Die Explosionen am Kachowka-Staudamm setzen gewaltige Wassermassen frei. Präsident Selenskyj macht "russische Terroristen" verantwortlich und ruft den nationalen Sicherheitsrat der Ukraine zusammen. Derweil sieht die UN-Atombehörde momentan keine Gefahr für das nahegelegene AKW Saporischschja.
Der wichtige Kachowka-Staudamm im Süden der Ukraine ist eingebrochen, das angrenzende Wasserkraftwerk zerstört. Fluten strömen aus den Resten der Mauer. Die Evakuierungen laufen, in der Regionalhauptstadt Cherson sind offenbar erste Auswirkungen schon zu spüren.
Am frühen Morgen bricht der Kachowka-Staudamm am Fluss Dnipro. Die Ukraine macht Russland dafür verantwortlich. Das Absperrbauwerk und der dazugehörige Stausee sind nicht nur für das Atomkraftwerk Saporischschja wichtig. Auch für die Landwirtschaft in der Südukraine spielen sie eine wichtige Rolle.
Der Kachowka-Damm bricht, gewaltige Wassermassen wälzen sich durch den Süden der Ukraine. Welche Ortschaften zwischen Nowa Kachowka und der Dnipro-Mündung bei Cherson sind betroffen? Satellitenbilder und Karten zeigen das betroffene Gelände im Überblick.
Mitten in der Nacht bricht der Staudamm Kachowka im Süden der Ukraine durch. Gewaltige Wassermassen überfluten Dutzende Orte. Haben die Russen die Anlage in die Luft gesprengt? Oder war es eine Sabotageaktion der Ukraine, wie der Kreml behauptet? Und wurde der Damm überhaupt absichtlich zerstört? ntv.de beantwortet die wichtigsten Fragen.
Warum die russischen Truppen vom Bruch des Kachowka-Staudamms am meisten profitieren. Wer die »Dirty Thirty« der deutschen Industrie sind. Und was eine Influencerin über ihre Erlebnisse beim Rammstein-Konzert erzählt. Das ist die Lage am Dienstagabend.
Die Aussichten, die umstrittene Rentenreform in Frankreich doch noch zu stoppen, schwinden. Die Protestbewegung erlahmt angesichts der zunehmend unumstößlichen Fakten. Zu einer der letzten Proteste mobilisieren die Gewerkschaften nochmals Hunderttausende. Der Widerstand soll nun in anderer Art fortgesetzt werden.
Dass der Kreml die annektierte Krim mit der Sprengung des Staudamms vom Wasser abschneidet, erklärt sich der ukrainische Präsident ganz einfach: Moskau wisse bereits, dass es die Halbinsel und den Krieg verliere. Die Offensive sei nicht beeinträchtigt.
Am Morgen zerstört eine Explosion den Kachowka-Staudamm in der Ukraine. Wassermassen dringen in die Region Cherson. Tausende Menschenleben sind bedroht. In der ZDF-Talkshow Markus Lanz kommen zwei Experten zu Wort, die von einem Anschlag sprechen.
Die Überschwemmungen in der Cherson Region treffen laut ukrainischen Angaben besonders die von Russland besetzten Gebiete stark. Weil auch das Wasserkraftwerk zerstört ist, könnten sich die Felder in der Region bald zu Wüsten verwandeln.
Noch immer sind die USA mit der Aufarbeitung der Trump-Ära beschäftigt. Dabei helfen könnte der einstige Stabschef des Ex-Präsidenten, Meadows. Der wird nun von einer Grand Jury befragt. Worum genau es dabei geht, bleibt jedoch offen.
Der Grünen-Vorsitzende Nouripour sieht die Schuld für die Zerstörung des Staudamms im Süden der Ukraine klar bei Russland. Dies sei "eine neue Stufe der Rücksichtslosigkeit und der Dimension der Kriegsverbrechen der russischen Seite".
Erstmals nach der Explosion des Staudamms in Cherson meldet sich Präsident Putin zu Wort. In einem Telefonat mit dem türkischen Amtskollegen Erdogan schiebt er die Verantwortung der Ukraine zu. Die Überflutungen seien eine "ökologische und humanitäre Katastrophe großen Ausmaßes".
Nach dem Dammbruch im Süden der Ukraine strömt weiter Wasser aus dem Stausee. Zehntausende sind von den Fluten betroffen. Die Trankwasserversorgung ist in der gesamten Region eingeschränkt. Die UN sorgt sich um die Getreideversorgung der Welt. Derweil schlägt Erdogan eine gemeinsame Kommission vor.
Die Zerstörung des Kachowka-Staudamms im Süden der Ukraine werde die von Russland annektierte Krim von der Wasserversorgung abschneiden, warnt die Ukraine. Auch die Besatzerverwaltung der Halbinsel spricht von möglichen Problemen. Hat sich Russland also selbst ins Knie geschossen?
Während Russlands Präsident Putin die Ukrainer für den Dammbruch verantwortlich macht, ist der Westen von der Schuld der Russen überzeugt. Noch gibt es keine Beweise, aber laut Experte Richter haben die russischen Truppen durch die Flutwelle klare Vorteile.
Minen sind perfide Fallen. In der Region Cherson werden sie aufgrund der Flut nochmals unberechenbarer. Das Internationale Rote Kreuz beklagt, dass die Dokumentation der Sprengkörper durch das Wasser dahin sei. Auch die Arbeit der Retter ist massiv gefährdet.
Die EU-Innenminister diskutieren ein neues Asylsystem und die Grüne Jugend läuft Sturm dagegen. Ihr stellvertretender Bundesvorsitzender fürchtet mehr Chaos und Leid. Der Migrationsdruck werde nicht schwinden. Dass dieser Druck auch mit dem Höhenflug der AfD zu tun hat, räumt aber auch der grüne Nachwuchspolitiker ein.
Nach der Zerstörung des Kachowka-Staudamms ist die Lage in den Überflutungsgebieten noch immer unübersichtlich. Es mehren sich jedoch Berichte, dass die russischen Besatzer bei den Rettungsarbeiten keine Hilfe seien: Retter sollen beschossen werden, Ukrainer zurückgelassen.
Kurz nach dem Bruch des Kachowka-Staudamms in der Südukraine erreicht der ukrainische Präsident das Katastrophengebiet und macht sich ein Bild von der Lage. Zuvor hat der Präsident deutliche Kritik an internationalen Hilfsorganisationen geäußert.
Auch zwei Tage nach dem Dammbruch in der Ukraine ist die Ursache der Zerstörung nicht geklärt. Klar ist: Die Katastrophe hat weitreichende Folgen. Klar ist auch, wer in erster Linie davon profitiert. Ein Überblick.
Der von Russland besetzte Teil der ukrainischen Stadt Cherson leidet besonders schlimm unter den Folgen der Zerstörung des Kachowka-Staudamms. Kremlchef Putin wird sich allerdings kein Bild der Lage vor Ort machen. Anders als Ukraine-Präsident Selenskyj.
In aktuellen Umfragen steht die AfD bei 17 bis 19 Prozent, CDU-Chef Friedrich Merz sieht die Verantwortung dafür vor allem bei der Ampelkoalition. Ist diese Analyse richtig? Sind AfD-Wähler von den anderen Parteien überhaupt noch zu erreichen? Und wie gefährlich ist die AfD für die Demokratie in Deutschland?
Wegen der Waldbrände in Kanada wirkt New York wie die »Blade Runner«-Kulisse. Die Zerstörung des Kachowka-Staudamms verursacht massive Umweltschäden. Und die Grünen überlegen, wie sie die AfD bis zu den Landtagswahlen kleinkriegen. Das ist die Lage am Donnerstagabend.
Nach der Teilzerstörung des Kachowka-Staudamms reicht das Wasser des Stausees nach ukrainischen Angaben nicht mehr aus, um die Reaktoren im Atomkraftwerk Saporischschja zu kühlen. Der Wasserpegel des Sees sei "unter die kritische Marke von 12,70 Meter" gefallen.
Am zerstörten Kachowka-Staudamm droht eine furchtbare Naturkatastrophe. Doch gleichzeitig könnte die ukrainische Armee mit ihrer lange erwarteten Großoffensive begonnen haben. In der ZDF-Talkshow Maybrit Illner haben sich die Gäste am Donnerstagabend über die Situation in der Ukraine unterhalten.
Die Partei hat ein Jahr voller Zumutungen hinter sich. Die Verschärfung der europäischen Asylpolitik trifft sie ins Mark. Ist dies das Ende der Geschlossenheit?
Für die Grünen ist es der nächste unliebsame Kompromiss in der Ampelregierung: Ausgerechnet mit ihrer Beteiligung beschließen die EU-Staaten eine Verschärfung der EU-Asylregeln. Nach der Einigung widersprechen sich Parteispitzen öffentlich, intern ist der Unmut groß.
Die Zerstörung des Kachowka-Damms und die anschließende Flut sind eine Katastrophe für die Ukraine. Zehntausende sind davon betroffen, ganze Dörfer stehen unter Wasser. Unklar ist, wer dafür verantwortlich ist. Der ukrainische Geheimdienst hat angeblich einen Beweis dafür.
Nördlich vom Kachowka-Damm wurde eine andere Staumauer bereits in einem anderen Krieg zerstört - das Wasserkraftwerk am Saporischschja-Stausee, 1941 und 1943. Erst sprengte die Rote Armee den Damm, dann die Deutschen.
Der Asylkompromiss der EU-Staaten ist hart und ist in der Ampelregierung umstritten. Doch ohne Einigung käme es viel schlimmer, auch in Deutschland.
Im Erfolg der AfD sieht der Ostbeauftragte der Bundesregierung zwar eine große Gefahr, an einen Sieg bei den anstehenden Landtagswahlen glaubt er aber nicht. Der Ampel-Streit ist in seinen Augen nicht der springende Punkt bei der Enttäuschung vieler Ostdeutscher.
Anfang dieser Woche wird der Kachowka-Damm zerstört. Seitdem stehen große Landstriche in der Region Cherson im Süden der Ukraine unter Wasser, und der Stausee verliert weiter an Wasser. Der ukrainische Botschafter in Deutschland rechnet mit Schäden in Milliardenhöhe.
Nach der Teilzerstörung des Kachowka-Staudamms stehen in der südukrainischen Region Cherson nicht nur große Landstriche unter Wasser. Der Dammbruch hat laut dem britische Verteidigungsministerium auch unmittelbare Konsequenzen für die Wasserversorgung der besetzten Krim-Halbinsel.
Der Dammbruch des Kachowka-Stausees hat die Karten in der Ukraine neu gemischt und sowohl für Moskau als auch für Kiew militärische Vor- und Nachteile mit sich gebracht. Im Moment scheinen die Nachteile für die Ukraine zu überwiegen - doch das könnte sich nach Ansicht von Experten bald ändern.
Der Himmel über Deutschland ist ab heute Schauplatz der größten Luftabwehr-Übung der NATO-Geschichte. Wo die Jets fliegen, hat nicht mehr die Flugsicherung das Sagen, sondern es übernehmen "Airbosse" der Luftwaffe. Worauf es ankommt, erklärt Oberstleutnant Boehnke ntv.de.
Nach der Sprengung des Staudamms in Cherson droht auf der Krim möglicherweise die nächste Umweltkatastrophe. Der Militärgeheimdienst der Ukraine berichtet, die russischen Besatzer hätten ein Titan-Werk im Norden der Halbinsel vermint. Evakuierungen seien bereits in Arbeit.
Militärübungen der NATO als auch Russlands nähren die Sorgen vor einer Verschärfung der Konflikte. Über der Ostsee kommt es in der vergangenen Woche zu mehreren Alarmstarts wegen Flugzeugen der Kreml-Luftwaffe. Viele sind ohne Flugplan oder Transpondersignal unterwegs.
Am Ende des ersten Tages "Air Defender" zieht die Luftwaffe positive Bilanz: 98 Prozent der Flüge seien durchgeführt worden. Die Zusammenarbeit der 25 Nationen - offenbar reibungslos. Was über Deutschland geübt wird, ist über der Ukraine Ernstfall - und in den Köpfen vieler Soldaten präsent.
Die ukrainischen Truppen haben bei ihrer Gegenoffensive nach Einschätzung westlicher Experten noch nicht die Hauptverteidigungslinie der russischen Streitkräfte erreicht. Die Verluste sollen nach Behauptungen von Kremlchef Putin aber schon horrend sein. Seine Aussagen widersprechen teilweise den Angaben der eigenen Leute.
Wochenlang streiten sich die Ampelkoalitionäre um das Heizungsgesetz, jetzt steht der Kompromiss. Bei Lanz muss sich Konstantin Kuhle von der FDP gegen den Vorwurf verteidigen, dass die Kampagne der Liberalen gegen die Pläne vor allem der AfD genutzt habe.
In der öffentlichen Aufmerksamkeit hatte die Letzte Generation der Gruppierung Fridays for Future in den vergangenen Monaten den Rang abgelaufen. Heute ruft die deutsche Bewegung wieder auf die Straße. Sie will den Druck auf die Ampel erhöhen - wo sie das Problem vor allem in der FDP sieht.
Bei den vergangenen EU-Wahlen gewinnt die Alternative für Deutschland neun Sitze im Parlament. Die nächsten Wahlen sind erst in einem Jahr, aber die AfD bereitet sich bereits darauf vor - auf die Auflösung des Staatenbündnisses. Einem Antrag der Partei zufolge ist die EU "nicht im Sinne der AfD reformierbar".
Die Welt bangt um die Crew der »Titan«, die auf ihrem Weg zur »Titanic« verschwunden ist. Die Welt sollte bangen, weil das Eis auf den höchsten Bergen der Welt schnell schmilzt. Und der Fußballwelt wird ganz bang beim Anblick des EM-Maskottchens. Das ist die Lage am Dienstagabend.
Die Aktivisten der Letzten Generation haben derzeit den hohen Norden im Visier. Nach mehreren Aktionen gegen Luxus-Einrichtungen an der Nordsee gerät dieses Mal eine Jacht an der Ostsee ins Visier. Auch am Wasser machen sich die Mitglieder der Gruppierung zu schaffen.
Sie würde unter dem Deckmantel des Umweltschutzes handeln, mahnt die französische Regierung - und verkündet die Auflösung der Klimagruppe "Aufstand der Erde". Die Aktivisten seien für Sabotage und gewalttätige Übergriffe bekannt. Greenpeace wirft der Regierung Rechtsmanipulation vor.
Eine Studie schätzt die Kosten für den Wiederaufbau der ukrainischen Wirtschaft auf rund 441 Milliarden US-Dollar. Doch noch ist ein Ende des russischen Angriffskrieges nicht in Sicht - die Kosten dürften also noch steigen. Auf der Suche nach finanziellen Mitteln will die EU den Aggressor in die Pflicht nehmen.
Die Tschonhar-Brücke verbindet die von Moskau annektierte Halbinsel Krim mit der südlichen Region Cherson. In der Nacht soll die Ukraine einen Angriff auf die Brücke gestartet haben, berichtet der russische Gouverneur der Krim. Bilder zeigen einen großen Krater.
Nach mehreren Aktionen gegen Luxusgüterhersteller nehmen Mitglieder der Letzten Generation die Deutsche Bank ins Visier. Noch immer werde in fossile Energie investiert, werfen die Aktivisten dem Geldhaus vor und hüllen die Fassade einer Filiale in Chemnitz in orange Farbe.
Der Angriff auf die Brücke bei Tschonhar trifft die russische Besatzungsmacht an empfindlicher Stelle: Die Ukrainer nehmen einen der wichtigsten Übergänge zur Krim unter Beschuss. Ein Blick auf die Karte enthüllt die strategische Bedeutung.
Die »Titan«-Tragödie und ihre Folgen. Kanzlerkandidatensuche bei der AfD. Und: Wie steht es um die Gegenoffensive der Ukraine? Das ist die Lage am Freitag.
Die Befreiung der Krim gehört zu den wichtigsten Kriegszielen der Ukraine. Der britische Geheimdienst beobachtet, dass die Russen die Hafenstadt Sewastopol mit Kampfdelfinen und Netzanlagen sichern. So sollen wohl ukrainische Taucher abgewehrt werden.
Nach dem ukrainischen Angriff auf die Tschonhar-Brücke zur Krim räumen die Besatzer ein, dass die Route nicht mehr befahrbar ist. Ein Investigativteam zeigt Satellitenbilder, die den Beschuss belegen. Offenbar hat Russland dort bereits einen Ponton-Übergang gebaut.
Die Werte der Sonntagsfrage verändern sich in dieser Woche im Trendbarometer nicht, was bedeutet, dass die Union weiter stärkste Partei wäre, gefolgt von der AfD. Die SPD erreicht weiter nur den dritten Platz. In der K-Frage lässt der Kanzler Federn.
Bis 2030 soll ein Fünftel der Flächen und Meeresgebiete in der EU renaturiert werden. Aus Sorge um die Landwirte lehnt die Union zusammen mit etlichen Liberalen und Rechtsaußen-Parteien das Vorhaben ab. Für Kommissionspräsidentin von der Leyen eine herbe Niederlage durch die eigene Parteienfamilie.
Der Parteichef hat die Grünen zum Hauptgegner der Union im Bund erkoren. Aber was sagen die CDU-Ministerpräsidenten, die mit ihnen koalieren? Die Strategie hat ihre Tücken - und ruft intern Kritik hervor.
Nach einem ukrainischen Raketenangriff ist die Tschonhar-Brücke nicht mehr befahrbar. Britischen Geheimdiensten zufolge erschwert dies den russischen Nachschub. Die Geschwindigkeit, mit der ein Ersatz errichtet worden ist, bestätige dies.
Der Bundeskanzler ist zu Gast bei Maischberger. Gesprächsstoff ist reichlich vorhanden: Die Unterstützung der Ukraine, der Streit um das Heizungsgesetz und nicht zuletzt die Frage, was die Diskussionen innerhalb der Bundesregierung mit dem Stimmungshoch der AfD zu tun haben.
Der Höhenflug der AfD hält an und vor allem in Ostdeutschland stellt sich die Frage: Wer koaliert mit wem, wenn die AfD verhindert werden soll? Die CDU müsse da einen "Bann" fallen lassen, sagt der Politikwissenschaftler Albrecht von Lucke.
Die allgemeine Stimmung in der Gesellschaft droht zu kippen: Wie eine Studie zeigt, werden populistische Ansichten auch innerhalb der Mitte der Gesellschaft zunehmend salonfähig. Auffallend ist, dass sich selbst Teile der modernen jüngeren Mitte vermehrt der AfD zuwenden.
Für Friedrich Merz ist die Lehre aus Sonneberg: Angriff. Als »Hauptgegner« hat er die Grünen auserkoren. Der Politologe Marcel Lewandowsky erklärt, warum er diese Strategie für unbrauchbar hält.
Nach der gescheiterten Wagner-Rebellion sind viele Fragen offen. Unter anderem die, ob Kreml-Chef Putin jetzt noch fester im Sattel ist oder vielmehr angeschlagen ist. Der Politologe Varwick tendiert zu ersterem und fordert bei Maybrit Illner einmal mehr schnelle Friedensverhandlungen. Ansonsten gehe die Ukraine vor die Hunde.
Sind es nun die Grünen? Oder die SPD? Oder doch die AfD? Die CDU streitet darüber, von welcher Partei sie sich am deutlichsten abgrenzen soll, um Wählende zu gewinnen. Nun rüffelt CDU-Vize Jung seinen Parteichef.
Im Sommer 1863 tobt bei der Kleinstadt Gettysburg die blutigste Schlacht des amerikanischen Bürgerkrieges. Für den damaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln ist das dreitägige Gemetzel der Anlass für seine berühmteste Rede. Bis heute hat die Schlacht einen festen Platz in der Erinnerungskultur der USA.
Die Ausschreitungen in Frankreich halten auch in der fünften Nacht in Folge an, doch das Ausmaß der Gewalt nimmt insgesamt ab. Das sei auf die resoluten Einsätze der Ordnungskräfte zurückzuführen, twittert der Innenminister des Landes.
Frankreich erlebte ein Wochenende der Wut, Deutschland verbringt die Tage ohne Macron, der Bundestag will in seiner letzten Woche vor der Pause sehr viel entscheiden. Das ist die Lage am Montag.
Der Verteidigungsminister ist der beliebteste Politiker Deutschlands. Und der Einzige, der nicht unter dem Spardiktat von Finanzminister Lindner leiden muss. Dennoch macht das Zwei-Prozent-Ziel der NATO Pistorius das Leben nicht leicht. In seinem Etat fehlen dafür 20 Milliarden Euro.
Die Opposition will die Rolle von Scholz bei der Cum-Ex-Affäre der Hamburger Warburg-Bank in einem U-Ausschuss durchleuchten. Die Ampel beschließt, den Antrag dazu abzulehnen. Angeblich befassen sich die Fragen zu "selbstzweckhaft" mit den Hamburger Vorgängen.
Im Juni 1944 starten die Alliierten mit der Landung in der Normandie die Befreiung Westeuropas. Mit dabei ist auch der französische Kommandosoldat Léon Gautier. Nun ist Frankreichs letzter Veteran des D-Days verstorben.
Für die Ampel ist der Fall erledigt: Im Bundestag soll es nach Meinung der Koalition keinen Untersuchungsausschuss zur Rolle von Scholz in der Hamburger Cum-ex-Affäre geben – die Union protestiert.
Die Union will die Rolle des Bundeskanzlers beim Cum-Ex-Steuerskandal der Hamburger Warburg Bank mit einem Untersuchungsausschuss durchleuchten. Erstmals in der deutschen Geschichte könnte ein solcher Antrag durch die Regierung abgelehnt werden. CDU und CSU sind empört.
Bei Kursk will die Wehrmacht im Sommer 1943 sowjetische Truppen einkesseln. Die letzte deutsche Großoffensive im Osten scheitert aber schon nach wenigen Tagen. In Russland ist die Erinnerung an die größte Schlacht des Zweiten Weltkriegs bis heute von Legenden geprägt, sagt der Historiker Roman Töppel.
Der CDU-Politiker, der die Ampel kurz vor der Sommerpause schwer blamiert hat, ist weder ein Klimaskeptiker noch ein fossiler Lobbyist. Im Gegenteil: Thomas Heilmann nimmt sogar Olaf Scholz und Robert Habeck in Schutz.
Der beliebteste Minister der Ampel ist ein Sozialdemokrat – und der Absteiger der Saison ein Grüner. Die Unions-Prominenz kann indes nicht von der Schwäche der Bundesregierung profitieren.
Fünf Tage nach dem Abbruch der Rebellion der Wagner-Söldner hat der russische Präsident Putin deren Chef Prigoschin getroffen. Das hat der Kreml inzwischen offiziell bestätigt. An dem dreistündigen Treffen nahmen demnach auch Kommandeure und die Führung des Unternehmens teil.
Auf dem am Dienstag beginnenden NATO-Gipfel in Vilnius steht ein Thema ganz oben auf der Tagesordnung: Wie sieht die NATO-Perspektive der Ukraine aus? Der Präsident des Landes erwartet keinen Beitritt noch während des russischen Angriffskriegs - aber doch ein deutliches Zeichen.
Erst poltert er auf Twitter, dann redet der ukrainische Präsident auf einmal wie der deutsche Kanzler. Der Rubel rutscht ab. Und der Body-Mass-Index? Nichts als ein Mythos. Das ist die Lage am Abend.
Nach der Revolte der Wagner-Privatarmee am 24. Juni trifft Russlands Präsident mehrere Kommandeure der Söldner im Kreml. Nach eigenen Angaben macht er ihnen dabei ein Angebot, weiter in der Ukraine zu kämpfen. Viele hätten sodann Zustimmung signalisiert. Nicht so Prigoschin.
Nach der Revolte der Wagner-Privatarmee am 24. Juni trifft Russlands Präsident mehrere Kommandeure der Söldner im Kreml. Nach eigenen Angaben macht er ihnen dabei ein Angebot, weiter in der Ukraine zu kämpfen. Viele hätten Zustimmung signalisiert. Nicht so Prigoschin.