Es sind apokalyptische Szenen: Auf der Flucht vor schweren Waldbränden stürzen sich Touristen auf Maui in die Fluten. Mindestens 36 Menschen kommen in den Flammen ums Leben, die Küstenstadt Lahaina ist beinahe vollständig zerstört. Noch immer sind nicht alle Brände unter Kontrolle.
Ein Wahl-Hawaianer aus Ravensburg steht vor den Ruinen seines Restaurants in Lahaina. Er sei nur knapp der Feuerhölle auf Maui entkommen, sagt der Deutsche. Mindestens 53 Menschen sind ums Leben gekommen. Diese Zahl könnte noch steigen.
Die schlimmste Phase auf Maui scheint vorbei, gut ist die Lage aber lange nicht. Im Westen der Insel flammen Brände wieder auf, Bewohner dürfen nur kurzzeitig zurück in ihre Häuser, dann sperrt die Polizei das besonders zerstörte Lahaina wieder. Derweil steigt die Opferzahl weiter.
Nach den verheerenden Busch- und Waldbränden auf Hawaii ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Laut Gouverneur Josh Green stehe die Suche erst am Anfang, Angehörige sollten sich auf weitere Opfer vorbereiten.
Die Schäden sind enorm, die Opferzahl steigt weiterhin: Auf Maui steht das Leben nach den verheerenden Bränden still, zu still. Inselbewohner kritisieren Behörden und Politik, dass kaum Hilfe ankäme, sie sogar an Selbsthilfe gehindert würden. Der Gouverneur gibt sich einsichtig.
Die Löscharbeiten im US-Bundesstaat Hawaii gehen voran, die schlimmste Phase scheint vorüber. Rund um Kula können Behörden das Feuer zu 100 Prozent eindämmen. Wie hoch der Schaden ausfällt, ist jedoch noch unklar. Zudem geht der Gouverneur vom Fund weiterer Toter aus.