Erst drohen die Huthi-Rebellen, Schiffe mit Israel-Bezug anzugreifen, später lassen sie Taten folgen: Die vom Iran unterstützte Miliz entführt einen Frachter im Roten Meer und nimmt die 25 Besatzungsmitglieder als Geiseln. Derweil stellt Jerusalem klar: Es handele sich um "kein israelisches Schiff".
Die einst Flipflop-tragenden Gotteskrieger der Huthi-Rebellen sind heute eine schlagkräftige Armee. Vom Jemen aus schießen sie regelmäßig Raketen auf ihren erklärten Todfeind Israel. Mit der Entführung eines Frachters spielt die Miliz nun ihren größten Trumpf aus.
Wieder wird ein Schiff angegriffen, dass angeblich mit Israel verbunden ist. Unbekannte sollen die "Central Park" im Roten Meer in ihre Gewalt gebracht haben. Zuvor hatten die Huthi-Rebellen aus dem Jemen mit einem solchen Angriff gedroht. Sie sehen sich selbst als Teil einer "Achse", die gegen Israel kämpft.
Mehrere Angriffe auf Frachter im Nahen Osten mehren die Sorgen vor einer Störung des Seehandels. Großbritannien will nun mit einem Zerstörer die Sicherheit etwa im Roten Meer erhöhen - mit Blick auf Drohungen der jemenitischen Huthi-Rebellen.