Seit Jahrzehnten setzt sich Narges Mohammadi für Frauenrechte und Meinungsfreiheit im Iran ein. Deswegen ist sie seit 1998 immer wieder im Gefängnis. Während Familienangehörige in Oslo ihren Nobelpreis entgegennehmen dürfen, startet sie im Gefängnis einen Hungerstreik.
Weil sie sich für Frauenrechte einsetzt, wurde die Iranerin Narges Mohammadi zu über 30 Jahre Haft verurteilt. Für ihren "Kampf gegen die Unterdrückung" erhält sie nun den Friedensnobelpreis. Bei der Verleihung in Oslo bleibt der Stuhl der Inhaftierten leer - ihr Appell erreicht die Welt trotzdem.