Die radikalislamischen Taliban sind hierzulande als Terrororganisation eingestuft. Dennoch kann einer ihrer Funktionäre offenbar unbehelligt in einer Kölner Moschee um Spenden werben. Der Ditib-Verband sagt, er habe die Räume zur Verfügung gestellt, ohne zu wissen, welche Gäste auftreten würden.
Die Rede eines hochrangigen Taliban in einer Kölner Moschee beschäftigt inzwischen die Bundespolitik. Innenministerin Faeser verurteilt den Auftritt scharf und nimmt auch den Moschee-Verband Ditib in die Pflicht. Unklar bleibt, wie der Mann einreisen konnte.
Die Bundesregierung hat den Auftritt eines Taliban-Vertreters in einer Kölner Moschee verurteilt und will den Fall untersuchen lassen. NRW-Innenminister Reul mokiert sich jetzt über das »ganze große Entsetzen aus der Bundespolitik«.
Vergangene Woche sorgt die Rede eines hochrangigen Taliban-Funktionärs in einer Kölner Moschee für Empörung. Laut dem NRW-Innenministerium stellt sein Auftritt allerdings keine Straftat dar. Auch ist der Mann der Polizei nicht bekannt.