Annette Kurschus soll seit Jahren vom Verdacht eines sexuell übergriffigen Verhaltens eines Kirchenmitarbeiters gewusst haben. Die EKD-Ratsvorsitzende weist die Vorwürfe zurück. Betroffene halten sie für »nicht mehr tragbar.«
Sie erklärte die Missbrauchsaufbereitung zur »Chefinnensache« – jetzt muss sich die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus Vertuschungsvorwürfen stellen. Betroffene fordern ihren Rücktritt, auch in den eigenen Reihen bröckelt die Unterstützung.
Annette Kurschus soll seit Jahren vom Verdacht eines sexuell übergriffigen Verhaltens eines Mitarbeiters der evangelischen Kirche gewusst haben. Nun reagiert die EKD-Ratsvorsitzende auf die Vorwürfe.
Sie erklärte die Missbrauchsaufarbeitung zur »Chefinnensache« – jetzt muss sich die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus Vertuschungsvorwürfen stellen. Betroffene fordern ihren Rücktritt, auch in den eigenen Reihen bröckelt die Unterstützung.
Verdachtsfälle von sexuellen Übergriffen gegen einen Ex-Kirchenmitarbeiter rücken die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in den Fokus. Annette Kurschus soll von den Vorfällen in den 1990er-Jahren in ihrem damaligen Kirchenkreis gewusst haben - sie streitet das ab und zieht dennoch Konsequenzen.
Annette Kurschus ist mit sofortiger Wirkung von ihren Spitzenämtern in der evangelischen Kirche zurückgetreten. Kirsten Fehrs rückt kommissarisch als EKD-Ratsvorsitzende nach.
Sie geht grollend, ist mit sich aber im Reinen: Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus zieht sich aus allen Ämtern zurück. Damit handelt sie konsequent – befeuert aber die massive Glaubens- und Kirchenkrise im Land.
»Öl ins Feuer« statt »Druck aus dem Kessel«: Der ehemalige Ethikratsvorsitzende Peter Dabrock stärkt der scheidenden EKD-Ratsvorsitzenden den Rücken. Er kritisiert die Medien – und das Verhalten der Kirchenoberen.