Hilfslieferungen könnten derzeit nur über die ägyptische Grenze in den Gazastreifen gelangen. Aber der Rafah-Grenzübergang ist zu. Ägypten weist mit dem Finger auf Israel, doch auch Ägypten zeigt bislang keine Bereitschaft, Flüchtlinge aufzunehmen. Jordaniens König wiegelt ebenfalls ab.
Die Versorgung der Menschen im Gazastreifen ist sehr schwierig. Nun sagt Israel zu, der Lieferung humanitärer Gütern nicht im Weg stehen zu wollen. Fraglich bleibt, ob der Grenzübergang in Rafah überhaupt genutzt werden kann.
Nachdem Israel erklärt, die zunächst blockierte humanitäre Hilfe für den Gazastreifen zuzulassen, verspricht nun auch Ägypten eine Öffnung des Grenzübergangs Rafah. Wann die wartenden LKW starten können, bleibt jedoch offen. Außerdem wird es vorerst nur ein Bruchteil sein.
Solange die von der Hamas verschleppten Geiseln nicht frei sind, soll keine Hilfe Gaza erreichen: Das fordern Familien der Geiseln. Nach der jüngsten Ankündigung aus Ägypten, den Grenzübergang Rafah für humanitäre Hilfe zu öffnen, wollen sie ihre Proteste verschärfen.
Zivilisten im Gazastreifen warten noch immer verzweifelt auf humanitäre Hilfe. Über den Grenzübergang Rafah sollen deshalb bald 20 Lastwagen mit Hilfsgütern fahren dürfen. Ägypten soll nun damit angefangen haben, Straßen für den Transport zu reparieren und Betonsperren zu entfernen.
Die ersten Betonblöcke am Grenzübergang Rafah werden zwar bereits entfernt, an diesem Freitag werden aber keine Hilfslieferungen mehr gen Gaza rollen. Es gäbe Abstimmungsprobleme zwischen Ägypten und Israel, wie die Lieferungen kontrolliert werden. Es sollen nur Hilfsgüter über die Grenze kommen.
Seit Beginn des Israel-Krieges staut es sich an der ägyptischen Grenze. Inzwischen warten dort etwa 170 Lastwagen, vollgeladen mit humanitären Hilfsgütern für den Gazastreifen. Jetzt dürfen die ersten passieren. Wie lange die Grenze offen bleibt, ist allerdings ungewiss.