Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern sorgt bei der Eigentümerholding Porsche SE erneut für Verlust. Unter dem Strich macht die VW-Dachgesellschaft im ersten Quartal ein Minus von über 900 Millionen Euro.
Der Verband der Automobilindustrie rechnet mit noch mehr Stellenabbau bis 2035. Branchenpräsidentin Hildegard Müller spricht von einer anhaltenden Standortkrise: »Die Bedingungen verschlechtern sich zusehends.«
Der Strukturwandel in der Automobilindustrie hat seinen Preis: In den vergangenen sechs Jahren fallen nach Angaben des VDA bereits 100.000 Arbeitsplätze in dem Bereich weg. Bis 2035 wird sich diese Zahl nochmal mehr als verdoppeln.
Schwarz-Rot will die tägliche Höchstarbeitszeit kippen, zum Ärger von Juso-Chef Türmer. Er sieht in der geplanten Wochenarbeitszeit einen sozialpolitischen Rückschritt. Kanzler Merz verschärfe die Erschöpfung im Land.
Die Verbraucherzentrale Hamburg wirft dem Hersteller Mondelēz vor, die Milka-Preise verdeckt erhöht zu haben. Das Landgericht Bremen entscheidet nun, ob der Lebensmittelhersteller Kunden in die Irre geführt hat.
Sie denken über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nach? Verbraucherschützerin Julika Unger erklärt, für wen sich der Schritt lohnt – und ob Sie später wieder in die Gesetzliche können.
Wer viel verdient, soll künftig höhere Beiträge zahlen. Wenn auch Sie jetzt mit einem Wechsel liebäugeln, sollten Sie besser vorher diesen Text lesen.
Die jüngste Rekordserie der US-Börsen findet ein vorläufiges Ende, die Stimmung der Anleger verfinstert sich. Die Verbraucherpreise sind zuletzt schneller gestiegen als erwartet, während die Hoffnungen auf eine baldige Einigung mit dem Iran schwinden.
Mercedes-Benz verkauft sieben Autohäuser an die britische Global Auto Holdings. Mehr als 1100 Beschäftigte sind vom Verkauf betroffen. Damit treibt der Autobauer seinen Rückzug aus dem Autohandel in Deutschland weiter voran.
Das Landgericht Bonn hat mehrere Verurteilungen wegen schwerer Steuerhinterziehung zu einer Gesamtstrafe zusammengefasst: Hanno Berger muss für insgesamt zehn Jahre ins Gefängnis. Er gilt als zentraler Akteur des Cum-Ex-Skandals.