Shelby Lynn hat den Me-Too-Skandal rund um die Band Rammstein ins Rollen gebracht. Die Irin erhielt daraufhin nach eigenen Angaben Post vom Anwalt – will sich davon aber nicht einschüchtern lassen.
Shelby Lynn ist die erste, die mit ihrem Verdacht gegen die Band Rammstein und deren Frontmann Till Lindemann an die Öffentlichkeit geht. Beim Konzert in Vilnius könnten ihr Drogen verabreicht worden sein. Die dortige Polizei leitet kein Verfahren ein. Nun legt die 24-Jährige dagegen Beschwerde ein.
Seit drei Wochen melden sich immer mehr Frauen, die von ihren negativen Erfahrungen im Backstage von Rammstein berichten und Till Lindemann teils der sexuellen Nötigung bezichtigen. Jetzt zieht Universal Music vorerst die Notbremse und legt die Zusammenarbeit mit der Band auf Eis.
Nach Vorwürfen junger Frauen gegen Sänger Till Lindemann stellt die Plattenfirma Universal die Werbung für Rammstein ein. Allerdings dürfte diese Ankündigung ins Leere laufen. Sechs der acht Studioalben der Berliner Musiker sind inzwischen wieder in den Top 100 der Album-Charts.