Taiwans Präsidentin Tsai ist in den USA und trifft Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses, McCarthy. Peking hatte bereits im Vorfeld gewarnt und kündigt jetzt "entschlossene Maßnahmen" an.
Es war kein Staatsbesuch. Doch das Treffen von Taiwans Präsidentin Tsai mit dem Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses sorgt in China für erboste Reaktionen. Das Land entsendet weitere Kriegsschiffe in die Nähe Taiwans - wo die höchste Alarmbereitschaft ausgerufen wurde.
China kündigt inmitten der Spannungen mit Taiwan Militärmanöver nahe der Insel an. Diese sollen sich über drei Tage hinziehen. Erst vor wenigen Tage war Taiwans Präsidentin Tsai von einer Reise in die USA zurückgekehrt.
Der zweite Tag der Militärmanöver: Mit Dutzenden Armeeflugzeugen und Kriegsschiffen simuliert China den Angriff auf Taiwan. Dabei seien "Schlüsselziele" anvisiert worden. Unterdessen rufen die USA Peking zur Zurückhaltung auf.
Peking fühlt sich durch eine Reise von Taiwans Präsidentin in die USA provoziert. Zur Einschüchterung hält Chinas Militär große Manöver vor Taiwan ab. Auch die USA lassen im umstrittenen Südchinesischen Meer militärisch die Muskeln spielen.
Peking fühlt sich durch eine Reise von Taiwans Präsidentin in die USA provoziert. Zur Einschüchterung hält Chinas Militär große Manöver vor der Insel ab. Dabei simuliert es auch Luftangriffe. Die USA lassen ihrerseits im umstrittenen Südchinesischen Meer militärisch die Muskeln spielen.
Erst am Wochenende probt China mit seinem Militärmanöver die Abriegelung Taiwans, nun folgt bereits ein weiterer Schritt Pekings im Konflikt mit der Insel. Ein Teil des Luftraums zwischen den Staaten soll für einige Tage gesperrt werden. Die Folgen für den Flugverkehr in der Region wären massiv.
Aus Pekings Sicht gehört das gesamte Gebiet Taiwans - inklusive des Meeresabschnitts - zu China. Erst vor wenigen Tagen probt das Riesenreich die Einkesselung des demokratischen Staates. Nun startet die US-Marine einen Einsatz in dem Gewässer - zur Demonstration einer "freien Asien-Pazifik-Region".