Angriffe von Huthi-Rebellen auf Containerschiffe zwingen große Reedereien zum Umdenken. Der Weg durch den Suezkanal sei zu gefährlich, um die Transporte zur See fortzusetzen, urteilt auch Ölgigant BP. Andere Reedereien nehmen einen langen Umweg in Kauf.
Vor dem Suezkanal greifen Huthi-Rebellen immer mehr Frachter an, die Schiffe fahren lange Umwege. Für die großen Reedereien kann sich das finanziell sogar lohnen, sagt der Seehandelsforscher Vincent Stamer.
Wegen der Angriffe der Huthi-Rebellen schicken viele Reedereien ihre Frachter derzeit lieber um das Horn von Afrika als um den Suezkanal. Ein tagelanger Umweg, der sich bald auch im Handel bemerkbar machen könnte. Der schwedische Möbelkonzern Ikea warnt jedenfalls schon jetzt vor eingeschränkten Verfügbarkeiten.
Die Angriffe der Huthi-Milizen zwingen die Reedereien zu zeitraubenden und Kraftstoff fressenden längeren Wegen. Das bekommen jetzt auch die Kunden zu spüren.