Der Chef der russischen Söldner-Gruppe Wagner, Jewgeni Prigoschin, droht einen Rückzug seiner Truppen aus Bachmut für den 10. Mai an. Grund sei ein Mangel an Munition, an dem das Verteidigungsministerium in Moskau schuld sei, teilt Prigoschin mit.
In einem Online-Video droht Wagner-Chef Prigoschin mit einem Rückzug seiner Söldner aus Bachmut. Tschetschenen-Führer Kadyrow bietet sich an, die Lücke zu schließen. In Kiew sieht man unterdessen keine Anzeichen für einen baldigen Abzug der Russen aus der umkämpften Stadt.
Tschetschenen-Führer Kadyrow bietet an, für Ersatz zu sorgen, wenn sich die Söldnergruppe Wagner aus Bachmut zurückzieht. Nun nimmt Wagner-Chef Prigoschin das Ablöseangebot an: Per Brief bittet er den Kreml, die Übergabe offiziell anzuordnen. Die Operation soll schon in wenigen Tagen abgeschlossen sein.
Gleich mehrfach beschwert sich Wagner-Chef Prigoschin über einen angeblichen Munitionsmangel in Bachmut und droht mit Rückzug. Nun verkündet er, dass die geforderte Ausrüstung aus Moskau doch kommen soll. Der Abzug ist damit offenbar vom Tisch.