Staatssekretär Graichen und Wirtschaftsminister Habeck gestehen bei der Postenvergabe in der Energie-Agentur Fehler ein. Der Union im Bundestag reicht das aber nicht. Sie fordert Antworten im Wirtschaftsausschuss. Allerdings droht weiterer Ärger.
Um den Verdacht der unrechtmäßigen Postenvergabe loszuwerden, beginnt die Deutsche Energie-Agentur ihre Suche nach einem Geschäftsführer erneut. Der designierte Chef hat private Verbindungen ins Wirtschaftsministerium. Die Berufung hatte Minister Habeck als Fehler bezeichnet.
Wirtschaftsstaatssekretär Graichen installiert seinen Trauzeugen als Chef der bundeseigenen Energie-Agentur. Der Vorwurf der Vetternwirtschaft wird laut. Die Grünen wollen den "Fehler" per Neuausschreibung korrigieren. Die Union fordert allerdings weitere personelle Konsequenzen.