Die Letzte Generation will sich in diesen Tagen auf Reiche fokussieren. Eine erste Aktion starten die Aktivisten auf Sylt: Sie beschmieren einen Privatjet mit oranger Farbe und hinterlassen eine Botschaft. Sie stellt einen Zusammenhang zwischen dem Luxus privaten Fliegens und dem Klimawandel her.
Um ein Zeichen gegen die "rücksichtslose Verschwendung durch Reiche" zu setzen, besprühen Aktivisten auf Sylt einen Privatjet mit oranger Farbe. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, die ersten Ermittlungen gegen die fünf Demonstranten laufen jedoch bereits.
Nachdem bereits ein Privatjet in orange Farbe gehüllt wurde, muss nun auch die Bar eines Sylter Luxushotels dran glauben. Die jüngste Aktion der Klimagruppe richtet sich gegen Superreiche, die die "Katastrophe mit ihren Luxusemissionen befeuern", heißt es von den Aktivisten.
Die Klimafrage dürfe nicht über allem stehen, findet Robert Habeck. Zur Untermalung dieser Ansicht teilt der Wirtschaftsminister gegen die Letzte Generation aus: Die Aktivisten würden mit ihren Aktionen dem Klimaschutz eher schaden als nutzen. Die Sprecherin der Klimagruppe hält dagegen.
Im Mai traf sich Volker Wissing erstmals zu Gesprächen mit der Letzten Generation. Eine Wiederholung soll es jedoch nicht geben: Nachdem die Klimagruppe auf Sylt einen Privatjet und die Bar eines Luxushotels mit Farbe besprüht hat, sieht der Verkehrsminister keinen Grund für ein weiteres Treffen.