Kurz vor dem Ziel verstummte das Signal von »Hakuto-R«: Ispace-Gründer Hakamada geht davon aus, dass seine Sonde nicht wie geplant auf dem Mond gelandet ist – dennoch habe man viele Missionsziele erreicht.
Ist die japanische Mondmission ein Fehlschlag? Zum geplanten Zeitpunkt kann das Unternehmen Ispace keine erfolgreiche Landung vermelden. Das Schicksal der Raumsonde »Hakuto-R« bleibt zunächst unklar.
Es wäre ein historischer Moment: Gegen 18.40 Uhr soll »Hakuto-R« als erste kommerzielle Raumsonde auf dem Mond aufsetzen. Gelingt die Mission, könnte sie den Handel mit dortigen Ressourcen einleiten.
Zunächst läuft alles nach Plan: Doch kurz vor der Landung reißt der Kontakt zur privaten Mondsonde "Hakuto-R" ab, mutmaßlich wird sie bei einer "harten Landung" zerstört. Das japanische Weltraum-Startup Ispace schließt damit nicht zu den USA, Russland und China auf, will aber weiterkämpfen.
Es bleibt vorerst dabei: Nur drei Nationen ist die Landung auf dem Mond gelungen. Ein japanischer Versuch ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erfolgreich. Die Sonde "Hakuto-R" ist wohl abgestürzt, nachdem der Funkkontakt abgebrochen war.