer.
Die Ölpreise sind nach dem Terrorangriff auf Israel deutlich gestiegen. Denn im Nahen Osten befinden sich einige der wichtigsten Fördernationen der Welt – und eine zentrale Transportroute. Was droht jetzt?
Der Boom des Homeoffice, die Wünsche der Jüngeren und auch die KI verändern die Arbeitswelt und damit auch die Gebäude. Florian Reiff vom Immobilienunternehmen Tishman Speyer erklärt, welche Trends kommen.
Krisen wie der Ukraine-Krieg, aber auch die Corona-Pandemie sorgen lange für Lieferschwierigkeiten. Die nehmen mittlerweile zwar ab, jedoch bessert sich die Situation für deutsche Autobauer nicht wirklich, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts zeigt. In allen anderen befragten Branchen entspannt sich hingegen die Lage.
Für die beiden Premium-Autobauer BMW und Mercedes lief der Sommer nicht im Gleichtakt. Die Münchener melden mehr Verkäufe als vor einem Jahr. Die Stuttgarter hingegen bekommen weniger Fahrzeuge an die Kunden. Abstriche müssen beide in China machen.
Durfte die Commerzbank während der Niedrigzinsphase Strafzinsen auf Spareinlagen erheben? Das will die Verbraucherzentrale jetzt höchstrichterlich klären lassen – auch für die Zukunft.
Die Preise auf deutschen Baustellen steigen auch im August - aber so zögerlich wie seit zwei Jahren nicht mehr. Holzbauarbeiten verbilligen sich sogar, die Preise für das Bauen mit Beton stabilisieren sich. Der Vergleich mit dem Vorjahr sorgt allerdings für einen trügerischen Effekt.
Es ist eine Zeit voller Krisen, die auch in der Weltwirtschaft Spuren hinterlassen. Nun aktualisiert der Internationale Währungsfonds seine Prognose für 2024: Wachstum gibt es zwar, aber langsamer als erwartet. Für Deutschland sind die Aussichten noch deutlich düsterer.
Wieder leckt eine große Gaspipeline in der Ostsee, wieder könnte ein Anschlag dahinterstecken. Die Röhre ist zentral für Finnland und Estland. Doch die beiden Länder haben vorgesorgt – mithilfe der EU.
Signale von der Fed, dass weitere Zinserhöhungen zaghafter erfolgen könnten, versetzen die Anleger an der Wall Street in Kauflaune. Die US-Börsen schließen erneut im Plus. Trotz der unsicheren Lage in Nahost geben die Ölpreise etwas nach.
Lobbyverbände laufen Sturm gegen die Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Lauterbach. Der indes scheint recht zu behalten mit seiner düsteren Prognose für die Klinik-Landschaft.
Birkenstock feiert sein Parkettdebüt – allerdings in New York, denn auf ihr heimisches Publikum ist die deutsche Traditionsmarke kaum noch angewiesen. Wer die Latschen-Aktie dennoch kaufen möchte, sollte vorsichtig sein.
Der Wirkstoff Semaglutid erweist sich immer mehr als pures Gold für die Dänen von Novo Nordisk - und für Patienten. Das im Abnehmmedikament Wegovy enthaltene Mittel ist auch im Diabetesmittel Ozempic - und hilft einer Studie zufolge auch bei der Behandlung von Nierenerkrankung und den Folgen. Für Anleger im Dialysemarkt keine guten Neuigkeiten.
Nach dem Anstieg der Energiepreise infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine hat die Bundesregierung die Energiepreise für bestimmte Mengen gedeckelt. Diese Regelung wird nun über den kommenden Winter verlängert. Der entsprechende Topf ist noch zu zwei Drittel gefüllt.
Die deutsche Wirtschaft erholt sich nur langsam von der Krise. Wirtschaftsminister Habeck senkt die Prognosen für dieses und nächstes Jahr. Gleichwohl verlasse man das Tal und es gehe aufwärts. Auch die Inflation werde merklich nachlassen.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Pharmagroßhändler, der gefälschte Packungen des Diabetesmittels »Ozempic« vertrieben haben soll. Der Bund fordert Apotheken und Händler zum Handeln auf.
Die Ampel hat die Preisbremsen für Energie um drei Monate verlängert – verlangt aber im selben Zeitraum wieder die volle Mehrwertsteuer für Gas und Fernwärme. Die Zeit der Entlastungen für Verbraucher ist bald vorbei.
Die Wall Street zeigt sich widerstandsfähig trotz anhaltender Kämpfe im Nahen Osten und Unsicherheiten in der Weltwirtschaft. Nach Veröffentlichung der US-Zinsprotokolle schließen die Börsen mit leichten Kursgewinnen. Doch nicht alle Branchen profitieren - Dialysekonzerne erleben einen Kurssturz.
Bei der Energie-Transformation in Deutschland spielt Windkraft eine zentrale Rolle. Und dort läuft es in den ersten neun Monaten des Jahres wirklich gut. Die Zahl der Anlagen wächst, da sie moderner sind, ist auch die Leistung höher. Aber in einer Region stottert der Ausbau massiv.
Auf einer kleinen Insel in der Ägäis lässt VW moderne Mobilitätskonzepte wahr werden. Die Zusammenarbeit auf Astypalea ist ein Paradebeispiel für deutsch-griechische Wirtschaftsbeziehungen. Sind die Krisenzeiten in Griechenland endgültig vorbei?
Die Pflegebranche ist seit Jahren eine Baustelle in Deutschland: Der Bedarf wächst, es fehlt aber an Personal, Bezahlung und Wertschätzung sind gering. Laut Diakonie gibt es aber einen Lichtblick. So haben sich Ausbildungsvergütung und Entlohnung verbessert. Der politische Rahmen fehle aber.
Die hohe Inflation spaltet Deutschland: Während viele Menschen sich gar keinen Urlaub leisten können, geben die anderen deutlich mehr dafür aus – und bescheren der Reisebranche einen Umsatzrekord.
Die Lufthansa will gestrandete Deutsche aus Israel wieder nach Hause fliegen. Für die kommenden beiden Tage sind jeweils vier Flüge geplant. Das Problem: Die von der Airline eingerichtete Hotline ist laut einem Bericht nicht zu erreichen.
Seine Kritik bezeichnet er als Weckruf: Telekom-Chef Tim Höttges stellt Deutschland bei der Digitalisierung ein schlechtes Zeugnis aus. Vor allem die Lage der öffentlichen Dienste lasse zu Wünschen übrig.
Die US-Inflationsdaten belasten die Wall Street. Zudem geht es für Birkenstock nach seinem verpatzten Börsendebüt weiter nach unten. Auch die Ford-Aktie befindet sich in der roten Zone.
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt meldet erneut schwache Außenhandelsdaten. Zudem wächst die Sorge vor einer neuen Abwärtsspirale durch stagnierende Inflationsraten, die Verbraucher zum Aufschub von Käufen verleiten könnten. Experten sehen dennoch erste Lichtblicke.
Die Konjunkturflaute in Deutschland lässt mehr Unternehmen in die Insolvenz schlittern. Im September stieg die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen um 19,5 Prozent. Das liegt offenbar auch an »Zombie-Firmen«.
Das Schlimmste bei der Inflation ist wohl überstanden, glaubt Bundesbank-Chef Joachim Nagel. Doch die Notenbanken seien längst nicht am Ziel. Die deutsche Wirtschaft hält er für robuster, als manche Kritiker glauben.
Gefüllte Lager und zurückhaltende Kunden zwingen den Pharmazulieferer Sartorius zur zweiten Prognosesenkung innerhalb weniger Monate. Anleger werfen die Papiere auf den Markt. Der Kurs fällt auf das Niveau der Corona-Frühphase. Dem Abwärtssog können sich auch andere Werte der Branche nicht entziehen.
Mit dem Massenmord von Hunderten Israelis schockt die Hamas die Weltöffentlichkeit. Doch die radikalislamische Palästinenserorganisation kann trotz ihres grausamen Terrorangriffs auf einflussreiche Unterstützer und gewinnbringende Investments im Nahen Osten zählen.
Die höheren Zinsen für Kredite im Zuge der Politik der Notenbank Fed füllen den US-Banken die Kassen. Branchenprimus JP Morgen profitiert zudem von der staatliche begleiteten Übernahme eines taumelnden Konkurrenten. Mit Sorge blickt der Bankchef indes in den Nahen Osten.
Die Bundesregierung erhöht die Mehrwertsteuer auf Gas und Fernwärme und deckelt zugleich die Preise. Ein absurder Plan, dessen Kosten die Allgemeinheit zahlt.