Seit 22 Uhr geht auf der Schiene fast nichts mehr. Einen Tag nach der Ankündigung beginnt der erste Warnstreik im laufenden Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft GDL. Die Arbeitgeberseite ist düpiert, GDL-Chef Weselsky betont währenddessen, Arbeitsniederlegungen seien bei laufenden Verhandlungen nicht unüblich.
Wieder kommt es zu zahlreichen Zugausfällen und gewohnter Verständnislosigkeit der Reisenden: Infolge gescheiterter Tarifverhandlungen mit der DB hat die GDL gestern Abend erneut zu einem 20-stündigen Warnstreik ausgerufen - und sieht auch nach Streikende noch keinen Termin für neue Verhandlungen.