Schon seit Tagen zeigt das Staatsfernsehen in Belarus keine aktuellen Bilder mehr von Machthaber Lukaschenko. Auch bei der mit viel Pomp aufgezogenen Feier zum Tag der Staatsflagge fehlt von ihm jede Spur. Sein Fernbleiben heizt die Spekulationen über seinen Gesundheitszustand weiter an.
Zum ersten Mal seit 29 Jahren fehlt der belarussische Machthaber Lukaschenko am Wochenende bei einer wichtigen Staatsfeier. Sein Fernbleiben heizt Gerüchte über seinen Gesundheitszustand weiter an. In Moskau versucht man, das Thema herunterzuspielen.
Tagelang ist Lukaschenko verschwunden, dann taucht er müde und mit bandagierter Hand im Staatsfernsehen auf. Seine politischen Gegenspieler behaupten, sie wüssten, was dem belarussischen Machthaber fehlt. Eine starke Infektion löse bei ihm Herzprobleme aus, sagen sie.